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Drugs Du Jour

Wo wir gerade über queeres Zeugs reden: Inmitten von Megastars wie Beyoncé oder Drake, die sich den Sound dieser Community zu eigen machen, sind es immer noch Rapper wie Cakes Da Killa, die ihn im Untergrund am Leben erhalten. Seit beinahe zehn Jahren übt sich der New Yorker schon an Hip House und der Wiederbelebung der Ballroom-Kultur. "Do you really speak the language?" Die Frage an die Neuankömmlinge erscheint berechtigt.

"Drugs Du Jour" ist sinnlicher Hip House, wie er im Buche steht: selbstbewusst, ansteckend infektiös und handwerklich auf hohem Niveau. Das klingt nach schwitzenden Körpern, Designer-Anzügen und Partys inmitten schwüler Sommernächte. Eine auditive Einladung, die man nur schwer ausschlagen kann.

Nach gerade einmal zwei EPs in den letzten sechs Jahren könnte da so langsam gerne wieder ein Album kommen.

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