Was ist Emo? Musikrichtung, Fashionstil, Lebenseinstellung? Indem die Herausgeber im Editorial ihr Handbuch als "nicht frei von Kritik an Emo, aber doch frei von Spott und Häme" ankündigen, nehmen sie vorweg, dass hier ein Begriff verhandelt wird, der dem Gros der Außenstehenden bis heute nicht selten …

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  • Vor 10 Jahren

    Was ist der Lieblingsspruch eines emos? ist geritzt.

  • Vor 10 Jahren

    Kommt n’ Emo um die Ecke und lacht.

  • Vor 10 Jahren

    @jenzo1981 (« Solange bei den Kids das Erscheinungsbild weiter so fokussiert wird und keine nennenswerte Message dahinter steht, wird man die auch weiterhin nicht für vollnehmen.
    Und das Infragestellen der typischen Geschlechterrolen etc. ist seit dem Auftrete der Dragqueens auch ein alter Hut. :D »):

    Weiß nicht, ob schon darauf hingewiesen wurde, weil ich nach den ersten Kommentaren schon keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen, aber habt ihr schon mal bedacht, dass bei den ganzen "Punks" von heute auch nicht mehr viel los ist in Sachen "Message"? Oder bei den Hip-Hop-Kiddies? Für die meisten scheint Rebellion auch primär darin zu bestehen, sich unvorteilhaft zu kleiden, weiß also nicht, weshalb gerade und insbesondere den Emos vorgeworfen wird, keine spezielle Meinung oder Richtung zu vertreten.
    Außerdem finde ich, dass man die betonte Emotionalität und das bewusste Verwischen von Geschlechtergrenzen durchaus als Rudimentärform einer "Message" sehen kann. Dass insbesondere Letzteres nicht neu ist, empfinde ich dabei nicht als allzu problematisch, denn schließlich wiederholt sich in den Bereichen Musik & Mode in bestimmten Abständen alles.

    Und 17 Euro für so ein Buch ist nun wirklich kein überteuerter Preis, schließlich handelt es sich dabei ja doch eher um ein wissenschaftlich motiviertes Werk und wer sich schon mal für die Uni Fachbücher - oder zumindest Bücher über speziellere Themen, die in eher kleinerer Auflage erscheinen - kaufen durfte, weiß, wie viel man für sowas zahlen kann.

  • Vor 10 Jahren

    @kajsa747 (« aber habt ihr schon mal bedacht, dass bei den ganzen "Punks" von heute auch nicht mehr viel los ist in Sachen "Message"? Oder bei den Hip-Hop-Kiddies? »):

    Punk hatte damals eine "Message" und selbst heute noch, wenn auch nicht mehr in derart radikaler Art. Hip-Hop hat(te) ebenfalls eine Message, wenn man sich für Public Enemy, KRS-1 usw. entschied waren die Inhalte durchaus konstruktiv.

    BTW: Selbstmitleid ist nie konstruktiv.

  • Vor 10 Jahren

    Wirklich traurig, dass Emotionalität und Depression mittlerweile als das gleiche gelten. Kann man nicht nachdenklich sein, "EMOtional Hardcore" hören und sich dementsprechend anziehen, ohne gleich an jeder Ecke von einem Haufen intoleranter Arschlöcher runtergemacht zu werden?

    EMO hat deswegen so zu kämpfen, weil es einfach zu viele Möchtegerns gibt.
    Leute, denen es nur um den Style geht. Die dann My Chemical Romance als EMO-Band bezeichnen und so weiter. Durch die wird vor allem ein falscher Eindruck vermittelt. Selbstverletzung ist nicht lustig, es ist ziemlich arm, darüber Witze zu machen. In Deutschland verletzen sich ca. 1 Mio Menschen selbst. Alles EMOs? Wohl kaum. Das ist einfach ein dummes Vorurteil.

    Was ist EMO? Eine Musikrichtung, eine Art, sich zu kleiden und eine Lebenseinstellung. Mehr nicht. Und ich (übrigens kein EMO) verachte jeden Menschen, der einen anderen ohne ihn zu kennen nicht mag, nur weil er "EMO" ist. - Wobei die meisten ja sowieso nicht wissen, was das ist.

    Ich selbst kenne übrigens einen EMO (nein, kein 12-jähriges Möchtegernkind). Ein intelligenter, netter, witziger (und nachdenklicher) Junge, schwarze "EMO-Frisur", mag "EMOtional Harcore", beliebt in seiner Klasse (das sind glücklicherweise nicht alles intolerante Spasten) und NICHT suizidgefährdet. Punkt.

  • Vor 10 Jahren

    @Carlito («

    BTW: Selbstmitleid ist nie konstruktiv. »):

    aber no future?

