Rammstein ist sauer. Die Veranstalter in London genehmigten am Sonntag nur 10 Prozent ihrer Pyroshow. Ohne Bombast-Feuerspiel wollten die Brachial-Rocker dann aber gar nicht mehr.

London (tei) - "Was war denn in London los?", fragen sich die Fans seit Tagen auf den Rammstein-Fanpages. 2000 bis 3000 Fans standen sich am Sonntag stundenlang die Beine in den Bauch, viele hatten sich noch kurzfristig Karten auf dem Schwarzmarkt besorgt - dann wurde das Konzert im Londoner Savoy abgesagt.

Trotz vertraglich festgelegter Bühnenshow entschied der Veranstalter, nur zehn Prozent der Feuerspielchen zu gestatten. Die Band erklärte schließlich, noch nie mit entsprechenden Auflagen konfrontiert worden zu sein - mit faulen Kompromissen lasse man sich die Bühnenshow nicht verwässern. Wenigstens mischten sich die Musiker der ostdeutschen Band unter die völlig enttäuschten Fans, um die Absage zu begründen und Autogramme zu geben.

"Mein Herz brennt", brüllt Rammstein-Frontmann Till Lindemann dem Publikum bei der aktuellen Tour als Opener entgegen. Selbst steht er auch einmal in Flammen - ohne überdimensionale Pyroshow funktionieren die brachialen Gesten der Metalrocker eben nicht. Am Donnerstag flogen beim Rammstein-Konzert in Zürich Feuerwerkskörper durch alle Himmelsrichtungen, aus den Instrumenten züngelten Flammen - eine Orgie von Lichtspielen raste über 12 500 Fans hinweg. Rammstein, immer ein Herz für die große pathetische Geste, geht da eben keine Kompromisse ein.

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