Über fast sieben Minuten erstreckt sich der erste Track von "Ultraviolence", Lana Del Reys zweiter Major-Label-Platte. Sie singt von Jugend, Spaß und Party – in Tempo und Tonfall eines Trauermarsches, begleitet von einer psychedelisch schwebenden Gitarre und depressiven Beats. Ein Statement im schnelllebigen …

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  • Vor 7 Jahren

    Bin froh das sie sich Dan Auerbach ins Boot geholt hat, find allein vom Sound her ein doch ne sehr brachiale aber extrem geile Veränderung im Vergleich zu 'Born To Die'.
    Potentielle Hits gibt's tatsächlich keine, wenns um Airplay geht müssen dann halt komische Radio Edits her wie bei 'West Coast'. :lol:
    'Old Money' wohl ihr bester Song überhaupt bisher meiner Meinung nach. 'Ultraviolence', 'Brooklyn Baby' und 'Black Beauty' meine andern Favoriten, hoffe sie behält den Kurs bei den Sie mit der Platte angesteuert hat.

  • Vor 7 Jahren

    War klar dass diese Schlaftablette von euch wieder hochgelobt wird...

  • Vor 7 Jahren

    Schade, dass der beste Song - "Flipside" - nur ein Bonustrack in Frankreich und Japan ist; das wäre ein absoluter Hammer-Schlusstrack gewesen! (Mazzy Star und The XX lassen grüßen) Ansonsten finde ich schon, dass sich der Sound ERHEBLICH von den Vorgängern unterscheidet und Lana vermutlich so manch jugendlichen Popfan mit dem neuen Album verschrecken wird. Zunächst war ich auch nur mäßig begeistert, aber inzwischen finde ich UV doch ziemlich klasse, vor allem zu später Stunde. :-) Man muss sich halt auf den latent düsteren Sound einlassen...

  • Vor 7 Jahren

    Das ist die richtige Musik für alle die sich besser als andere fühlen wollen.

    • Vor 7 Jahren

      Ich finde es ist das genaue Gegenteil.

    • Vor 7 Jahren

      Tut mir leid ich wollte "halten" statt "fühlen" schreiben.

    • Vor 7 Jahren

      @zyniker: kannst du das auch irgendwie begründen?

      "das ist die richtige musik für Leute, die blau schöner als rot finden" ist etwa genauso aussagekräftig.

    • Vor 7 Jahren

      Ich dachte das "für was besseres halten sei uns Radiohead- und Mogwaifans vorbehalten. Jetzt muss ich Lana hören, um Arrogant zu sein? =\

    • Vor 7 Jahren

      Isso. Nicht mal mehr auf seine "besser als andere fühlen-Musik kann man sich verlassen. Gibt's für sowas eigentlich Hipster?

    • Vor 7 Jahren

      Also ich kann euch beruhigen: Es gibt keinen Grund sich besser zu fühlen nur weil man Mogwei hört :D

    • Vor 7 Jahren

      Ich fühle mich immer besser, wenn ich Mogwai höre. :)

    • Vor 7 Jahren

      @Android: In erster Linie kann ich es damit begründen, wie sie hier auf Laut abgefeiert wurde. Voll anders und so und ja keine Gutelaunemusik. Aber wenn du mich schon so fragst: NEIN natürlich nicht. Das ist Musik und die ist subjektiv schon vergessen? Hatte bisher nur nicht den Eindruck, dass es auf Laut unüblich ist sich über Hörer gewisser Artists lustig zu machen bzw Stereotype zu bedienen.

    • Vor 7 Jahren

      hier sticht die "musik ist subjektiv"-karte aber nicht.
      du bewertest mit der aussage nicht die musik sondern drückst die hörer in die "alle arrogant"-ecke.
      und das fürs anhören von lana del rey? joanna newsom ja, del rey....... ich bitte dich.

    • Vor 7 Jahren

      Die einzig wahre Musik, um ein Gefuehl der Bosshaftigkeit zu erfahren, macht Kollegah. Nur der Boss macht, dass man sich automatisch erhabener als alle anderen fuehlt.

