Cloud-Modelle wie Spotify greifen herkömmliche Downloadshops an und versprechen an Stelle eines MP3-Friedhofs Zugang zum Streaming-Himmel.

Konstanz (laut) - Heutzutage ist es nicht mehr so wichtig, ein gut sortiertes CD-Regal zu haben. Die musikalische Identität verbirgt sich längst im Inneren des PCs und verlagert sich zunehmend aufs Handy. Während Vinyl wieder an Popularität gewinnt, wird digitale Musik heute lieber online an- und ausgeklickt, entdeckt und geteilt.

Da warten Millionen und Abermillionen von Songs, so dass sich ernsthaft die Frage stellt, ob man dieses Pensum zu Lebzeiten überhaupt bewältigen kann. Immer mehr Streaminganbieter wollen Ordnung in die unübersehbare Vielfalt bringen. Doch leider werden auch das langsam so viele, dass mal jemand ein bisschen Ordnung in das Streaming-Wirrwarr bringen muss.

Bei den Abo-Preisen variieren die Anbieter kaum, meist zahlt man um die zehn Euro im Monat für den unbegrenzten und werbefreien Zugang. Durchaus unterschiedlich sind aber Bedienkomfort und Musik-Auswahl. Klar, Songs von den Beatles oder von Led Zeppelin findet man bei keinem der Anbieter, doch auch Adele oder die White Stripes sind nur lückenhaft vertreten - zum direkten Vergleich haben wir einige der 'Problemfälle' isoliert betrachtet.

Wie siehts mit populären deutschen Bands wie den Ärzten und den Toten Hosen aus? Wo finde ich die beste Klangqualität? Wo ist keine Facebook-Anmeldung nötig? Diese Fragen wollen wir euch hier beantworten:

Streaming-Dienste im Test

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35 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor 9 Jahren

    Das wichtigste ist und bleibt doch die Musikauswahl,
    Also bleib ich wohl bei simfy. Und vertraue darauf das sie schnell mal ihre software überarbeiten

  • Vor 9 Jahren

    Irgendwie komm ich mit mit meinen 21 Lenzen schon alt vor. Ich hab kein Facebook, Twitter oder Studi VZ und werde den Teufel tun für Musik zu bezahlen, die ich mir nur dann anhören kann, wenns mir dritte erlauben. Ich bleibe wohl bei Vinl oder CDs, da hat man dann auch was in der Hand und ein schön großes Cover/Booklett und nicht einfach nur ein File auf der Platte.

  • Vor 9 Jahren

    Wirklich ein toller und Hilfreicher Vergleich!
    Werde die Tage mal Spotify ausprobieren und wenn alles positiv abläuft wohl auch von Napster zu Spotify wechseln.
    @mobeat
    Ich finde man sollte nicht die Streamingdienste als Ersatz für alte Datenträger betrachten. Sondern als eine Möglichkeit neue Musik zu entdecken. Ich kaufe mir ebenso viele CDs wie früher, man könnte sogar sagen dadurch dass ich ein Streaming Account habe, kaufte ich mir die letzten Jahre sogar mehr Datenträger als zuvor weil ich ne menge Künstler eben durch die Streamingmöglichkeiten entdeckte.

    Aber noch eine Info, ich nutze Napster Momentan über zwei Streaming-Geräte welche ich über ein Ipad und ein Ipod dass mit meinem w-lan verbunden ist von der Couch aus steuere. Wenn ich immer den Rechner anmachen müsste um Musik zu hören, würde ich kein Abo bezahlen.