Der German Dream findet im neuen Video klare Worte.

Köln (juf) - Das erste gerappte Hip Hop-Statement zu den Ereignissen der Kölner Silvesternacht kommt vom Kölsche Jung Eko Fresh. Stilecht sampelt Phat Crispy für den Beat den Dudelsack der 1. FC Köln-Hymne, um den Lokalpatriotismus zu unterstützen, der auch im Text mitschwingt.

In deutlichen Lines reflektiert Eko die Ereignisse rund um den Kölner Hauptbahnhof und klagt die Täter an: "Flüchtlingsfamilien, die sich um ihre Obdacht sorgen, werden jetzt mit euch Bastarden in einen Topf geworfen."

Trotzdem ist der Song mehr als dumpfe Hetze, wenn Eko Bezug auf die politischen Auswirkungen nimmt: "Und jeder der bei Merkel nach 'nem Ende schreit, darf nicht vergessen, dass ein Rechter sich die Hände reibt / Wegen dem, was in diesem Land passiert, schlägt die AFD aus eurer Angst Profit." Starkes Ding!

Fotos

Eko Fresh

Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel)

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laut.de-Porträt Eko Fresh

"Du denkst, du flowst jetzt wie Mos Def, dein Homes scratcht wie Tony Touch / Wieso gründet ihr nicht eine Crew mit Namen 'Toys R Us'? / Ich bin verhasst.

5 Kommentare

  • Vor 2 Jahren

    der stricher ist mitnichten ne kölsche jung, da er aus einem eselskaff namens mönchengladbach stammt.

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Garret Vor 4 Tagen

    hmm...neeeee..komm...was soll denn DAS jetzt..furchtbarer Schunkelbeat, mit kitschigem Plastikaroma versehen trifft auf platte, unspektakuläre Lines
    Die Idee ist gut, sicherlich, aber bitte doch nicht so eine miese Umsetzung
    Clown-Eko schafft es echt jedes Mal nach einer überzeugenden Vorstellung den nächsten Mumpitz zu bringen
    Domplatten Massaker...so ein Quatsch

    --
    und daran hat sich nichts geändert. Ein ganz mieser Schnellschuss, Hauptsache zeitnah was raushauen

    Nein, Eko besinn dich auf deine Stärken und lass solche unnötigen Versuche möglichst nah am Zeitgeschehen zu sein

  • Vor 2 Jahren

    Eko ist ein technisch guter Rapper der auch mit seinem Flow angenehmen zu Hören rüberkommt und nicht anstrengend ist. Aber dass er immer wieder nach guten Veröffentlichungen so einen Schnellschuss raushaut ist aber dem irgendwann kommenden Meilenstein nicht zuträglich, verschiebt sich also dadurch immer weiter nach hinten. Eksodus hat damals vor drei Jahren schon genügend Vorarbeit dafür geleistet. Hätte er den Deutschen Albtraum nicht veröffentlicht und hätte dieses Level gehalten, dass andere MCs eh nie erreichen werden, würde er mit einem Release dieser Güteklasse jedem unter Beweis stellen das es Künstler sogar 10 bzw. 15 Jahre nach ihrer Sturm und Drangzeit es noch schaffen sich selber zu toppen bzw. Alben aus der eigenen Vergangenheit in den Schatte zu stellen, was viele von sich behaupten aber nie schaffen. So wie es sich aber jetzt seit 3 Jahren abzeichnet nach einem guten Release immer was schwaches nachzureichen wird es auch in 100 Jahren mit dem Klassiker nichts. Eigentlich sehr schade weil er ist einer der deutschen Künstler dem ich es wirklich von Herzen gönnen würde das Game komplett auf den Kopf zu stellen und für einen Moment musikalisch in der Öffentlichkeit relevant zu sein und in seinem Bereich für seine Zeit das Maß aller Dinge zu sein. Nicht nur weil ich mit 14 damals in meiner Pubertät König von Deutschland gefeiert habe und später Ek is back, Flerräter usw., sondern auch weil man rückblickend betrachtet dass er es von Release zu Release und seien manche Alben bzw. Mixtapes oder Singles noch so schwach sich eben kontinuierlich verbessert!

  • Vor 2 Jahren

    Puuh, man sollte deutschen Rappern grundsätzlich verbieten, sich politisch zu aktuellem Geschehen zu positionieren. An Peinlichkeit kaum zu überbieten, Fremdscham-Hook und Fremdscham-Parts auf einem Fremdscham-Beat.