    • Vor 7 Jahren

      Ich muss gestehen, seit ich ihn bei Circus Halli Galli gesehen habe habe ich ein komplett anderes Bild von ihm. Der Typ geht charakterlich voll in Ordnung. Musik hab ich bisher noch nicht gehört.

    • Vor 7 Jahren

      Wir haben jahrelang versucht, Dir das zu erklären... Aber wie konntest Du dir denn überhaupt vorher ein Bild machen das sich jetzt geändert hat, wenn Du 1. noch nie seine Musik gehört hast? 2. Ihm auch scheinbar erst vor kurzem charakterliche Eigentschaften zuordnen konntest? Macht irgendwie keinen Sinn...Aber haten ging immer ne? :P

    • Vor 7 Jahren

      Ich sehne mich nach der Zeit zurück, als Kollegah nur was für Rapnerds war und man verspasteten, intellektuellen Blumentopfhörern ständig klarmachen musste, dass der Typ lediglich Imagerapper ist. Dann aber wiederum doch nicht.
      Sancho, falls du das lesen solltest: Groß- und Kleinschreibung beherrsche ich ebenfalls, in Wort, Bild und Schrift! ;)

    • Vor 7 Jahren

      Naja, ganz einfach Dude: Craze, Sodhahn und Garret mochten ihn :D

  • Vor 7 Jahren

    Damit hätte Lana Del Rey nun wohl bereits zwei Meisterwerke veröffentlicht - sie ist eine begnadete Künstlerin. Wer das nicht erkennt, tja, der hat einfach Pech gehabt. Highlights sind aus meiner Sicht "Ultraviolence", "Brooklyn Baby", "West Coast", "Old Money" sowie "Pretty When You Cry". Damit sind aber noch längst nicht alle Highlights genannt.

    • Vor 7 Jahren

      ist sie das? macht sie ueberhaupt musik, bzw schreibt wenigstens texte?

    • Vor 7 Jahren

      Ist die Tracklist etwa zu lang für Copy/Paste?
      Hat man sich diesmal wenigstens mit der Technik mehr Mühe gegeben? "Born To Die" konnte ich mir nicht sehr oft anhören, weil die Abmischung einfach nur grauslich war, Loudness-War vom Allerfeinsten bei Musik, bei der man sich fragen muß, ob die wirklich jemand über den mp3-Player hören will ... *naserümpf*
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Jahren

      @speedymcs:
      Bis auf eine Ausnahme (is'n Cover, da wird das Mitschreiben schwierig ...) wird sie als Co-Autorin geführt, ich schätze, daß sich das größtenteils auf die Texte bezieht, aber genauer nachgeschaut habe ich nicht.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Jahren

      5 von 15 ist nicht gerade die ganze Tracklist, und natürlich ist Lana maßgeblich an der Entstehung ihrer Songs beteiligt. Die genaue Aufteilung in Text und Musik scheint zumindest im Album-Booklet allerdings nicht auf.

    • Vor 7 Jahren

      woher weisst du das dann

    • Vor 7 Jahren

      Persönlich dabei war ich beim Songwriting-Prozess freilich nicht, aber wenn man es in Dutzenden Artikeln so gelesen hat, dann wird schon was dran sein.

    • Vor 7 Jahren

      Soweit ich weiß schreibt sie sämtliche Texte allein und hat auch bei den Kompositionen immer ihre Finger im Spiel (außer bei den Coverversionen natürlich). Da ist aber auch immer ein Co-Autor mitaufgeführt.

    • Vor 7 Jahren

      Meistens steht sie bei den Writing-Credits aber an erster Stelle der Autoren, sofern das etwas bedeutet. Lediglich bei "Pretty When You Cry" steht sie an zweiter Stelle, also bedeutet es offenbar wirklich etwas.

  • Vor 7 Jahren

    Irrtum, die Dame hat noch kein einziges Meisterwerk veröffentlicht. Für ne Handvoll guter Songs hats gereicht. Nicht mehr und nicht weniger. Vor allen Dingen handeln ihre Texte immer vom gleichen. Da wäre mal eine Weiterentwicklung wünschenswert, wenn man das überhaupt von nem konstruierten Pop-Act erwarten kann.

