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Berichten übers Berichten

Wenn das schon Inzest ist, was betreiben dann die, die jetzt nicht mehr über Hip Hop, sondern über die Berichterstattung über Hip Hop berichten? Also ... irgendwie wir alle? Wenn wir uns da bloß nicht zwischen den Metaebenen verlaufen.

An sich ist es eine höchst begrüßenswerte Sache, sich hin und wieder mit dem eigenen Handwerk auseinander zu setzen, die eigenen Praktiken und Beweggründe kritisch zu hinterfragen. Das Splash! Mag lud zur Diskussionsrunde über "Hip Hop-Journalismus zwischen Rapupdate und Feuilleton".

Ein Vertreter von RapUpdate ist nicht erschienen, statt dessen traten an: rap.de-Chef Oliver Marquardt, die freien Autoren Davide Bortot und Ralf Theil, Sascha Ehlert (inzwischen Redaktionsleiter der Juice), Ayke Suthoff von Noisey, Marc Leopoldseder, beim Splash! Mag und - wie Davide und Ralf auch - bei Allgood aktiv, und, mit etwas Verspätung, Toxik von hiphop.de. Visa Vie moderierte den Plausch.

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3 Kommentare mit 2 Antworten

  • Vor 6 Jahren

    Abhängigkeit, Selbstverständnis, Verantwortung.Eine Diskussion die, wie bei vielen anderen Subkultur-Journalien geführt werden muss. Vielleicht verbessert sich die Kommunikation zwischen den Blättern/Seiten/what-ever ja

  • Vor 6 Jahren

    Das Problem ist doch heutzutage im Deutschrap eher, wie entsprechende Künstler mit den sozialen Netzwerken umgehen, und das teilweise super anstrengend wird. Hier ein Statement, da eine Ansage. Beef gehört dazu, aber musikalisch gibt es da doch kaum noch was, es sind immer nur irgendwelche instragrambilder, FB-Posts etc., statt freshe Disstracks. CCN3 ist da doch auch irgendwie bezeichnend, kaum ein Rapper wird angegriffen, stattdessen irgendwelche belanglosen Promis. Ich will einen Azzlack/Banger-Beef, das wär mal wenigstens halbwegs interessant.

  • Vor 6 Jahren

    Die Künstler die besonders häufig bei Rapupdate Erwähnung finden, haben das meines Erachtens selbst provoziert. Das Verhalten der User reflektiert eben perfekt jenes dieser Künstler. Jedes mal, das diesen ein H#!"§sohn entgegen geschmettert wird kommt nicht von ungefähr.
    Aber Rapupdate ist halt auch nur ein Symptom keine Ursache.
    Da so manche Rap Künstler an musikalischer Vielfalt so gar nix zu bieten haben muss halt Kompensation her.
    Ist halt bitter, da Deutschrap als ganzes Genre leidet.

    • Vor 6 Jahren

      "Ist halt bitter, da Deutschrap als ganzes Genre leidet."

      Sehe ich nicht so, kann schon gut differenzieren und Props und Huan gleichermaßen verteilen. Ich lass doch nicht einen Hafti im Ansehen "leiden" nur weil Kurdo ein Spast ist, etc.. wäre ja noch schöner. In der Außenwahrnehmung Dritter mag das evtl. stimmen, aber das interessiert doch eh keinen. Dritte werden Rap und HipHop eh niemals verstehen, so whut.