Die längste Wartezeit zwischen zwei Mastodon-Alben hat sich gelohnt. Mit "Hushed And Grim" liefern Troy Sanders, Brann Dailor, Bill Kelliher und Brent Hinds ihr erstes Doppelalbum und damit mehr als genug Material, um die Brache seit "Emperor Of Sand"/"Cold Dark Place" zu kompensieren. Doch nicht nur …

Zurück zum Album
  • Vor 6 Monaten

    Ein schönes POP-METAL-Album. So dunkel wie ein Arztkittel.

    • Vor 6 Monaten

      Weil so richtig badass böser Schwarzkittel-Metal in 250bpm mit düsterer Schminke und Grunzlauten ja so überhaupt nicht cringig-lächerlich ist. Da haben die Leute so richtig Angst vor. Dann ganz klar lieber Pop-Metal.

    • Vor 6 Monaten

      Er kritsiert doch lediglich ihre Hinwendung von geschmeidigem Sludge Metal (Remission) hin zum relativ belanglosen Pop-Tralala. Find ich durchaus valide.

    • Vor 6 Monaten

      Tut er das? Wo denn?

    • Vor 6 Monaten

      Und wo behauptet er, dass 250bpm Schwarzkittel Medöl nicht cringy sei...?

    • Vor 6 Monaten

      Wenn ihm Mastodon wie das absolute Gegenteil von "dunkler" Musik klingt, gehe ich mal davon aus, daß er solche lächerliche Grunzmusik abfeiert, die schon seit 20 Jahren keine Sau mehr schockiert. Er kann das gerne korrigieren, aber solange nehme ich das trollige Statement beim Wort.

      Über die Bandentwicklung hat er jedenfalls nix gesagt.

    • Vor 6 Monaten

      Über Angst machen und schockieren sagt auch keiner was. Niemand hat oder hatte je Angst vor Musik, insbesondere Grunzmusik.

    • Vor 6 Monaten

      Ja, das ist ein reines Troll-Statement. Wenn er es nicht mag, muss er es ja nicht hören. Ja, die frühen Alben waren härter, aber Mastodon ist weit von einem Weichspül-Pop-Metal entfernt, wie Volbeat es leider heute ist. (BTW: Von denen kam ein neuer Song raus und der klingt wieder was härter, aber der Chorus ist wieder sehr poppig und macht alles wieder kaputt.)

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Öhm... Doch, Schwinger. Vor Musik hatten Leute schon oft Angst, auch speziell vor Metal. Schadlicher Einfluß auf die Jugend und so. Verführung durch Satan, Ritualmorde usw. Deswegen sind diese Metalrichtungen auch so albern, die sich für besonders böse, finster und hart halten (siehe: Deutschrap) - wir haben halt nicht mehr 1990, und das checken diese Musiker einfach nicht.

    • Vor 6 Monaten

      Leute, das ist einfach nur sehr glatt--poppig gefällig-unglaublich langweilig und seicht produziert-Jedes Album von den STOOGES klingt dunkler.

    • Vor 6 Monaten

      Hmjoa, da ist schon was dran. Bin auch nicht völlig überzeugt, aber das war ich auch länger nicht mehr bei Mastodon. Sind halt, ähnlich wie Baroness, in nem Bereich, der ein wenig mit Metal usw. spielt und eher "poprockige" Melodien benutzt. Wäre die Produktion weniger poprockig gefiele es mir auch besser.

    • Vor 6 Monaten

      "Vor Musik hatten Leute schon oft Angst, auch speziell vor Metal. Schadlicher Einfluß auf die Jugend und so."

      Das ist nicht Angst, sondern einfach nur reaktionär.

    • Vor 6 Monaten

      Konservative sind halt besondes ängstlich.

  • Vor 6 Monaten

    Einfach nur geil das Album. Gerade die letzten drei Songs haben mir die Schuhe ausgezogen. Wie geil das alles einfach klingt. Ich liebe Gitarrensoli und hier kommt man so dermaßen auf seine Kosten. Einfach nur fetter Sound. Für mich war "Once More Around The Sun" mein Lieblingsalbum von Mastodon, aber ich glaube das löst sich hiermit ab. Ja, das Album ist wirklich recht düster und im Vergleich zu den anderen Alben langsamer, aber scheiß drauf. Ich hab wirklich selten so ein geiles Album gehört. 5/5

  • Vor 6 Monaten

    Habs leider heute nur dreimal geschafft das Album zu hören. Es ist mit Abstand das beste, was die letzten beiden Jahre rausgekommen ist und vom Sound her auf Augenhöhe mit hunter und Co. Weltklasse!

  • Vor 6 Monaten

    Ein Durchlauf heute, bin als langjähriger Fan sehr angetan. Auf der Negativseite kann man eventuell verbuchen, dass inzwischen die Sängerwechsel manchmal etwas schematisch erscheinen und Brent Hinds' Ideenreichtum bei den Soli nach zwanzig Jahren langsam an seine Grenzen kommt. Wobei hier natürlich mehr soliert wird als jemals zuvor, da sind ein paar Wiederholungen vorprogrammiert.