  • Vor 10 Jahren

    @mfizzo (« @Carlito («

    BTW: Selbstmitleid ist nie konstruktiv. »):

    aber no future? »):

    Für Dich und mich ist das wahrscheinlich nicht konstrukitv. Aber Anarchy ist immerhin von einer gewissen Position aus betrachtet konstruktiv. Für den Anarchisten ein anzustrebenes Gesellschaftsbild. Immerhin eine Vorstellung. Dahingehend eine "Message" - so "dumm" sie auch sein mag. Emo hat zB.keine Aussage bezüglich der Gesellschaft.

  • Vor 10 Jahren

    Man kann über den Sinn oder Unsinn jeglicher Jugendkultur reden und wird wohl meistens zum Schluss kommen, dass diese ohnehin wohl ohne größere Auswirkung bleiben wird.
    Das Problem mit den vielen Nachzüglern, die die ursprünglichen Gedanken der Kultur nicht verstehen, hat nicht nur Emo, vielmehr ist jede davon betroffen.
    Jugendkultur ist letztendlich nicht mehr als eine Phase, die man während einer Zeit erlebt, in der man sich selbst finden will. Ich wette, dass viele diese in naher Zukunft als ziemlich fehlgeschlagen empfinden werden.

  • Vor 10 Jahren

    @Carlito (« Emo hat zB.keine Aussage bezüglich der Gesellschaft. »):

    aber muss eine jugendkultur das haben? reicht nicht auch ein gemeinsames "lebensgefühl"? (wobei ich mir vollkommen im klaren bin, dass emo heute mehr ein fashionstil als eine jugendkultur ist, aber das steht ja auch nicht zur debatte)

  • Vor 10 Jahren

    @mfizzo (« @Carlito (« Emo hat zB.keine Aussage bezüglich der Gesellschaft. »):

    aber muss eine jugendkultur das haben? reicht nicht auch ein gemeinsames "lebensgefühl"? (wobei ich mir vollkommen im klaren bin, dass emo heute mehr ein fashionstil als eine jugendkultur ist, aber das steht ja auch nicht zur debatte) »):

    ich gebe dir da vollkommen recht: ich denke nicht, dass eine (jugend)kultur (fashionstil?) zwangsläufig eine message haben muss. hatte das ja lediglich im vergleich festgestellt. ist wohl heutzutage auch zuviel verlangt... ;)

  • Vor 10 Jahren

    HALLO LEUTE??!!!!???

    Emo ist tot. Ihr braucht euch nicht mehr darüber Gedanken zu machen was die jetzt genau wollten oder nicht. Es war eine Modeerscheinung mehr nicht.

  • Vor 10 Jahren

    @Carlito (« @mfizzo (« @Carlito («

    BTW: Selbstmitleid ist nie konstruktiv. »):

    aber no future? »):

    Für Dich und mich ist das wahrscheinlich nicht konstrukitv. Aber Anarchy ist immerhin von einer gewissen Position aus betrachtet konstruktiv. Für den Anarchisten ein anzustrebenes Gesellschaftsbild. Immerhin eine Vorstellung. Dahingehend eine "Message" - so "dumm" sie auch sein mag. Emo hat zB.keine Aussage bezüglich der Gesellschaft. »):

    Bei den meisten ist es doch nur ne Entschuldigung dafür möglichst Assi und morgens schon Blau zu sein. (klingt jetzt sehr negativ aber das ist erstmal nur beschreibend gemeint, der Punk selber sagt ja sicher auch er ist assi, oder?) Kann man sehen wie man will, ich hör ja selber Musik in die Richtung, aber da jetzt groß was hinter zu sehen, naja.

    @Vivi Allen

    Word

    ~~~

    Wieso fangen eigentlich immer alle mit MCR an?
    Die machen IMO überhaupt keine "Emo" Musik und zumindest das 3CfsR Album war richtig gut, guckt mal die Review hier auf Laut.de an, weiss garnicht was alle immer an denen zu meckern haben.

    ~~~

    Emowitze sind trotzdem toll, aber halt ausgelutscht.

    Wie kriegt man nen Emo vom Baum?
    tedienhcshcrud Lies sad nam medin

  • Vor 10 Jahren

    @kajsa747 (« @jenzo1981 (« Solange bei den Kids das Erscheinungsbild weiter so fokussiert wird und keine nennenswerte Message dahinter steht, wird man die auch weiterhin nicht für vollnehmen.
    Und das Infragestellen der typischen Geschlechterrolen etc. ist seit dem Auftrete der Dragqueens auch ein alter Hut. :D »):

    Weiß nicht, ob schon darauf hingewiesen wurde, weil ich nach den ersten Kommentaren schon keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen, aber habt ihr schon mal bedacht, dass bei den ganzen "Punks" von heute auch nicht mehr viel los ist in Sachen "Message"? Oder bei den Hip-Hop-Kiddies? Für die meisten scheint Rebellion auch primär darin zu bestehen, sich unvorteilhaft zu kleiden, weiß also nicht, weshalb gerade und insbesondere den Emos vorgeworfen wird, keine spezielle Meinung oder Richtung zu vertreten. »):

