Beim Frühstück mit Journalisten im Berliner Hotel Adlon hielt sich U2-Frontmann Bono am Dienstag nicht zurück mit Komplimenten an Bundeskanzerlin Angela Merkel: "Sie hat die Fähigkeit, ihr eigenes Ego im Zaum zu halten. Und sie kann mit all den männlichen Egos beim G8-Gipfel umgehen", berichtet …

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  • Vor 13 Jahren

    Aber im Prinzip hat er doch recht.
    Ich hab mit Afrika nichts am Hut und dass die nichts zu Essen haben, verdanken die(abgesehen von der Wüste) vA ihren "Präsidenten".
    Die Menschen in Afrika leiden heute sicher nicht mehr unter den Folgen der Kolonisation, vielmehr verdanken sie dieser Zeit die Tatsache, dass da überhaupt noch Häuser stehen.
    Am Anfang war das keine feine Sache, klar, aber in der späteren Kolonialzeit haben die Kolonisierten durchaus davon profitiert, dass die Europäer dort Straßen, Krankenhäuser, Kanalisation etc gebaut haben.

    Der Alleinherrscher von Simbabwe vergleicht sich mit Hitler, freut sich dabei und sein Budget besteht fast zur Hälfte aus Entwicklungshilfe...
    Der tut damit nichts Gutes.

  • Vor 13 Jahren

    interessant, wie diese diskussion immer mehr ins rassistische und chauvinistische abgleitet.

    der neger an sich arbeitet eben einfach nicht gerne, sondern schnackselt (o-ton turn taxis) lieber den ganzen tag.

    selbst schuld, dass die alle nix zum fressen haben.

  • Vor 13 Jahren

    fakt ist doch, dass mit dem kolonialismus gewisse strukturen geschaffen wurden, die immer noch teil des problems sind.

    - riesige ineffektive bürokratien, deren enziges ziel es war, entscheidungsbefugnisse nach oben zu delegieren.

    - künstliche staatsgebilde in grenzen, die willkürlich nach den bedürfnissen der kolonialherren gezogen wurden. ohne rücksicht auf ethnische zugehörigkeit, religion oder lebensweise der dort ansässigen bevölkerung. wenn man ackerbauen und viehzüchtende nomaden in ein land mit begrenztem fruchtbaren boden zusammensperrt, kommt es eben zu konflikten.

    - hierarchien und infrastruktur, die ursprünglich dazu diente, den kolonialherren unkomplizierten zugriff auf die resourcen der kolonien zu bieten werden heute eben von multinationalen großkonzernen genutzt. die alten strukturen bleiben, nur die ausbeuter haben sich verändert. beispiel: shell und nigeria.

  • Vor 13 Jahren

    @Vielfrass (« @Takti («
    Und?Das ist das Gleiche wie mit dieser Nazi Kacke!!!Warum soll ich mich für etwas schuldig fühlen, was irgendwelche drogenabhängigen Freaks von `33-`45 angerichtet haben???Vergessen darf man das, was da passiert ist niemals!!!Aber muss man denn jeden Tag mehrere Sendungen drüber bringen???Hitler ist der größte TV Star unserer Zeit... »):

    ich nehme mal zu deinen gunsten an, das sollte witzig sein. ist es leider nicht. »):

    Wo soll denn da der Witz sein???Ich kann keinen erkennen...

    Ich schau nur halt auch andere Sender als RTL und Sat1, und da läuft nunmal jeden Tag ne Reportage über Hitler etc.Wo is da jetzt der Witz?Ich kann keinen erkennen...

    Und wenn du richtig lesen könntest/würdest, dann hättest du auch mitbekommen, wie ich erwähnt hab, dass man das unter keinen Umständen vergessen darf-und trotzdem hab ich kein schlechtes Gewissen, nur weil ich ein beschissener Deutscher bin.Und du kannst mir glauben, dass es keinen gibt, der Deutschland mehr hasst als ich.Trotzdem hab ich keine Schuldgefühle für etwas was ich nicht begangen hab!Mitgefühl ja-Schuldgefühle nein!

    Und Pausenclown, warum driftet denn die Diskussion ins Rassistische ab?Nur weil man mal eine Meinung äussert, die der Masse widerstrebt?

  • Vor 13 Jahren

    deine aussage war nur grenzwertig, der entenarsch hat sie dann überschritten, und unbiter ins selbe horn gestoßen.

  • Vor 13 Jahren

    Bei der Sache mit den Grenzen hast du wohl schon recht, aber wie ich schon meinte, hatte die Kolonisation sowohl gute Seiten, als auch schlechte, und die Schuld an dem heutigen Zustand Afrikas auf Europa zu schieben ist einfach nicht ganz richtig.

