Fettes Brot gegen rechts: Für das Video fiel dem Rap-Trio dann aber nicht mehr so viel ein.

Hamburg (mofe) - Mit ihrem vor zwei Wochen veröffentlichten Song "Du driftest nach rechts" äußern sich die Rap-Urgesteine Fettes Brot zum Rechtsruck in Deutschland. Herausgekommen ist ein zahnloser Song über plötzlich auftretende rechte Aussagen im engen Freundeskreis oder bei Partnern: "Du bist nicht mehr wie du warst – unsere Liebe ist im Arsch." Jetzt reichen die Hamburger Blödelrapper ein Musikvideo nach, sofern man einen derart billigen Einsatz eines Bluescreens als solches bezeichnen will:

Wem die eigene Zeit zu kostbar ist: Zu sehen sind drei ältere Herren nebst weiblicher Begleitung auf einer Achterbahn. Weil das Zusammenleben mit dem rechten "Baby" mittlerweile eine einzige Talfahrt ist. Das ist tatsächlich alles.

Nach dreieinhalb Minuten bleibt nur die Frage, warum die Partnerin im Video eigentlich immerzu die gleiche ist. Leben Fettes Brot vielleicht progressiv in einer polyamoren Partnerschaft (mit einem rechten "Baby")? Oder hat sich schlicht keine zweite Schauspielerin gefunden, die in diesem Quatsch mitwirken wollte? Ein derart uninspiriertes Video hätte man den Hamburgern schon Mitte der 90er um die Ohren gehauen.

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Fettes Brot

Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Fettes Brot,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger)

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