  • Vor 7 Jahren

    Kannst ja #Einslive hören…
    In der Malerei steht seit Jahrhunderten das Fazit "sich treu zu bleiben" fest verankert und in der Musik sollte das nicht anderes laufen. Sich ständig zu verändern füllt nur die Radiosender aber keine eigene Hitliste!

  • Vor 7 Jahren

    Ich habe bisher nur die ersten zwei Tracks streamen können, aber ich war verblüfft, wie gut die Produktion doch klang. Sehr viel weniger wie Zuckergusspop, was mich am ersten Album gestört hat. Mal sehen, wie der Rest so ist. Die erste LP hat sich nur 'ne Woche bei mir gehalten.

  • Vor 7 Jahren

    Gut hörbares Album zur falschen Jahreszeit, die zurückgenommene Instrumentierung ist mMn wirklich eine Verbesserung.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Das Album klingt verbittert, aufgesetzt und langweilig. Sie will die Stimme einer Generation sein, und ist nur ein pathetischer Todesseufzer. Die Musik tudelt super im Hintergrund, wenn ich an Dissertationen schreibe, aber das macht auch die Filmmusik von Ennio Morricone - nur besser. Ich glaube nichts von dem was sie singt. Sie ist eine aufgesetzte Anti-Barbie, der Gegenentwurf zu Lada Gaga. Der perfekte Soundteppich für Nebenher, für Teeniedepressionen und für die starken Tage der Menstruation! Mehr Schein als Sein.

    AlarmLöschen

  • Vor 7 Jahren

    lada gaga, ist das irgend nen sondermodel für den russischen markt oder kann man den auch hier kaufen ?

  • Vor 7 Jahren

    Einmal durchgehört und bisher gefällt es mir. Ich finde es besser als das erste Album, dass total zugepackt war. Ich hatte eig. erwartet, dass das nächste Album extremer Plastikpop wird, von daher bin ich angenehm überrascht.

    Allerdings bin ich noch misstrauisch inwiefern das Album auch nach mehren Durchläufen noch taugt. Mal sehen.

  • Vor 7 Jahren

    also bis auf den refrain ist "Old money" wirklich ein sehr traurigschönes lied

  • Vor 7 Jahren

    nach zweieinhalb durchläufen finde ich das album in der tat sehr gelungen. 7-8/10.

  • Vor 7 Jahren

    shades of cool hat fast was sigur ros mässiges.
    nach 5 durchläufen erhöhe ich auf 9.
    mittlerweile eines der stärksten alben, die ich seit sicherlich 2 jahren gehört habe. und da ist bestimmt noch viel unentdeckte substanz.
    da der jahrgang für mich bisher eher mau war (einige sachen müssen noch gehört werden), zzt. bestes album des jahres. voraussichtlich wird wohl nur joanna newson dagegen anstinken können. sollte sie dieses jahr noch etwas veröffentlichen.

  • Vor 7 Jahren

    Also sorry...aber Atmosphäre besteht irgendwie auch noch aus mehr als purer Traurigkeit. Da denkt man ja unweigerlich an Coldplay! Pfui. Dann lieber Anathema, die liefern wenigstens die richtige Musik

  • Vor 7 Jahren

    Ich habe mir vorhin bei Saturn dann doch noch die Box gekauft. Finde das Album jetzt nicht so traurig bzw. beruehrt es mich kaum, das kann aber auch daran liegen, dass ich die letzten Wochen wieder sehr viel Trespassers William hoere. Sollte ich vielleicht ein anderes Mal probieren.

  • Vor 7 Jahren

    Ich bin hier wohl in der Minderheit, aber ich fand das erste Album einfach... hm.. ergreifender villeicht, gefühlvoller, frischer etc. Poppiger und größenwahnsinniger, was ich aber sehr gut fand.
    Ultraviolence ist aber auch super, West Coast, Old Money usw. sind schon klasse. Was mich stört ist dass es sich inhaltlich immer um dieselben Themen geht. Mehr Abwechslung bitte! Mein Highlight ist Florida Kilos, es passt super wenn sie mal locker lässt und Spaß hat.
    Was mich an Ultraviolence wieder stört ist wie bei dem Debut die grottige Abmischung, speziell Cruel World kann man auf CD nicht hören, da es im Refrain so knarzt und quietscht.. Schade.