Beim Auftritt in Friedrichshafen erwiesen sich Rammstein wieder einmal als heißeste Band des Planeten (Bericht/Galerie).

Friedrichshafen (giu) - Man kann von Rammstein halten, was man will. Fest steht, dass sie die heißeste Band des Planeten ist. Nicht unbedingt in Bezug auf das Aussehen ihrer sechs Mitglieder, sicherlich aber in Bezug auf die Temperatur. Wer sich direkt an der Bühne aufhält, kann sich vorstellen, wie sich das Innere eines Vulkans anfühlt.

Feuerwerke gab es beim Auftritt am Montag Abend in Friedrichshafen auch in musikalischer Hinsicht, schließlich galt es, die im Dezember erscheinende Best Of "Made In Germany" zu promoten. Dabei spielten die Berliner 14 der 16 Titel der Platte. Nicht dabei war neben "Rosenrot" erstaunlicherweise die neue Single "Mein Land", die offenbar nicht mal die Band wirklich überzeugt.

Zu den restlichen sieben Stücken zählten die alten Gassenhauer "Asche zu Asche", "Feuer Frei", "Wollt Ihr Das Bett in Flammen Sehen" und vor allem "Bück Dich", zu dem die Bandmitglieder auf allen Vieren von Sänger Till Lindemann auf ein Podest mitten im Saal geführt wurden. Auf engstem Raum zusammengepfercht hätten andere Bands eine pseudointime Unplugged-Session veranstaltet. Rammstein dagegen drehten den Regler von 10 auf 11.

Der Sound: brachial. Wie zu den guten alten Zeiten klingelten selbst in den hinteren Reihen nach den ersten Stücken die Ohren, die Luft war dick mit dem Rauch von Flammen, Feuerwerkskörper und Zigaretten.

Dass das Konzert in kürzester Zeit ausverkauft war wie die meisten Termine dieser vorweihnachtlichen Tour, sagt viel über die Anhänglichkeit der Fans aus. Gefühlsduseleien gab es freilich keine, die einzige Widmung kam nach zwei schweißtreibenden Stunden im Abspann, als Spotlights auf den prall gefüllten Merchandising-Stand hinwiesen – "vielen Dank Friedrichshafen". Wer kuscheln will, soll zu Xavier Naidoo gehen.

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Rammstein

Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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