Das Wiederaufnahmeverfahren gegen die von der US-Musikindustrie wegen Urheberrechtsverletzung verklagte Jammie Thomas-Rasset endete mit einem harten Urteilsspruch: Nachdem die Geschworenen des Bundesgerichtes von Minneapolis Jammie Thomas-Rasset des Verstoßes gegen das Urheberrecht für schuldig befanden, …

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  • Vor 12 Jahren

    Hurensöhne - verdammt peinliches Urteil in völlig chaotischem Kontext.

  • Vor 12 Jahren

    Was mich mal wirklich interessieren würde: Darf man eigentlich einzelne Menschen aus einer Menge an Beklagten herauspicken, um dann an diesen ein Urteil zu vollstrecken. Eigentlich ist das doch so, als würden 20 Leute bei rot über die Straße laufen und nur 2 kriegen eine Strafe.
    An sich müssten die Strafverfolgungsbehörden doch versuchen alle Downloader zu belangen und nicht nur die, die sie durch Zufall erwischen. Das wäre durchaus möglich, wenn sich mehrere Hundertschaften an die Rechner setzen...

  • Vor 12 Jahren

    Oh Mann, ich kann diese ganze Filesharing Horror Meldungen langsam wirklich nicht mehr lesen.
    Die meisten sollten es doch langsam gecheckt haben dass Emule oder Kaaza äusserst unsicher sind.
    Oder ist diese Fall schon mehrere Jahre alt und kam erst jetzt zum Urteil, ... !?

  • Vor 12 Jahren

    Sowas soll den Amis jetzt als "Gerechtigkeit" verkauft werden?

  • Vor 12 Jahren

    Also 1. Mal richtig lesen. Sie war die erste die vor Gericht gezogen ist deswegen wurde der Fall auch so ziemlich genau behandelt und das Urteil verschärft. Aber beim genaueren lesen fällt mir auch ein Fehler von Laut.de auf: zuerst schreibt ihr sie muss die Strafe zahlen weil sie 24 Lieder getauscht hat und dann heisst es dass sie in 24 Fällen schuldig gesprochen wurde über 1.700 Datein verbreitet zu haben. Könntet ihr das mal richtig stellen oder erklären?

    Zu dem muss ich sagen dass es einem mittlerweile so was von klar gemacht worden ist, dass man als Raubkopierer strafrechtlich verfolgt wird und dass es dann halt teuer wird. Nur weil ein Gesetz einem nicht gefällt kann man es nicht trotzdem straffrei brechen. Das es eine Mutter von vier Kindern trifft ist zwar hart aber Justizia ist ja bekanntlich blind und sieht da keinen Unterschied.

  • Vor 12 Jahren

    Pervers. Abartig.

    Mehrer Leben zerstört wegen 24 dämlichen Songs.

  • Vor 12 Jahren

    @Sancho (« Also 1. Mal richtig lesen. Sie war die erste die vor Gericht gezogen ist deswegen wurde der Fall auch so ziemlich genau behandelt und das Urteil verschärft. Aber beim genaueren lesen fällt mir auch ein Fehler von Laut.de auf: zuerst schreibt ihr sie muss die Strafe zahlen weil sie 24 Lieder getauscht hat und dann heisst es dass sie in 24 Fällen schuldig gesprochen wurde über 1.700 Datein verbreitet zu haben. Könntet ihr das mal richtig stellen oder erklären? »):

    Die Kläger meinten wohl, sie hätte 1700 Songs getauscht, wobei ihr nur 24 Songs nachgewiesen werden konnten.

