"Hey Hey Rise Up" mit dem ukrainischen Star Andriy Khlyvnyuk ist die erste Aufnahme von Pink Floyd seit 1994. Khlyvnyuk ist Sänger von Boombox und derzeit an der Front. Roger Waters ist nicht dabei.

London (joga) - Pink Floyd haben mit ihren beiden verbliebenen Ur-Mitgliedern David Gilmour, Schlagzeuger Nick Mason, dem Bassisten Guy Pratt und dem Produzenten Nitin Sawhney an den Keyboards zum ersten Mal seit 1994 wieder einen neuen Song aufgenommen und veröffentlicht. "Hey Hey Rise Up" featuret den ukrainischen Sänger Andriy Khlyvnyuk von der Rockband Boombox.

Auf die Idee zu der Zusammenarbeit war Gilmour gekommen, nachdem er ein Instagram-Video von Khlyvnyuk gesehen hatte, das den Sänger in Uniform und mit Gewehr vor der Sophienkathedrale in Kiew zeigt, wo er ein patriotisches Lied von 1914 mit dem Titel "Oi u luzi chervona kalyna" (Der rote Schneeball auf der Wiese) singt. Dem britischen Guardian berichtete Gilmour detailliert, wie er Khlyvnyuk daraufhin kontaktierte und zu der Zusammenarbeit überredete, bei der man die Popularität von Pink Floyd noch einmal sinnvoll einsetzen könne.

Bereits kurz nach Kriegsbeginn hatten Pink Floyd ihre nach 1987 aufgenommene Musik von Streamingdiensten in Russland und Belarus entfernt. Dass die bekanntesten Alben aus den 60ern und 70ern dort weiter abrufbar blieben, führte zu Spekulationen, dass Roger Waters deren Abzug von den Diensten blockiert habe.

Waters hatte noch eine Woche vor Russlands Angriff Behauptungen, eine Invasion stünde bevor, als absoluten "Bullshit bezeichnet", und Russland auch danach noch verteidigt. Gilmour zeigt sich von Waters ein weiteres Mal "enttäuscht", will sich aber zu dem Thema nicht weiter äußern.

Am vergangenen Dienstag habe er Khlyvnyuk angerufen, um ihm den fertigen Song zu schicken, erzählt Gilmour dem Guardian. Khlyvnyuk habe ihm von einem "höllischen Tag" berichtet, an dem er bereits "Leichen von Ukrainern und ukrainischen Kindern" eingesammelt habe. Er habe sich dennoch gefreut und gesagt: "Eines Tages spielen wir das Lied zusammen, und danach trinken wir ein schönes Bier."

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David Gilmour, Roger Waters und Pink Floyd

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