    So war das gemeint, da ist von Rassismus keine Spur, ich seh nur nicht ein, wie takti das ja offenbar auch gemeint hat, dass ich mich heute moralisch minderwertig fühlen soll, weil da früher Leute Shice gebaut haben.

  • Vor 13 Jahren

    @Unbiter (« Bei der Sache mit den Grenzen hast du wohl schon recht, aber wie ich schon meinte, hatte die Kolonisation sowohl gute Seiten, als auch schlechte, und die Schuld an dem heutigen Zustand Afrikas auf Europa zu schieben ist einfach nicht ganz richtig.

    So war das gemeint, da ist von Rassismus keine Spur, ich seh nur nicht ein, wie takti das ja offenbar auch gemeint hat, dass ich mich heute moralisch minderwertig fühlen soll, weil da früher Leute Shice gebaut haben. »):

    Naja, das mit den Kolonial Angelegenheiten seh ich etwas anders.

    Man kann anderen Menschen nicht seine Sichtweise, seine Religion etc einfach so aufs Auge drücken, obwohl sie das vielleicht (ganz sicher!!!) gar nicht wollen!

    Bestes Beispiel, obwohl es nicht allzu viel mit dem Thema zu tun hat, ist ja der Irak Krieg.Da hat man auch versucht, ein System auf ein anderes zu übertragen.Und was draus geworden ist, dass sieht man ja...

  • Vor 13 Jahren

    Ich bin keineswegs dafür, das nochmal zu veranstalten o.O

    Aber man kann ja auch versuchen das Beste drauszumachen, immerhin sind die Kolonialisten weg und die afrikanischen Staaten unabhängig. Es ist ja nicht so, als wären diese Länder beim Sprung in die Unabhängigkeit so abgewrackt gewesen wie heute. Die hätten durchaus auf der Vergangenheit aufbauen können. Haben sie aber nicht. Da mögen auch westliche Konzerne schuld dran tragen, was hindert die schließlich daran mit egoistischen Machthabern Verträge auszuhandeln, die der Bevölkerung schaden? Keiner, und deshalb machen die das halt. Schlecht, das.

    Beim Irak ging auch noch viel mehr schief, ist aber wohl ein anderes Thema...
    Da haben's die Amis ja richtig verbockt.

  • Vor 13 Jahren

    @pausenclown (« interessant, wie diese diskussion immer mehr ins rassistische und chauvinistische abgleitet. »):

    mittlweile kann man von abgleiten gar nicht mehr sprechen. wir sind voll drin. zu beginn hab ich mich noch über die bono-kritik aufgeregt, aber ich hätt nicht gedacht, daß in diesem forum so viele rassisten rumschreiben und es wahrscheinlich noch nicht mal merken.

    arm.

  • Vor 13 Jahren

    @Takti («
    Und wenn du richtig lesen könntest/würdest, dann hättest du auch mitbekommen, wie ich erwähnt hab, dass man das unter keinen Umständen vergessen darf-und trotzdem hab ich kein schlechtes Gewissen, nur weil ich ein beschissener Deutscher bin.Und du kannst mir glauben, dass es keinen gibt, der Deutschland mehr hasst als ich.Trotzdem hab ich keine Schuldgefühle für etwas was ich nicht begangen hab!Mitgefühl ja-Schuldgefühle nein!

    Und Pausenclown, warum driftet denn die Diskussion ins Rassistische ab?Nur weil man mal eine Meinung äussert, die der Masse widerstrebt? »):

    naja ich hatte einfach gehofft dass du diesen geistigen dünnschiss nicht ernst meinst.

    und wenn du glaubst, dass deine meinung der masse widerstrebt, dann hoffe ich mal für mein heimatland, dass du recht hast.

    Einfach mal in ruhe lesen:
    http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen…

  • Vor 13 Jahren

    @Takti (« Mitgefühl ja-Schuldgefühle nein! »):

    für wen oder was denn mitgefühl???

    "oooh, armer jude, soo andersgläubig" ?
    "oooh, armer neger, so andersrassig" ???
    "oooh, armer afrikaner, so hungrig" ????

    "oooh, armer schwuler, so krank" ???????

    dein mitgefühl kannst du stecken. der kurze satz sagt meiner meinung nach mehr aus als alle anderen postings. denn hier gehts gar nicht um mitgefühl, sondern darum, zu kapieren. zum beispiel, daß die europäer ihren wohlstand unter anderem durch ausbeutung der damals neu entdeckten länder erreicht haben. oder das US-amerika durch die ausbeutung der neu entdeckten länder überhaupt erst aufgebaut wurde.

    oder sag mir, warum beim treffen in heiligendamm nicht ein einziger staatschef eines landes der südlichen weltkugel dabei ist?

    na klar gibts einige raffgierige staatschefs auf dem afrikanischen kontinent. und deshalb haben es die einheimischen nicht anders verdient, am existenzminimum zu leben? angst zu haben, durch reitermilizen vertrieben und ermordet zu werden? an krankheiten zu sterben, die sie ohne kolonialisierung gar nicht kennen würden? oder eben durch internationale großkonzerne kaum eine chance auf eigenständige erwerbstätigkeit zu haben?

