James Bond-Regisseur Sam Mendes hat Großes vor: 2027 sollen vier The Beatles-Filme erscheinen - pro Bandmitglied einer.

Los Angeles (jmb) - Sam Mendes hat ein neues Mammutprojekt angekündigt: Nach zwei James Bond-Filmen ("Skyfall" und "Spectre") und dem Kriegsspektakel "1917", wendet sich der britische Regisseur nun den Beatles zu. 2027 sollen gleich vier Biopics erscheinen, in denen die jeweilige Perspektive von John, Paul, George und Ringo beleuchtet wird.

"Ich fühle mich geehrt, die Geschichte der größten Rockband aller Zeiten zu erzählen, und ich freue mich darauf, die Vorstellung davon, was einen Kinobesuch ausmacht, zu hinterfragen", kündigte Mendes in einer Pressemitteilung an. Die Verfilmung solle innovativ und bahnbrechend werden. Wer das Drehbuch schreibt und welche Schauspieler die Fab Four verkörpern werden, verriet er nicht.

"Yeah, yeah, yeah"

Die zwei noch lebenden Beatles Paul McCartney und Ringo Starr zeigten sich jedenfalls begeistert. Auch die Hinterbliebenen des 1980 erschossenen John Lennons (gest. 1980) und dem 2001 an Krebs verstorbenen George Harrisons gaben dem Projekt ihren Segen. Mendes' Produzentin Pippa Harris lobte die Überzeugungskunst des Regisseurs, die ihm die vorbehaltlose Unterstützung der Beatles-Produktionsfirma Apple Corps Ltd einbrachte.

Man habe ihm keine Einschränkungen oder Vorgaben gemacht: "Das wirklich Aufregende ist, dass Sam die Freiheit hat, in das Leben jedes einzelnen Beatles einzutauchen, ohne dass ihm irgendetwas verwehrt bleibt und ohne das Gefühl zu haben, die Band wolle, dass er eine bestimmte 'autorisierte' Version ihres Aufstiegs zum Erfolg erzählt." Es handele sich um das erste Projekt dieser Art, dem die vollen Rechte an der Lebensgeschichte der Beatles und ihrer Musik zuteil werden, erklärte Mendes' Produktionsfirma Neal Street Productions.

Mit ihren zeitlosen Hits, Outfits und dem jugendlichen Humor üben die Beatles bis heute eine unglaubliche Faszination aus. Das bewies zuletzt Peter Jacksons Aufarbeitung der Beatles-Doku "Get Back" aus dem Jahr 1970, die 2021 auf Disney Plus erschien.

Neben der ursprünglichen Version der "Let It Be"-Doku veröffentlichte die Liverpooler Band während ihres gut zehnjährigen Bestehens vier weitere Filme. In "A Hard Day's Night" (1964), "Help!" (1965) und "Magical Mystery Tour" (1967) spielten sie (mehr oder weniger) sich selbst. Im Zeichentrick-Musical "Yellow Submarine" hatten sie zudem einen kurzen Cameo-Auftritt.

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Paul McCartney und The Beatles

Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: ) Paul McCartney und The Beatles,  | © EMI (Fotograf: )

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