Wie immer das heutige Halbfinale ausgeht - für die finnischen Hardrockmonster Lordi ist die Teilnahme am Eurovision Song Contest schon jetzt ein Erfolg.

Athen (joga) - Heute Abend beginnt in Athen der Eurovision Song Contest mit dem Halbfinale: 23 Teilnehmer kämpfen um 10 freie Plätze im Finale. Dort treffen sie am Wochenende auf die 14 bereits gesetzten Bands, darunter die deutsche Hoffnung Texas Lightning mit ihrem Beitrag "No No Never". Während Texas Lightning auch im Finale Chancen eingeräumt werden, gelten die finnischen Monsterrocker Lordi als die großen Favoriten des Halbfinales, weil sie eine gewaltige Community hinter sich vereinen.

"Wir haben die Hardrock-Fans geweckt. Die, denen der Eurovision Song Contest normalerweise vollkommen egal ist", erklärt Sänger Lordi heute in der "Welt", warum seine Band den finnischen Vorentscheid mit sagenhaften 42 % der Stimmen für sich entscheiden hat.

Der NDR überträgt den Qualifikations-Wettbewerb heute Abend ab 21 Uhr und veröffentlicht dann auch die Telefonnummern, unter denen man für seinen Favoriten abstimmen kann. Doch wie immer die Entscheidung ausfällt - für Lordi hat sich die Teilnahme bereits jetzt ausgezahlt: "Wir haben doch schon längst gewonnen! Soviel Aufmerksamkeit hat eine finnische Gruppe beim Contest noch nie bekommen."

Und auch wenn sie heute Abend auf Spukschloss, Kettensägen und dekorative Leichen verzichten müssen, außer ihrer Pyrotechnik haben Lordi auf jeden Fall auch eine Botschaft im Gepäck: "Habt keine Vorurteile, seid nicht engstirnig. Wir mögen wie schlimme Monster aussehen, aber das liegt ganz im Auge des Betrachters. Unsere Fans jedenfalls finden uns süß."

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Lordi

Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Lordi,  | © laut.de (Fotograf: Michael Edele)

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