Jimmy Pages Manager bestätigt konkrete Zukunftspläne der verbliebenen Led Zeppelin-Mitglieder. Nach wie vor fehlt ihnen aber noch ein Ersatz für Robert Plant.

London (dani) - Auch ohne Beteiligung von Sänger Robert Plant nimmt eine Reunion von Led Zeppelin Gestalt an. Jimmy Pages Manager Peter Mensch bestätigte gegenüber dem NME, der Rest der Band plane nicht nur eine Tour, sondern darüber hinaus Aufnahmen für ein neues Album:

"Jimmy Page ist seit seinem 16. Lebensjahr ein professioneller Gitarrist. Er ist gerne Musiker, nichts anderes. Er möchte kein Rennfahrer oder Jurist sein. John Paul Jones und Jimmy Page genießen es, miteinander zu spielen. Jason Bonham ist ein wirklich guter Drummer, also warum eigentlich nicht?"

Den Reunion-Auftritt von 2007 in London sollen alle Beteiligten genossen haben: "Die drei hatten eine gute Zeit bei den Proben, bis Robert auftauchte", wird Mensch zitiert. "Also wurde beschlossen, dass (...) eine Platte und eine Tour folgen sollen, sobald ein Sänger gefunden ist, der in ihr Konzept passt."

"Wir sind nicht verzweifelt auf der Suche"

Robert Plant hatte bereits vorher öffentlich bekundet, keinerlei Interesse an einer Reunion zu hegen. Als möglicher Ersatz für ihn waren Gerüchten zufolge Aerosmith-Frontmann Steven Tyler oder Chris Cornell (Ex-Soundgarden, Ex-Audioslave) im Gespräch.

Mensch kommentierte derartige Spekulationen nicht weiter. Er prophezeite lediglich einen "langen und schwierigen Auswahlprozess". Möglichen Bewerbern nimmt er den Wind aus den Segeln: "Wir sind nicht verzweifelt auf der Suche, also ruft nicht bei mir an."

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14 Kommentare

  • Vor 12 Jahren

    Ich hasse Reunions. Das ganze Flair geht flöten, alte Männer spielen alte Hits, und die Leute sind im Nachhinein enttäuscht, dass sie zwar Led Zeppelin gesehen haben, jedoch nicht das, was Led Zeppelin damals waren: jung, sexy, skandalös, Rock'n'Roll in übelster Form. Natürlich werden auch zufriedene Menschen den Konzert Saal verlassen, nämlich diejenigen die sich heute nur wegen ihres Alters berechtigt fühlen, lauter gröhlen zu dürfen als der heutige Musik-Freund. Gleichwohl dieser damals wohl eher nicht Led Zeppelin Fan gewesen ist, sondern heute nur so tut um auf die alten Tage nochmal "Jugend" schnuppern zu dürfen.
    Ich war auf dem Queen-Konzert. Peinliche Show, absolut Queen-unwürdig war das. Das oben Beschriebene ging mir dort im höchsten Maße gegen den Strich.

  • Vor 12 Jahren

    Wenn sie das durchziehen, sollten sie sich - rein musikalisch gesehen, marketingtechnisch natürlich absoluter Schwachsinn - einen anderen Namen geben, eine Platte machen, auf Tour gehen und dort das Album und ein paar Zep-Songs quasi als Cover spielen, so wie es Velvet Revolver mit Guns N'Roses - Songs machen!
    Und wenn es von den gerüchteweise genannten Kandidaten jemand machen kann, dann Steven Tyler!

  • Vor 12 Jahren

    Ich freue mich schon auf Album und Tour. Und ich denke, Jimmy wird das schon optimal lösen. Bis jetzt haben die Jungs das Erbe von Led Zeppelin optimal verwaltet. Man denke nur an die fantastische Page/Plant Tour, mit den beiden Alben.

  • Vor 12 Jahren

    ^^Das ist doch scheissegal... Fakt ist, die Shows sind toll! Fakt ist, Brian und Roger sind die Gruender und 50% von Queen! Fakt ist, es werden zu 75% Queen-Songs gespielt! Nur Kleingeister regen sich ueber den Namen auf!

    Es ist halt leider mal so, dass man mit dem Bandnamen in den groessten Arenen auftritt und mit Alternativnamen nicht! Warum soll man sich das in gesetzterem Alter, nachdem man sich einen Ruf erarbeitet hat, noch mal antun!

  • Vor 12 Jahren

    @Prometheus77 (« Es ist halt leider mal so, dass man mit dem Bandnamen in den groessten Arenen auftritt und mit Alternativnamen nicht! Warum soll man sich das in gesetzterem Alter, nachdem man sich einen Ruf erarbeitet hat, noch mal antun! »):
    Alleine der Name Jimmy Page würde Arenen füllen.

    Aber diese "Reunion" wird sowieso nicht passieren, man kann es sich also ersparen darüber zu spekulieren, was Jimmy Page tun sollte und was nicht.

    Dieses neueste Gerücht um die "Reunion" stammt ursprünglich von der BBC die angeblich ein uraltes Interview mit Pages Manager Pete Mench Anfangs dieser Woche ausstrahlte. Hier kann man diese neuesten Ergüsse der Internetpresse chronologisch bewundern:

    http://www.musicradar.com/news/guitars/mus…

  • Vor 12 Jahren

    @Prometheus77 (« @Carlitolux (« Wenn Du die 2 Konzerte toll fandst, brauch ich hier nicht weiter ins Detail zu gehen, dann sind wir beide von vornherein nicht diskussionsfähig. »):

    Ja, da gibts tatsaechlich nichts zu diskutieren... die Shows waren nun mal toll! Und wie richtig angemerkt wurde Freddie (es heisst tatsaechlich so) ist tot, nicht Brian und Roger! »):

    Dankeschön!