    Na ja, "Punk" als Urbegriff ist seit 30 Jahren tot, wenn man etwas offener ist, seit 20 Jahren. Was die Amis da seit den 90ern als "Punk" verkaufen ist eingängiger Rock, der eben auf etwas simpleren Strukturen beruht, zumindest mal im Vergleich zu anderen Unterkategorien des Rocks.
    "Emo" als solches war nie sonderlich anerkannt, darf aber seit Ende der 80er auch als "tot in seiner Ursprungsform" bezeichnet werden.
    Was seit ca. 10 Jahren als "Emo" verkauft wird, ist poppiger Alternative, bestenfalls Post Hardcore und hat mit dem emotional-charged Hardcore der 80er nichts mehr am Hut.
    Da gibt's dann die poppigen Vetreter wie Fallout Boy, die Bands, die bevorzugt mit Metalriffen arbeiten wie beispielsweise Atreyu oder Escape The Faith, was man dann als Screamo oder Emocore bezeichnete (irgendwie habe ich da irgendwann den Durchblick verloren) oder die ersten armen, nicht schlechten Post Hardcore-Bands wie Thursday oder Thrice, die sich aber, nachdem man ihnen den Stempel ans Bein band, doch nach und nach von diesem Sound gelöst hatten.

    Letztenendes sind Schubladen ein ziemlicher Abfuck und ich bin ein großer Fan von "Fuck Your Scene".
    Solche Kategorisierungen sind mal echt für'n Arsch, diese achtzig Sparten einer Sparte...^^

  • Vor 10 Jahren

    Interessantes Buch, werd es mir kaufen.

    Was hier über die Emos gesagt wird kann man auf jede andere beliebige Musikkultur übertragen, wenn ich da an die mit Corpspaint bemalten Black Metaler denke oder andere Gestalten.
    Kann mir keiner erzählen dass die meisten dieser Leute das hundertprozent ernst nehmen, sondern genauso wie in der Emoszene nur machen um dazuzugehören.

    Selbst in der Punk-Szene gibt es welche die die Message nicht ernst nehmen, die werden auch mal gern Sauf-Proleten genannt. ;)

    http://img108.imageshack.us/img108/2520/ni…

  • Vor 10 Jahren

    @lautuser (« Bitte "the get up kids" da raus halten!!!

    Traurig an der Sache ist nur, dass sich die jungen Mädels zerschnippeln und ihr Leben lang diese häßlichen Narben auf den Armen mit sich rumtragen werden.. Die wissen erst in 10 Jahren was sie sich da wirklich angetan haben. »):

    naja die meisten "emos" machen das ja garnich.
    get up kids raushalten so weit gut, emo is das ja nich aber was ist jetzt genau emo?^^

  • Vor 10 Jahren

    @Carlito (« @kajsa747 (« aber habt ihr schon mal bedacht, dass bei den ganzen "Punks" von heute auch nicht mehr viel los ist in Sachen "Message"? Oder bei den Hip-Hop-Kiddies? »):

    Punk hatte damals eine "Message" und selbst heute noch, wenn auch nicht mehr in derart radikaler Art. Hip-Hop hat(te) ebenfalls eine Message, wenn man sich für Public Enemy, KRS-1 usw. entschied waren die Inhalte durchaus konstruktiv.

    BTW: Selbstmitleid ist nie konstruktiv. »):

    punks sind ja wohl ads lächerlichste...wenn ich diese gestalten schon am bahnhof sehe , die sollen sich halt mal vernünftig anziehen dann kriegen sie auchn job^^

  • Vor 10 Jahren

    emo- Porträt dummer Menschen die dazugehören wollen,

    aber wollen wir das nicht alle?

    Sind wir nicht alle einbisschen EMO?

  • Vor 10 Jahren

    großartig, zumindest haben die hip-hop, metal und keine ahnung was fraktionen hier im forum mal einen gemeinsamen feind.in solchen schubladen zu denken, isr einfach so lächerlich.

  • Vor 10 Jahren

    Chuck Norris kann Emos glücklich machen :D

  • Vor 10 Jahren

    ich versteh emo insofern nicht, als dass ich gar keine szenelücke sehe.

    so empfindsam wie goths/grunge slacker; so derbe rockend bis zum punk; so straight edge so dies so das.

    aber wozu eine patchworkszene, die sich rein frankensteinmäßig bei den teilen der anderen szenen bedient?
    wo ist das neue kreative element?

    meine tasse tee ist das ja nicht; kann ja jeder tun, was er will. aber den sinn solcher 2.aufgüsse verstehe ich nicht.