Überraschung in Köln: Im Vorentscheid setzt sich das Frauen-Trio gegen Unheilig durch.

Köln (mau) - Die Teilnahme von Unheilig am Eurovision Song Contest 2014 schien nur Formsache zu sein, doch ein Newcomer sorgte beim Vorentscheid in Köln für die große Überraschung: Elaiza setzten sich gegen die großen Favoriten im Stechen durch und dürfen Deutschland im Finalwettbewerb am 10. Mai in Kopenhagen vertreten.

Von Anfang an begeisterten die drei jungen Frauen mit ihrem "Neo Folklore" nicht nur die 6.500 Zuschauer in der Lanxess Arena, sondern auch das Fernsehpublikum, das per Telefonvoting über den Ausgang der Show entschied. Elaiza hatten sich zuvor beim Clubkonzert in Hamburg per Wildcard für den Vorentscheid qualifiziert und waren im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld als Außenseiter ins Rennen gegangen.

Madeline Juno verabschiedet sich frühzeitig

Jeder der acht Teilnehmer reiste mit zwei Titeln an. Bereits nach dem ersten Durchlauf mussten die Fernsehzuschauer abstimmen, welche vier Acts die nächste Runde erreichen. Neben Oceana, Das Gezeichnete Ich und The Baseballs verabschiedete sich bereits an diesem Punkt überraschend auch Singer/Songwriterin Madeline Juno.

Beim zweiten Zuschauervoting mussten dann MarieMarie und Santiano die Segel streichen. Schließlich standen sich Elaiza und Unheilig im Finale gegenüber, aus dem das Trio um die polnisch-ukrainisch-stämmige Sängerin Ela als Sieger hervorging.

Staffer Zeitplan, kurzweilige Show

Moderiert wurde die Show von Entertainerin Barbara Schöneberger. Überraschend kurzweilig und keineswegs unnötig in die Länge gezogen präsentierte sich das Programm des Vorentscheids. Lediglich kurze Einspieler trennten die Performances der Künstler voneinander. Die angenehm kurzen Wartezeiten während der Telefonabstimmungen wurden mit Auftritten von Emmelie de Forest und Adel Tawil überbrückt.

Hier der Siegersong "Is It Right" von Elaiza im Video:

Fotos

Unheilig

Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Unheilig,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein)

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14 Kommentare mit 19 Antworten

  • Vor 4 Jahren

    och, die Nummer ist doch ganz lustig. Egal ist es beim ESC sowieso, wobei Unheilig da unheilbar untergegangen wären. Die Dicke Schöneberger fand ich nicht so lustig. Amen.

  • Vor 4 Jahren

    Ach das Madeline Juno Mädel war ganz süß. Ich glaub die Santiano Seepiraten hätten gute Chancen im ESC. Weiß man denn eigentlich schon wer gewinnen wird? Läuft doch so, das man jetzt schon Monate vorher weiß wer gewinnt, oder nicht? Ich hab mal gelesen es ist Zeit für Italien...

  • Vor 4 Jahren

    Wenn diese Mädels nicht gewesen wären, hätte ein pathostriefender Berufssschleimer Deutschland vertreten und Europa hätte geglaubt, wir mögen sowas. Man kann deren Verdienst gar nicht hoch genug einordnen.

    • Vor 4 Jahren

      "Wenn diese Mädels nicht gewesen wären, hätte ein pathostriefender Berufssschleimer Deutschland vertreten und Europa hätte geglaubt, wir mögen sowas."
      Tun wir doch auch ganz offensichtlich.