Max Richard Leßmann wurde bekannt als Sänger der Indie-Band Vierkanttretlager. Mit "Liebe in Zeiten der Follower" erkundet er nun neues musikalisches Terrain.

Am Freitag erscheint Max Richard Leßmanns Debütalbum "Liebe in Zeiten der Follower". Nach den ersten Singles "Ich wünschte" und "Einen …

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  • Vor 2 Jahren

    "Wie verwerflich ist das am Ende des Tages?" Sehr, denn es beschneidet und beeinflusst die Kunst und was letztendlich im Radio gespielt wird.

    • Vor 2 Jahren

      den willen, geld zu verdienen, würde ich nicht als verwerflich bezeichnen.
      aber wenn jemand auf der schiene fährt und den markt abgerundet und poliert bedient will, kann er nicht erwarten, dafür künstlerisch ernst genommen zu werden.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      Finde es eher erschreckend, dass Leute wirklich noch in einem ausschlaggebenden Maß Radio zu hören scheinen.

      Then again: Überalterte Gesellschaft. :lol:

    • Vor 2 Jahren

      @Paranoid_Android: Da stimme ich dir in beiden Punkten zu. Kunst lässt sich ganz sicher nicht von Geld steuern oder beeinflussen.

    • Vor 2 Jahren

      Man muss da denke ich differenzieren zwischen Kunst und Industrie.

      Die Kunst schafft Inhalte, die sich nicht an monetären Mitteln messen lässt, sie setzt Maßstäbe und überlebt dauerhaft in der Öffentlichkeit oder in der Nische, in der sie geboren wurde.

      Die Industrie dagegen nutzt Teile der Kunst. Sie löst die leicht verträglichen Inhalte aus, verpackt sie in ein Musik-Marketing-Konzept und wendet sie an, um finanziell erfolgreich zu sein.

      Zweiteres betrifft alles, was wir im konventionellen Radio finden. Diese ganzen Ohrwürmer sind nicht weiter schlimm, sie zerstören auch nicht die Kunst, sie hindern einen Großteil der Menschen nur daran, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Fast Food oder selbst kochen - der Konsument hat in 2017 doch die volle Wahl, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Doch dass ist ein anderes Thema.

    • Vor 2 Jahren

      @nasc: So absolut stimmt das auch wieder nicht. Zunächst beeinflussen die monetären Möglichkeiten auch die künstlerischen (Bsp: Radiohead würden Alben wie "A Moon Shaped Pool" nicht aufnehmen können, wenn sie nur in einer Garage jammen würden). Außerdem gibt es genug (populäre) Kunst, die entstanden ist, weil die Inspirationsquellen erfolgreich waren/sind. Kunst beinflusst sich immer gegenseitig und populäre Werke umso mehr, aufgrund ihrer Bekanntheit. Diese Popularität geht oft mit Geld einher und Geld kann ist durchaus ein legitimer Grund, künstlerisch tätig zu sein. Es sollte nur niemals der einzige Grund sein.

    • Vor 2 Jahren

      @TapferesSchneiderlin:
      Könnte es nicht besser formulieren.
      Am Ende des Tages will jeder von dem leben, in dass er die meiste Zeit und Muse reinsteckt. Und nebenbei lässt sich natürlich auch nur professionell recorden, wenn Geld vorhanden ist, bzw. in Aussicht steht.

    • Vor 2 Jahren

      Radio Hören ?? NEIN DANKE .. Immer der gleiche .. gleichklingende akkustische Müll ... der ja so ERFOLGREICH ist. alles ist austauschbar geworden. es würde niemandem auffallen wenn du 2 lieder nehmen und die gesangsspuren austauchen würdest. da die songs gleich klingen..fällt das keinem auf.
      die zeiten in deen ich radio gehört habe sind sehr lange (mehr als 30 jahre) vorbei. im auto smartphone gekoppelt per blutooth läuft die musik über das system mit 6 lautsprechern und nem satten sound