Das Wiederaufnahmeverfahren gegen die von der US-Musikindustrie wegen Urheberrechtsverletzung verklagte Jammie Thomas-Rasset endete mit einem harten Urteilsspruch: Nachdem die Geschworenen des Bundesgerichtes von Minneapolis Jammie Thomas-Rasset des Verstoßes gegen das Urheberrecht für schuldig befanden, …

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  • Vor 12 Jahren

    wer zu spät kommt.....

    tja....da haben schon nacktwind und freund torque sinngemäß die relevanten punkte geposted.
    stichwort der verhältnismäßigkeit und des ausgleihcs real entstadndenen schadens.

    sancho, du hast geschrieben:

    Zitat (« Zu dem muss ich sagen dass es einem mittlerweile so was von klar gemacht worden ist, dass man als Raubkopierer strafrechtlich verfolgt wird und dass es dann halt teuer wird. Nur weil ein Gesetz einem nicht gefällt kann man es nicht trotzdem straffrei brechen. »):

    der text ist hier ja schon im ansatz und bei wohlwollender auslegung komplett verfehlt und auf dem holzweg.

    warum?

    ganz einfach! dieser prozeß bzw das gericht samt urteil ist gar keine strafrechtliche instanz.

    es ist der quasi private zivilrechtsweg der klägerin label gegen die beklagte privatperson.
    jegliche gedanken staatlicher bestrafung und sanktionierung sind mithin gar nicht teil des verfahrens; geschweige denn des urteilsspruchs.

    beispiel: label sagt "song kosten 1$. 24 songs = 24$. wenn das jetzt nachgewiedsenermaßen zb 1000 mal runtergeladen wäre, betrüge der schadensersatz 24.000.

    auf 2 millionen kommt man da realistischer weise nie. das zeug hat sich ja nicht die halbe welt von der frau nachgewiesenermaßen gezogen.

    und genau hier liegt das problem!!!
    der ermessensspielraum amerikanischer richter ist so dermaßen hoch, dass es fast nur mit der wilkürmöglichkeit von bananenrepublik-gerichten vergleichbar ist. in deutschland, gb oder frankreich wäre ein derartiges urteil in einem solchen bagatellfall gegen eine nichtvermögende privatperson undenkbar.

    jeder, der sich hier über den vorliegenden fall aufregt und das :conk: kriegt, darf sich also gern selbst auf die schulter klopfen und sich mit seinem hervorragende rechtsgefühl bauchpinseln. :bub:

  • Vor 12 Jahren

    @lautuser (« Jau, die Community sollte tatsächlich sammeln. wird ja wohl noch 1.9 Millionen denkende geben die nen Euro übrig haben - wäre geil, wenn sie das einfach latzt, lächelt und gut ist. »):

    Wär tatsächlich ganz lustig, aber man sollte niemanden unterstützen, der heutzutage noch so blöd ist und mit Kazaa saugt. Oder es vor 2 Jahren getan hat.

  • Vor 12 Jahren

    mal völlig davon abgesehen das ein gericht, zumindest in D vom staat per gewaltenteilung losgelöst ist und gesetzte somit nicht immer zu 100% knallhart durchdrücken muss.

    aber gut, wir sind in D und nich in den US of A

  • Vor 12 Jahren

    @laut.de

    "Wer nicht versuchte, sich vor Gericht zu wehren, kam meist mit etwa 3.500 Dollar Schadensersatz pro Song davon."

    Soweit ich es aus anderen Quellen verstanden habe, haben die Beschuldigten im Falle einer Einigung einmalig ca. $3500 zahlen müssen, nicht pro Song.

  • Vor 12 Jahren

    Wenn diese "Gesetze" die von der Musik- bzw. Filmindustrie aufgesetzt und den Diener bei der Justiz umgesetzt werden mal genauso hart wären bei den, die unsere Wirtschaft an die Wand gefahren haben. Aber Manager und Vorstandsmitglieder fahren einfach mal in den Urlaub um nächstes Jahr in einer anderen Position anzugreifen. Das System ist einfach...(bitte selbst einfügen)

  • Vor 12 Jahren

    Ich würd gern mal wissen, wie das jetzt weitergeht.
    Ich mein, dass die Frau das zahlen kann, dürfte wohl völlig ausgeschlossen sein.
    Gibt's in den USA sowas wie Privatinsolvenz?

  • Vor 12 Jahren

    Ja, gibt es.

    Mir tun da auch echt die Kinder leid. Die werden wahrscheinlich später auch noch kräftig blechen müssen, obwohl sie da nichts mit zu tun haben

  • Vor 12 Jahren

    @eriknick (« Aber Manager und Vorstandsmitglieder fahren einfach mal in den Urlaub um nächstes Jahr in einer anderen Position anzugreifen. Das System ist einfach...(bitte selbst einfügen) »):

    Na, na ... Du kennst wohl nur wenige Manager oder Vorstandsmitglieder, hm?
    Es gibt solche Manager oder Vorststandsmitglieder, klar. Aber es gibt weit mehr Manager oder Vorstandsmitglieder, die sich weit mehr darüber ärgern, daß sie in einen Topf mit diesen Leuten geworfen werden. Auch die Posten im Management oder in irgendwelchen Vorständen wachsen nicht auf Bäumen und Schlaraffenland ist in den meisten Fällen definitiv anders.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 12 Jahren

    @HansWurst (« Ja, gibt es.