    Großartig hingegen die große Bandbreite, die kleineren Experimente wie Synth- oder Basssoli, die immer noch fetten Riffs, der Sound und der teils wundervolle Gesang (hätte bei dem schrecklichen Gekrächze auf Remission damals sicher keiner geglaubt, auch die Band nicht).

    Chapeau allein schon dafür, seit über 20 Jahren Musik auf diesem Level zu schaffen.

  • Vor 6 Monaten

    Traurig übrigens, dass sich bei so großartiger Musik der Großteil der „Diskussion“ lediglich um einen primitiven Trollpost dreht. Naja, so ist das hier wohl…

    • Vor 6 Monaten

      Man könnte meinen, laut.de wäre eine Unterhaltungsplattform, auf der sich subjektive Einstellungen und (zumindest bemühte) humoristische Einlagen zusammenfinden.

    • Vor 6 Monaten

      Was der Schattenpuppenspieleraspirant und Hobbyersatztroll hier eigentlich sagen möchte, ist, dass ein Großteil an Diskussionsstoff eben auch entfällt wenn das Gros der Konsumenten sich einig ist, vielleicht kein Meisterwerk aber in jedem Fall mehr als eine solide Platte von Mastodon zu hören und nur primitive Trollposts stark von dieser Ansicht abweichen.

  • Vor 6 Monaten

    Mit The Hunter doch eigentlich alles gesagt. Von den letzten 3 aber wahrscheinlich ihr stärkstes, kann ich mir fast zur gänze anhören. Vor allem wenn so alte Remission/Leviathan-Grooves aufgenommen werden und mit ausgereifteren Elementen verbunden sehr ansprechend.

    • Vor 6 Monaten

      Schade, dass sie nicht nochmal 'nen Sprung machen konnten.

    • Vor 6 Monaten

      Bin im Wesentlichen bei dir. Bislang guter Höreindruck, aber so ein krasser Sprung wie Blood Mountain - Catch the Skye ist nicht mehr zu erwarten. (wäre auch nicht fair.)

    • Vor 6 Monaten

      Definitiv nicht fair, weil der emotionale Einschlag von außerhalb der Band, der diesen Sprung damals wohl zu einem nicht unerheblichen Teil mit ermöglichte, allem Vernehmen nach auch diesmal wieder ausblieb.

      "Einfach" nur ne ziemlich gute Modern Metal Band, die ein auch für ihre Verhältnisse ziemlich gutes Modern Metal-Album aufgenommen hat also.

    • Vor 6 Monaten

      Inwieweit da die persönliche Tragik ein Motor war, kann und will ich nichht beurteilen. Das Resultat ist bekannterweise ein Quantensprung in deren Songwriting und Soundgestaltung. Wie gesagt, ist nicht mehr zu erwarten, aber die Band liefert weiterhin solide ab.

    • Vor 6 Monaten

      Songwriting-technisch erscheint mir CtS als absoluter Höhepunkt - was irgendwie schade ist - weniger releasen und dafür mehr feilen, wäre doch vermutlich möglich bei ihrem Status. Bei BM hat noch das Albumkonzept zur Kohärenz beigetragen, das fehlt bei ihren neuen Releases schon merklich.

      Anderes Problem erscheinen mir die Vocals - sie setzen geschickterweise schon auf 3 Sänger, aber das Hilft leider nicht darüber hinweg, dass jeder der 3 so in etwa 0 wandelbar ist. Eine neue Stimme für Mastodon!

    • Vor 6 Monaten

      Diesbezüglich schnuppern sie ja auch nicht erst seit gestern in die richtige Richtung, imo. Vielleicht beim nächsten mal jemand, der ohne die Band nicht gleich so vereinnahmend funktioniert?

      Jedenfalls - hätte ich die Ergänzung zu Kubis Add-on-Liste von im besten Deutungssinne echt gruseliger Halloween-Songs noch fertig bekommen, hätte sich dort die herrlich-kaputt scheppernde "Black Tongue"-Version von Leslie Feist ebenfalls darauf befunden.

    • Vor 6 Monaten

      Stimmt, da war doch was.

      Anyway, wollte ergänzen, dass sie im Grunde auch ohne Vocals funktionieren könnten, wenn sie es schaffen könnten, das ADS-Gewitter an den Drums ein bisschen zu reduzieren ohne an Spannung zu verlieren.

      ... Female-fronted Mastodon erscheint dann doch wahrscheinlicher und wer bin ich überhaupt, an denen rumzukritteln.

    • Vor 6 Monaten

      Also Remission funktioniert latürnich quasi ohne Vocals, aber so auf Über-Albumlänge müsste eben mehr gehen als Geshredder.

    • Vor 6 Monaten

      abcdefg die katze lief im schnee ::)

  • Vor 6 Monaten

    Ich will die ja irgendwie schon lange mögen, zumal sie mir schon öfter von Leuten, mit denen ich eine recht große gemeinsame Schnittmenge an musikalischen Vorlieben habe, empfohlen wurden, aber die gehen mir, bis auf ein paar wenige Tracks (Steambreather!!!) echt nicht so gut rein. :(