  • Vor 13 Jahren

    ach ja, noch was
    @Unbiter («
    Am Anfang war das keine feine Sache, klar, aber in der späteren Kolonialzeit haben die Kolonisierten durchaus davon profitiert, dass die Europäer dort Straßen, Krankenhäuser, Kanalisation etc gebaut haben. »):

    als wenn der reiche styler von europäer die krankenhäuser aus reiner nächstenliebe gebaut hätte. sondern in erster linie für sich und seine nette braut. oder meinst du, die medizinische versorgung gilt für alle dort gleich? und die straßen.... wo wohnen denn die einheimischen? in der rausgeputzten innenstadt oder am rand, angebunden durch dreckige feldwege?

    bewerte die kolonialisatoren bitte nicht als edle samariter, die es nur gut gemeint haben.

    "das" war noch nie ne "feine sache"

  • Vor 13 Jahren

    @Hecate_Strait (« zum beispiel, daß die europäer ihren wohlstand unter anderem durch ausbeutung der damals neu entdeckten länder erreicht haben. »):

    nicht nur damals. das ist auch immernoch so

  • Vor 13 Jahren

    seltsam, dass man sich darüber so aufregen kann. ich finde, wenn bono und geldof sich dafür einsetzen, dann sollen sie machen, wir sitzen alle auf unseren mehr als nur fetten und faulen ärschen und haben den ganzen scheiß tag nichts besseres zu tun als hier rumzuweinen. das ist luxus. und wenn ihr jetzt sagt, dass ihr am ende vom monat kein geld mehr über habt, dann überlegt mal, wieviel wirklich sinnfreie scheiße ihr euch davon gekauft habt. es ist so vermessen und arrogant über bono und co zu lästern. die linke findet ihn nicht gut, weil er den staatspräsidenten den arsch küsst, aber hey, so geht politik, mit exekutionen von merkel und co kommen wir hier nicht weiter. die rechten regen sie über die scheinheiligkeit von bono auf usw...wir sind doch alle scheinheilig, geben irgendwas vor zu sein und wollen nutzen daraus ziehen. ich wage jetzt mal die these aufzustellen, dass bono mehr davon profitieren würde, wenn er sich ins studio setzt und 2-3 platten produzieren würde anstatt sich um den schuldenerlass zu kümmern. hackt nicht auf solchen menschen rum, nur weil jemand versucht gutes zu tun und evtl auch ein kleines bisschen "kapital" in form von "nicht-vergessen-werden" dabei rausschlägt - immerhin unternimmt er überhaupt was und sitzt nicht auf seinem arroganten, vollgefressenen arsch wie wir es tun.

  • Vor 13 Jahren

    @bettencourt (« immerhin unternimmt er überhaupt was und sitzt nicht auf seinem arroganten, vollgefressenen arsch wie wir es tun. »):

    das ist ein wort

  • Vor 13 Jahren

    Man darf aber trotzdem kapieren, dass Bonos Aktionen kontraproduktiv sind.
    "Hauptsache, einer tut mal was" ist doch echter Blödsinn. Ich halte erst denken, dann tun, immer noch für besser ._.'

    Und doch, man kann auch in Deutschland Sinnvolles mit dem Geld tun.(Als ob's hier niemandem schlecht geht) Wobei da nichts falscher wäre, als der Bevölkerung den Mammon direkt in die Hand zu drücken. Die Leute kaufen eben tatsächlich sehr viel Scheiße.
    Aber ich seh nicht ein, warum der Staat unser Geld irgendwelchen Afrikanern schenken soll.(Die damit, wie schon erwähnt, auch nichts Sinniges tun.)

    @Hecate_Strait: Das mit dem Mitleid hab ich jetzt nicht ganz kapiert. Wenn man jemanden bemitleidet, weil man dessen Anderssein als Mangel ansieht, zeugt das von Ignoranz, Ethnozentrismus und kultureller Engstirnigkeit.

  • Vor 13 Jahren

    @Unbiter (« @Hecate_Strait: Das mit dem Mitleid hab ich jetzt nicht ganz kapiert. Wenn man jemanden bemitleidet, weil man dessen Anderssein als Mangel ansieht, zeugt das von Ignoranz, Ethnozentrismus und kultureller Engstirnigkeit. »):

    dann hast du's doch kapiert.

    daß bonos taten kontraproduktiv sind ist auch nur ne theorie