    Mir tun da auch echt die Kinder leid. Die werden wahrscheinlich später auch noch kräftig blechen müssen, obwohl sie da nichts mit zu tun haben »):

    Wie? Die Kinder könnten weiter blechen?
    Sowas war mir völlig unbekannt.
    Wenn´s stimmt, ... finde ich sowas für noch ne viel größere Sauerei!

  • Vor 12 Jahren

    @Captain Koons («
    trotzdem - man muss doch mal differenzieren und ein wenig Menschlichkeit zeigen. Das geht echt viiiiiiiel zu weit! »):

    nochmal leute!!!

    wie oben bereits geschrieben:

    so recht du hättest im strafrechtlichen fall.

    hier sind wir im zivilrecht. statt konkret nachgewisesener echter donwloadschäden, die zu ersetzen sind, spielt das unzuständige gericht sich hier als strafender hammer auf.

    das ist der skandal!

    bicht nur erkennbar unverhältnismäßig, sondern fett kompetenzüberschreitend! rechtsbeugung!

  • Vor 12 Jahren

    Das Urteil ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar zu milde. 1,9 mio dollar mögen auf dem ersten Blick schon hart sein, das kann ich durchaus nachvollziehen. Aber man muss auch bedenken was die Dame mit ihrer Tat angerichtet hat, der Musikindustrie gehen jährlich weit höhere Summen durch die Lappen wegen solcher Verbrechen. Also ich zahle für meine Musik ordnungsgemäß weil ich auch in zukunft noch gute Mukke hören will! Macht euch das mal klar und das Urteil wirkt schon gar nicht mehr so pervers wie manche von euch schreiben. Diese Frau ist Täterin, kein Opfer!!! Sie wusste was sie tat und jetzt hat sie die Quittung bekommen... wenigstens eine die in Zukunft wohl keine Musik mehr stehlen wird!

  • Vor 12 Jahren

    Versacker ist nen Joke, oder?

  • Vor 12 Jahren

    kannst du über sowas lachen? also ich sicherlich nicht!!!

  • Vor 12 Jahren

    @lutzr (« das wäre für mich wieder ein grund aus den usa auszuwandern und nach dt zu ziehen. hier sind sowieso alle viel cooler :D »):

    klar, weil die chance so gross ist dabei erwischt zu werden :rolleyes:

  • Vor 12 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt («

    bicht nur erkennbar unverhältnismäßig, sondern fett kompetenzüberschreitend! rechtsbeugung! »):

    das gibt es überall.

  • Vor 12 Jahren

    @Versacker (« Das Urteil ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar zu milde. 1,9 mio dollar mögen auf dem ersten Blick schon hart sein, das kann ich durchaus nachvollziehen. Aber man muss auch bedenken was die Dame mit ihrer Tat angerichtet hat, der Musikindustrie gehen jährlich weit höhere Summen durch die Lappen wegen solcher Verbrechen. Also ich zahle für meine Musik ordnungsgemäß weil ich auch in zukunft noch gute Mukke hören will! Macht euch das mal klar und das Urteil wirkt schon gar nicht mehr so pervers wie manche von euch schreiben. Diese Frau ist Täterin, kein Opfer!!! Sie wusste was sie tat und jetzt hat sie die Quittung bekommen... wenigstens eine die in Zukunft wohl keine Musik mehr stehlen wird! »):

    Ich hoffe einfach mal, dass das purer sarkasmus war. Wenn nicht: Widerlich.. wie das Urteil.

  • Vor 12 Jahren

    @Versacker (« kannst du über sowas lachen? also ich sicherlich nicht!!! »):

    Deine Ansichten, so sie ernst gemeint sind, sind traurig.

    Aber wer vertritt schon ernsthaft solche Ansichten, kann nur ein Joke sein - wo war Dein Ironie-Smiley?

  • Vor 12 Jahren

    @Versacker (« Das Urteil ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar zu milde. 1,9 mio dollar mögen auf dem ersten Blick schon hart sein, das kann ich durchaus nachvollziehen. Aber man muss auch bedenken was die Dame mit ihrer Tat angerichtet hat, der Musikindustrie gehen jährlich weit höhere Summen durch die Lappen wegen solcher Verbrechen. »):

    was für ein unsinn.

    wenn ich in den aldi wandere und 25 haribo-tüten im wert von je 99 cent stehle, kann ich doch nicht in enorm hohem ausmaß wie hier belangt werden, also in mio.-höhe, nur weil die süßigkeitenindustrie so große schäden durch diebstahl zu beklagen hat (wenn dem so wäre).
    oder auch wenn ich diese 24 goldbärentütchen woanders wieder verkaufe.

    es ist EIN fall. die frau kann nicht als sündenbock für alle verluste der musikindustrie herhalten.