Mit den beiden Alben "Leftism" und "Rhythm & Stealth" schrieb das Londoner Duo Leftfield in den 90er Jahren Musikgeschichte. Die Longplayer gehören zum Besten, was elektronische Musik in diesen Jahren hervorgebracht hat. Zeitweise waren Leftfield so einflussreich, dass ein ganzes Subgenre nach …

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  • Vor 5 Jahren

    Neben "Drones" gleich der nächste Fauxpass seitens laut.de auf Seite 1, bei dem man sich fragt, ob man nicht lieber einen anderen Autor mit der Besprechung betraut hätte.

    Das ist ein ganz großes Elektroalbum und jeder der sein Elektro-Herz in den 90ern rund um die Bigbeat Welle hat, wird es lieben. Es ist natürlich moderner- aber man hört mehr als nur die Wurzeln. Ich finde die heutige Elektromucke eher atmosphärisch, oftmals so "floating" , eher ruhig. Und die Ausbrüche in die andere Richtung (auch von 90er Helden) sind mir wiederum zu klischee-hart und un- innovativ (z.B. die Neue von the Prodigy, gut.. aber nicht mehr "meins" irgendwie).
    Dass es auch krass und gut geht, sieht man auch auf "ALS": beispielhaft finde ich hier zu nennen "storms end" oder "head and shoulders" mit knackigen cockney vocals von Jason Williamson (Vocalist bei den Sleaford mods). Und die Vorabsingle "Universal everything" hat eh 12 von 12 Sternen. Aber egal was einzelne tracks angeht: auf "ALS" gibts keine Füller. Nur Qualität. Tolle Überraschung im Jahr 2015- excellent job, Neil Barnes!