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Grime wäre im Plural besser

Sylabil Spill hat sich hingegen inzwischen nach Xatar-Signing schon fast komplett aus besagtem Oldschool-Pantheon entfremdet, und irgendwie scheint der Plan nicht so hundert Prozent aufzugehen.

Dabei ist es schwer zu erklären, aber "Auf Grime" fehlt einfach irgendetwas. Selbstverständlich ist es nicht der handwerkliche Skill des Rappers, der ist nach wie vor Top Notch, aber zwischen dem zwar authentischen, aber doch grabbelkistenhaften Produktionsteppich und der Tatsache, dass dieses Album wirklich gar kein konkreteres Konzept hat, als "Hey, wir machen jetzt auch Grime, aber auf Deutsch", kommt einfach der überspringende Funke nicht zustande.

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2 Kommentare

  • Vor einem Jahr

    Trotz der Kritik, Spill zieht sein Ding durch. Und traut sich damit was, was viele D Rapper derzeit einfach nicht machen. Ist halt Trial & Error und das pusht die Entwicklung deutlich weiter als der tausendste Schema F Strassenrap.

    Ich sehe das Problem in der Produktion und bei den Beats. Deutsche Producer haben einfach nicht den Background und es wird immer nur eine UK-Kopie sein.

    Ich würde Spill gerne auf Sachen von Rude Kid, Plastician und Co. hören. Das Handwerkszeug hat er und es könnte unfassbar groß werden.

  • Vor einem Jahr

    Ich mag ihn auch sehr und war damals überrascht bei welchen Leuten er auf einmal rumhing. Laut hat das für mich treffend beschrieben. Gerade der besagte "Druck" in diesem Song fehlt mir.

    Wenn ich die alten Sachen mit z.B. Twit One höre, kommt keiner der neuen Songs bisher daran. Nicht wegen des Sounds. Es zündet bei mir nicht wirklich.

    Wenn diese Richtung, gebt euch mal "slowthai – t n biscuits"!