Laut Sun trommeln demnächst der Pearl Jam-Drummer und gelegentlich auch Atom Willard von Against Me! für die Foo Fighters.

Seattle (ebi) - Die Frage, die wie ein Elefant im Raum steht, seit die Foo Fighters im vergangenen Januar ihre Rückkehr auf die Festivalbühnen angekündigt haben, lautet: Wer wird den viel zu früh verstorbenen Taylor Hawkins hinter dem Drumkit ersetzen? Die britische The Sun will es nun "exklusiv von Insidern" erfahren haben.

Glaubt man dem Krawallblatt, stellt Dave Grohl, wie zu erwarten, erst mal kein neues Bandmitglied vor - zu frisch ist noch die Wunde, die Hawkins Tod hinterlassen hat. Stattdessen sollen sich für die angesetzten Gigs zwei prominente Schlagzeuger den Job teilen.

Genannt werden die Namen von Matt Cameron (Pearl Jam) und Atom Willard (Against Me!, Angels & Airwaves etc.). Die Foos hätten zuletzt mit mehreren, befreundeten Drummern in ihrem Studio 606 gejammt, so die Sun. Die Wahl sei auf Cameron gefallen, der zuweilen von Willard abgelöst werde: "Matt war mit Taylor gut befreundet und steht auch Dave Grohl nahe."

Festivalgigs weltweit angekündigt

Für den kommenden Sommer haben die Foo Fighters zwischen Mai und September weltweit Festivalgigs angekündigt. Neben zahlreichen Auftritten in den Staaten, spielen die Amerikaner auch bei Rock am Ring/Rock im Park, in Kanada, Brasilien und Japan.

Man darf gespannt sein, wie die Foo Fighters mit dem Problem der Nachfolge Hawkins' längerfristig umgehen. Bleibt es bei der recht hohen Livefrequenz der Band in den vergangenen Jahren, werden sie wohl kaum um einen relativ fest engagierten Schlagzeuger herumkommen.

Während Cameron Pearl Jam wohl kaum für die Foo Fighters verlassen wird, pausieren Willards Against Me! seit Beginn der Corona-Pandemie 2020. Denkbar ist aber auch, dass die Foos die Drum-Position in Gedenken an Hawkins nicht dauerhaft besetzen.

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Foo Fighters und Pearl Jam

Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Foo Fighters und Pearl Jam,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler)

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2 Kommentare mit 6 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Ich glaube ja nicht, dass Taylor jemals offiziell ersetzt wird. Dave wird die Platten eintrommeln und dann wird es wechselnde Live-Drummer geben.

    • Vor einem Jahr

      Fand die Foo Fighters immer etwas langweilig. Wenn Dave es aber so macht wie Du es in den Raum wirfst, fänd ich die nächste Platte zumindest spannend. Die Idee eines Grohls, der als Ehrung an den Ex-Drummer spielt, gefällt mir. Denn wenn er für andere Projekte mal zu den Sticks greift, hört man noch immer seine unverkennbare Größe. Das könnte auch sein für mich vergessbares, risikoscheues Songwriting etwas ausgleichen.

    • Vor einem Jahr

      "Denn wenn er für andere Projekte mal zu den Sticks greift, hört man noch immer seine unverkennbare Größe."

      Killing Joke!

    • Vor einem Jahr

      grohl war schon immer der beste Drummer der FooFighters... aber wenn ich ehrlich bin, die Frage wer wie welche zukünftigen Platten einspielt: Kommen denn noch FooFighters Platten raus, bei denen diese Frage überhaupt wichtig ist (?)

    • Vor einem Jahr

      Killing Joke, und z.B. die in Sachen "Können der Musiker" extrem übersehene "Rise Of The Fenyx" von Tenacious D. Drums (und in manchen Tracks auch Bass, z.B. "The Ballad of...") sind da oberspitze. Grohl sollte wirklich öfter Spielzeug schlagen.

    • Vor einem Jahr

      Songs for the Deaf...

    • Vor einem Jahr

      Bei Nirvana wär er auch sehr gut an Drums. Aber es sind doch sowieso, fast alle relevanten Songs von den FFs, (die wirklich alles andere als langweilig sind) von Dave erdacht und nur von Taylor nachgespielt worden, wobei ich Hawkins natürlich nicht den Einfluss beim kreativen Prozess absprechen will...

  • Vor einem Jahr

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