Als Fusion bezeichnet man eine Reaktion, bei der zwei Atomkerne zu einem neuen Kern verschmelzen. Ist "Bitches Brew" diese Geburtsstunde des Fusion aka Jazzrock? Die Frage ist so alt und umstritten wie das Album selbst. Doch das Ergebnis kann freilich nur folgendermaßen lauten: Es ist vor allem die …

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  • Vor 9 Jahren

    Wenn ich Glück habe, bekomm ichs zu Weihnachten :P.
    Nebenbei bemerkt eine sehr shcöne Rezension Herr Anwalt :).

  • Vor 9 Jahren

    Das Box Set will, nein MUSS ich haben. Sollte der Weihnachtsonkel das nicht im Gepäck haben, wirds direkt nach den Feiertagen bestellt. Ein muss für jeden Musikfreund der etwas auf sich hält.

  • Vor 9 Jahren

    vom sound her bleib ich bei meinem vinyl rip, aber die bonus cds hören sich sehr saftig an.

  • Vor 9 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 9 Jahren

    ;) ich wusste, dass zumindest einer hier was von RIP versteht.

  • Vor 9 Jahren

    wenn du schon das erste google ergebnis nimmst was du findest, dann verschleier es doch so, dass ich nicht vor dem klicken der url schon weiß was ich sehen werde. ^^

  • Vor 9 Jahren

    @ catweazel: Vor Allem bringt er den Witz jetzt schon länger. Wird nicht besser bro.

  • Vor 9 Jahren

    meine 40th anniversary habe ich mir gestern abend übrigens angehört und vor allem die bonus cds sind schon sehr fein. lohnt sich meiner meinung nach, wenn man auf die bonus tracks abzielt.

  • Vor 9 Jahren

    Es gibt Musik, die einem auf ewig einfach nur unzugänglich und verschlossen bleibt. So werde ich trotz tausend gelesener herausragend-positiver Kritiken niemals warm damit. Viele Meilensteine hab ich verstanden, den hier leider nicht. Und wer es nicht kennt: Bitte auf keinen Fall in die Irre führen lassen von dem immer wieder zu hörenden bahnbrechenden "Jazz-Rock"-Werk! Es ist Jazz...Aber das Cover ist eines der grandiosesten überhaupt, immer noch und wieder "wow"

  • Vor 9 Jahren

    @Traumwolkenzüchter (« Es gibt Musik, die einem auf ewig einfach nur unzugänglich und verschlossen bleibt. So werde ich trotz tausend gelesener herausragend-positiver Kritiken niemals warm damit. Viele Meilensteine hab ich verstanden, den hier leider nicht. Und wer es nicht kennt: Bitte auf keinen Fall in die Irre führen lassen von dem immer wieder zu hörenden bahnbrechenden "Jazz-Rock"-Werk! Es ist Jazz...Aber das Cover ist eines der grandiosesten überhaupt, immer noch und wieder "wow" »):

    ich denke, dass jeder ein solches album wenn nicht sogar mehrere hat, die als klassiker gelten, er aber einfach keinen zugang findet. zumindest weiß ich genau was du meinst. ;)
    zum genre: es ist sicher kein jazz-rock, aber fusion, da instrumente und auch fx-geräte (hoffe das ist richtig) des rock eingesetzt wurden, wie noch nie/sehr selten zuvor.

  • Vor 9 Jahren

    tolle kritik :)

    nur am rande:
    es is jack dejohnette und nicht dave ;)

  • Vor 9 Jahren

    tolle kritik :)

    nur am rande:
    es is jack dejohnette und nicht dave ;)

  • Vor 9 Jahren

    @catweazle

    ich hatte ja nun erwartet, wegen meines Posting mal direkt ordentlich auf die Ohren zu bekommen...Cool zu sehen, daß es hier doch noch sachliche Postings gibt. Frohes neues Jahr! :-)

  • Vor 9 Jahren

    Schöne Review. :)

    Das Ende ist dann aber etwas unschön :mad: : Miles hat spätestens mit seinem sensationellen Auftritt auf dem Newport Jazz Festival 1955 seine Stimme auf der Trompete gefunden. Eine Stimme, wie sie damals in ihrer Ausdruckskraft, an Zartheit und Verletzlichkeit zuvor ungehörte Dimensionen erschloss.

    Damals hatte er allerdings noch eine verwendbare Sprechstimme ... :D

    Ich bin mehrere Monate um die 40er-Edition rumscharwenzelt, aber bis auf die DVD hab ich alles schon ... Hoffe jetzt, dass es die auch mal separat gibt.

    Was den Jazz-Rock/die Fusion betrifft: Miles entfernt sich rhythmisch und klanglich dermaßen weit von allem, was vorher im Jazz gespielt wurde - er übernimmt die im Rock verwendeten elektrischen Instrumente, verwendet elektrische Funk-Bässe und binäre Rhythmen aus Rock und Soul -, dass man nicht wirklich von Jazz reden kann. Entsprechend waren dann auch die Reaktionen in der Jazz-Community. Andererseits ist das weitgehend improvisierte Musik, brodelnd und für das ungewohnte Ohr chaotisch, besonders live, wo die Improvisationen dem Free Jazz mehr als nur streifen.

    Obwohl er das nicht angestrebt hatte, wurde Miles damit für die hippe weiße (psychedelische/progressive) Rock-Community hörbar. Jazzrock ist aber in seiner Begrenztheit ein unglücklicher Begriff; und Fusion hat im Laufe der 70er den Beigeschmack von perfekt gespielter, arschglatter, seelenloser (Fahrstuhl-)Musik bekommen. Ulf hat das schon ganz gut formuliert: Electric Jazz. Bei Miles definitiv auch psychedelisch. "Brew" ist schon ein gut gewählter Titel: eine Melange aus so vielen verschiedenen Elementen, Einflüssen, Stimmen, die sich zu etwas ganz Neuem verbinden, das viel mehr ist als die Summe der Einzelnen. Ein brodelnder Morast, aus dem sich dann und wann eine einzelne Stimme erhebt, um wieder darin zu versinken. Wie das Bewusstsein des seinerzeit meist psychopharmakologisch erfahrenen Hörers.

    Bestes Album aller Zeiten. :smokool: :illphone:

    Ach so: "Dreiklang" ist der Ausdruck im Deutschen für Akkord; besser "Dreitonmotiv" wählen. ;) Ansonsten hast du natürlich in allem Recht, Ulf! :sekt: