V2001: Sir Richard Charles Nicholas Branson dürfte sich heute noch einen von der Palme wedeln, wenn er nur an dieses Kürzel denkt. V2001 bezeichnet nämlich die Katalognummer, unter der das Solo-Debüt von Mike Oldfield als erster Release überhaupt bei Virgin Records erschienen ist. Die Entscheidung, …

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  • Vor 6 Jahren

    Eine der Platten, die es inzwischen scheinbar in hunderten, neu gemischten und gemasterten Auflagen gibt. Welche Version der Platte sollte man als Neuling hören?

    • Vor 6 Jahren

      Von "Tubular Bells" gibt's eigentlich nur zwei Fassungen. Die Ur-Version läutete die Ära Virgin ein, mittlerweile findet man diese angenehm remastered und mit Bonus-Material auf Mercury; die würde ich empfehlen. Muß nicht unbedingt die Deluxe-Version sein, die vor ein paar Monaten erschienen ist ...
      2003 hat Olle Oldfield das Album noch einmal neu eingespielt, dabei einige "Fehler" korrigiert und Details, die durch die ewigen Overdubs und die Tücken der Technik auf der Strecke geblieben sind, weiter herausgearbeitet. Für mich persönlich klingt diese Version allerdings deutlich "glatter" und abgeklärter. Irgendwie nett zu hören, wie's vielleicht ursprünglich mal gedacht war, aber auch irgendwie reizloser, vielleicht mal abgesehen von dem 5.1-Klangerlebnis, das man mit der neuen Version haben kann, sofern Anlage vorhanden.
      Solche Sachen wie "Tubular Bells II", "III", "Millennium Bell" etc. sind alles Alben, die die ursprüngliche Idee über die Jahre immer mal wieder aufgreifen und den Faden durch das Einbinden weiterer Elemente weiterspinnen, mal gelungener (II), mal deutlich flacher (Millennium Bell) ... ob man die braucht, soll jeder für sich entscheiden.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Jahren

      Okay, danke dir für den Überblick. Höre mich mal rein. :)
      Geremasterte Versionen von solchen Klassikern werden ja häufig gerne kritisiert. Deshalb wusste ich nicht genau, welche Fassung ich hören sollte. Aber dann ist es ja gar nicht soo kompliziert.

    • Vor 6 Jahren

      die 5.1. version gibts auch in der "neuen alten" ausgabe von 2009. beim online händler für 15 öre zu haben.

    • Vor 6 Jahren

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    • Vor 6 Jahren

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  • Vor 6 Jahren

    Auch wenn ich doch eher ein Freund von TB III bin, dieses Album ist ohne Zweifel ein Meilenstein.

  • Vor 6 Jahren

    Verdienter Meilenstein. Das Teil bekommt man heute noch auf jedem Flohmarkt für einen geringen Betrag, eine der meistgepressten Platten überhaupt.

  • Vor 6 Jahren

    Wieder was nachzuholen. Bin gespannt.

  • Vor 6 Jahren

    weder musikalisch noch klanglich eine besondere herausforderung, da habe ich aus den 80ern bemerkenswerteres in erinnerung.

  • Vor 6 Jahren

    Ich weiß grad nicht wohin damit, aber da hier vermutlich Leute was mit instrumentaler Musik anfangen können: Hört mal in die Platte "Sans Souci" von der Band "Brontide" rein. Gerade frisch entdeckt und das haut mich echt um.

  • Vor 6 Jahren

    Tubular Bells ist für mich ganz großer M.üll. Das Album ist in meinen Augen das überbwerteste Album der Musikgeschichte (mit Sgt. Pepper) und kann bis heute nicht verstehen wie das abgefeiert werden konnte. Es ist monoton, der Klang ist künstlich steril, Songwriting ist fast nicht vorhanden. Alles was danach kam von Oldfield, z.B. Moonlight shadow oder Shadow on the wall, war auch nur unterdurchschnittliche Kost.

    Fazit: Muss man nicht haben. Wie gesagt, ist meine bescheidene Meinung.

    • Vor 6 Jahren

      Es gibt sowieso nichts, was man haben muss. Die Geschmäcker sind so unterschiedlich, dass die Schnittmenge aller Geschmäcker leer sein muss.

    • Vor 6 Jahren

      Geschmäcker sind verschieden, stimmt. Aber Mike Oldfield auf TB, Moonlight shadow (würg) und shadow on the wall zu reduzieren zeigt, dass Du Dich nicht mit seiner Musik beschäftigt hast.

  • Vor 6 Jahren

    Ganz klarer Fall für Meilenstein - tolles Album und richtig gute Kritik.

  • Vor 6 Jahren

    ich liebe Oldfield...wobei ich aber meine das TB II deutlich besser ist. Die TB I bevorzuge ich eher in der 2003er Version bzw. in der Remasterten von 2009.
    Tubular Bells ist und bleibt dennoch eine moderne Form einer klassischen Sinfonie.

  • Vor 6 Jahren

    Ein starkes Album, ein sehr schöner Text und ein verdienter Meilenstein.
    Als Nächstes bitte eine Porcupine Tree-Doppel-Meilensteinrezension der noch nicht besprochenen Alben ''In Absentia'' und ''Lightbulb Sun'' von Herrn Cordas.

  • Vor 6 Jahren

    ... und das Album wurde von Stereoanlage (ja, so hieß das damals) zu Stereoanlage, von guten Boxen zu noch guteren Boxen immer besser! Und danke, dass jemand erkannt hat, dass er musikalisch manchmal nicht richtig ausformuliert hat. Den Mecker trage ich schon fast eine Ewigkeit alleine mit mir herum. Dann kam noch das sensationelle Gastspiel auf Gongs "Downwind" und dann war es irgendwann leider nur noch Pop. Auch wenn er dem großartigen Roger Chapman noch (s)einen Hit bescherte.

  • Vor 6 Jahren

    Verdienter Meilenstein! Hat mich damals umgehauen und fasziniert mich heute noch. Gibt es eigentlich auch Mädels, die das mögen? Kenne persönlich keine :-)

  • Vor 6 Jahren

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  • Vor 6 Jahren

    Hab mal reingehört - gefällt mir nicht. Klingt cheesy, längst nicht so zeitlos wie ein z.B. ein Oxygene.

    • Vor 6 Jahren

      Nichts als Kritik gegen Jarre verstehen, aber - wie kann ein Album, das aus analogen und eigentlich recht typischen 70er Jahre-Synthesizern zusammengeschraubt wurde, zeitloser klingen als ein Album mit größtenteils akustischen Instrumenten?
      Gruß
      Skywise

  • Vor 6 Jahren

    Hallo FriedlichChiller. Ich selber habe mit 12 Jahren das Album entdeckt und bin (infolge dessen) nun, 30 Hahre später hauptberuflich als Komponist und Producer tätig..."Chillwalker"

    Zu deiner Frage: Nach heutigen Standart klingt Tubular Bells echt ziemlich hoplprig. Er hatte halt nur eine Woche Zeit. Um mit grad mal 20 Jahren 14 Instrumente einzuspielen...2003 liefen die Rechte an Tubular Bells von Seien Virgins aus und er hat das komplette Album mit heutigen Standarts, seiner jetzigen Reife und vor allem in der Version die er immer im Kopf hatte note für Note komplett neu produziert:

    Höre als als erstes Tubular Bells 2003.
    Dann Tubular Bells 2 (1996)

    Dann, als Tip: Höre NICHT Tubular Bells 3. Denn es ist ein gewagter Versuch in Richtung Techno und ehrlich gesagt muss sich der Eindruck von 1 und 2 erst verblassen...
    In dieser Zeit kaufe Dirt das Buch "Das Lied der fernen Erde) von Arthur C. Clark und lese es. Es ist fantastisch!"!!!!!!!!!
    Danach höre Dir Das gleichnamige Album an, auf dem Oldfield versucht hat das auf zig Seiten am Ende des Buches beschriebene Konzert nachzukomponieren. (Clarke fands richtig gut)

    Und dann irgendwann Nummer 3...so beim Autofahren ;-)

    GLG, Ingo P.

  • Vor 5 Jahren

    Die 2003 Aufnahme klingt iwie noch "cheesier" und noch weniger organisch. Ein 70ger Synthesizer hat tatsächlich deutlich mehr Lebendigkeit. Klingt für mich total nach "Musikstudentenkopfchaos", nach jmd der kaum ästhetisches Gespür für Klang und Komposition hat, aber einfach mal mit iwas anfängt und was anderes drüberlegt. Das reicht aber nicht für gute Songs.

  • Vor einem Jahr

    Verdient! Tolle Kritik.Bin ich mit aufgewachsen,lief immer bei älterer Verwandschaft.Werde zwar immer heftigst gemobbt,aber ich höre es immer noch gerne bei langen Autofahrten.Im übrigen auch Platinum.