    Zitat (« Die US-Labelvereinigung RIAA hatte der 31-Jährigen vorgeworfen, über den Filesharing-Service Kazaa 1.700 Musik-Dateien verbreitet zu haben. In 24 Fällen wurde sie schuldig gesprochen. »):

    Mit "in 24 Fällen" meint Laut, dass in ihrem "Share-Folder" 24 Songs gefunden wurden, die wohl von ihr absichtlich geshared wurden:

    Zitat (« Dabei war für das Gericht entscheidend, dass Thomas-Rasset die Tracks in ihrem Share-Ordner abgelegt hatte, der für andere Kazaa-Nutzer zugänglich ist. »):

  • Vor 12 Jahren

    Na da wurde aber mal wieder ein ordentliches exempel statuiert :O
    Man muss doch ernsthaft mal die frage der legitimität stellen mit der hier bürger zu solch horrenden strafen verdonnert werden. das ist meiner meinung nach fernab jedwedigem realitätsbezuges und entbehrt meinem verständnis von gerechtigkeit.

  • Vor 12 Jahren

    Gerichte legen Gesetze aus und urteilen danach.
    Ich will mal wissen wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, das Gerichte Gerechtigkeit aussprechen. Zumal Gerechtigkeit jeder anders empfindet und somit subjektiv ist.
    Richter handeln nach Gesetzen und nicht nach der Meinung von Bruno, Paula oder sonst einem Hanswurst.

  • Vor 12 Jahren

    Richter handeln anscheinend auch nach dem Interesse der Industrie-Hurensöhne...

    Ob da Spenden geflossen sind?

  • Vor 12 Jahren

    @Ulysses84 (« Pervers. Abartig.

    Mehrer Leben zerstört wegen 24 dämlichen Songs. »):

    :bub:

  • Vor 12 Jahren

    vor ca. einem jahr stand plötzlich die kripo bei mir vor der haustür mit einem durchsuchungsbefehl in der hand. die haben meinen pc eingesackt, da ich angeblich mp3 dateien im internet verbreitet habe. damals meinten sie ich wäre bereits der 6. an diesem tag gewesen, bei dem sie den rechner eingezogen haben!!! nach 5 monaten kam aus heiterem himmel ein brief von einem ominösen anwalt, der doch tatsächlich eine geldstrafe von 4000€ von mir verlangte. habe natürlich sofort einen anwalt eingeschaltet. nach weiteren 2 monaten wurde dann die geldstrafe schließlich auf 1750€ runtergehandelt, jedoch entstanden nochmal gut 800€ anwaltskosten......dazu ist zu sagen, dass ich tatsächlich heruntergeladene mp3 dateien auf meiner festplatte hatte, die irgendwo in einem uralten vergessenen bearshare-ordner rumgammelten und durch irgendein spy-programm anscheinend entdeckt worden sind. natürlich hab ich nie aktiv diese dateien verbreitet. dumm gelaufen!!!

  • Vor 12 Jahren

    na hoffentlich waren das wenigstens ein paar gute songs ^^

    "Ich wurde wegen 24 Songs auf 1,9 Millionen Dollar verklagt und verurteilt...und dabei liebe ich Celine Dion doch so"

  • Vor 12 Jahren

    wenn ein song 99cent kostet und man dann "schadenersatz" in 80.000facher höhe verlangt, dann stimmt irgend etwas nicht mit einem!
    das hat dann auch nix mit gesetz hin oder her zu tun, sondern mit dem versäumnis sowas wie verhältnismäßigkeit im gesetz zu verankern.
    in jeder halbwegs normalen verfassung steht drinnen, das gesetze verhältnismäßig sein müssen.

  • Vor 12 Jahren

    @lutzr (« das wäre für mich wieder ein grund aus den usa auszuwandern und nach dt zu ziehen. hier sind sowieso alle viel cooler :D »):

    :hutwhiz:

  • Vor 12 Jahren

    @cade. (« Gerichte legen Gesetze aus und urteilen danach.
    Ich will mal wissen wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, das Gerichte Gerechtigkeit aussprechen. Zumal Gerechtigkeit jeder anders empfindet und somit subjektiv ist.
    Richter handeln nach Gesetzen und nicht nach der Meinung von Bruno, Paula oder sonst einem Hanswurst. »):

    ein ganz ein schlauer, hm?! Schnapp dir Sancho und dann aufgemerkt und zugehört!
    Es gibt/sollte geben im Rechtstaat einen Grundsatz der die Rechtsprechung bindet.
    Das ist der Grundsatz von Verhältnismäßigkeit und besagt, dass die Strafe dem Vergehen angemessen sein muss. Weil sonst könnten wir mit der, "wir folgen doch nur den gesetzen"masche eigentlich doch auch filesharer rädern. oder gesetze verabschieden und die pöhsen, pöhsen raubmordkopierer hängen, rahmen und vierteilen...
    dann haben wir nicht nur abschreckung sondern auch noch ne lustige Show...
    Ob 2 millionen $ für 24 lieder im wert von 0,99 ct angemessen sind darf jeder für sich entscheiden.

    Ansonsten müsste die filesharerszene jetzt eigentlich zusammen stehen, den hut rumgehen lassen und nachdem was zusammen kommt, wenn jeder nen paar Bucks gibt, jamie thomas strafe zahlen und danach ein paar liberalere gesetze kaufen

    edt:
    fück, nachtwind war schneller :klatbier:

  • Vor 12 Jahren

    Wie kommt eine so absurd hohe Strafe zu stande? Ist die Dame Milliardärin? Würd mich interessieren was bei solchen Vergehen in den USA die Mindeststrafe ist. Angemessener wäre nach meinem Empfinden was zwischen 50 und 100 Dollor pro Lied.

  • Vor 12 Jahren

    @Torque (« @cade. (« Gerichte legen Gesetze aus und urteilen danach.
    Ich will mal wissen wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, das Gerichte Gerechtigkeit aussprechen. Zumal Gerechtigkeit jeder anders empfindet und somit subjektiv ist.
    Richter handeln nach Gesetzen und nicht nach der Meinung von Bruno, Paula oder sonst einem Hanswurst. »):

    ein ganz ein schlauer, hm?! Schnapp dir Sancho und dann aufgemerkt und zugehört!
    Es gibt/sollte geben im Rechtstaat einen Grundsatz der die Rechtsprechung bindet.
    Das ist der Grundsatz von Verhältnismäßigkeit und besagt, dass die Strafe dem Vergehen angemessen sein muss. Weil sonst könnten wir mit der, "wir folgen doch nur den gesetzen"masche eigentlich doch auch filesharer rädern. oder gesetze verabschieden und die pöhsen, pöhsen raubmordkopierer hängen, rahmen und vierteilen...
    dann haben wir nicht nur abschreckung sondern auch noch ne lustige Show...
    Ob 2 millionen $ für 24 lieder im wert von 0,99 ct angemessen sind darf jeder für sich entscheiden.

    Ansonsten müsste die filesharerszene jetzt eigentlich zusammen stehen, den hut rumgehen lassen und nachdem was zusammen kommt, wenn jeder nen paar Bucks gibt, jamie thomas strafe zahlen und danach ein paar liberalere gesetze kaufen

    edt:
    fück, nachtwind war schneller :klatbier: »):

    Vielleicht ist das nciht so ganz rüber gekommen: Wie diese Strafe umgesetzt wurde ist echt fraglich jedoch das sie umgesetzt wurde nicht.

  • Vor 12 Jahren

    @Faked (« na hoffentlich waren das wenigstens ein paar gute songs ^^

    "Ich wurde wegen 24 Songs auf 1,9 Millionen Dollar verklagt und verurteilt...und dabei liebe ich Celine Dion doch so" »):

    Jeder der ein Celine Dion Lied runterläd hat aus Prinzip so eine Strafe verdient :D

  • Vor 12 Jahren

    Jau, die Community sollte tatsächlich sammeln. wird ja wohl noch 1.9 Millionen denkende geben die nen Euro übrig haben - wäre geil, wenn sie das einfach latzt, lächelt und gut ist.