"Ihr habt lang genug gewartet, dass ein Album erscheint." Als alter Hip Hop-Head sollte ich bei einem Kool Savas-Album auf diese Floskel eigentlich verzichten. Doch anlässlich seines fünften Studioalbums, dessen Titel "KKS", also "King Kool Savas", auf alte Zeiten anspielt, passt das fast 20 Jahre …

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  • Vor einem Jahr

    Finde das Album ziemlich austauschbar. Savas wiederholt sich alle paar Jahre auf Albumlänge, die Beats Folgen dem gleichen Muster, die Features passen ihren Stil ihm an und die Hooks sind seit Moe Mitchell Zeiten grauenhaft. Die Nico Santos-Hook macht den Song für mich unhörbar, und selbst der Refrain von Krieg und Frieden ist einfach nur cheesy . Die Hooks könnten in der Form genauso auf nem Max Giesinger Album stattfinden und würden für den Schmalz hier zerrissen werden. Verstehe nicht, wie man in Zeiten von Trettmann und Co noch solche plumpen Refrains raushauen kann. Savas selber rappt natürlich wieder gut, aber die Lines könnten genauso gut auf jedem anderen Release von ihm sein. Eine Zuordnung zu einem bestimmten Release ist einfach nicht möglich.
    Alles in allem eine Enttäuschung, die man aber fast schon in der Form erwarten konnte.

  • Vor einem Jahr

    Nach dem ersten hören fand ich es wirklich nicht gut...jetzt läufts in Dauerschleife im Auto. Gutes Ding

  • Vor einem Jahr

    Wenn man das Album KKS nennt, dann bitte keine Nico Santos Features oder andere Singsang-Hooks. Ist schon klar, dass Savas nicht mehr wie Anfang der 2000er rappt, aber wenn das Denkmal schon bröckelt dann muss man keine Abrissbirne mehr drauf werfen!

  • Vor einem Jahr

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  • Vor einem Jahr

    Die Remixe auf Summa Summarum sind besser und fresher als das Album. Schade eigentlich.

  • Vor einem Jahr

    Sodhahn wird 5/5 geben, da er Wackness liebt.

  • Vor einem Jahr

    "Savas bleibt Savas, mit allen Vor- und Nachteilen."
    Damit ist genug gesagt.

    Vor- Nachteile ca. 50% / 50%.

    Daher 3* vollkommen ok.

  • Vor einem Jahr

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  • Vor einem Jahr

    Alter. Wer solche Hooks auf sein Album packt, ohne dabei vor Scham im Boden zu versinken, hat jeden Hate zweifellos verdient. 1/5 von mir.

  • Vor einem Jahr

    Ein Meisterstück, muss aber ehrlich gestehen ich feier auch ziemlich alles von Savas.

  • Vor einem Jahr

    Ja! In der Tat! Ein Meisterwerk! Gekonnt ist eben gekonnt! Savas über alles! Neue Referenz! Die Messlatte ordentlich penetriert! Die meisterhaften Hooks gurgel ich beim Zähneputzen.

    Besser ist nur amiLegend MC Deltron

  • Vor einem Jahr

    "Der Rocky des Raps kehrt vier Jahre nach dem letzten Album "Märtyrer" zurück"... da ist doch das 2016 Release Essahdamus glatt untergegangen ;-)

    • Vor einem Jahr

      Es geht um Soloalben, Essahdamus war nen Mixtape ;)

    • Vor einem Jahr

      Naja, heutzutage ist der einzige Unterschied zwischen Album und Mixtape aber nur noch der, dass jemand sagt dies ist ein Album und dies ist ein Mixtape... ;-) Wo wir gerade beim Thema sind, kann mir das mal jemand erklären, also an welchen Kriterien man das fest macht? ;-)

    • Vor einem Jahr

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    • Vor einem Jahr

      Bloß das dieser jemand der Künstler ist, und man wohl an ein Mixtape dann doch anders herangeht ;)

      Zumindest im besten Falle.

    • Vor einem Jahr

      Jaja, das stimmt, aber am Ende ist da ja Musik drauf, in Albumlänge, Produktion und Inhalt sind i.d.R. von einem Album nicht zu unterscheiden. Und gemixt wird sowieso nichts...
      Was ich meine ist folgendes: In meiner Jugend war ein Mixtape halt so FunkFlex Vol.1-3 mäßig, und heutzutage würde man ein Mixtape als solches nicht erkennen, wenn der Künstler einem nicht mitteilen würde, dass es eins ist... ;-) So kommt mir das zumindest vor.

    • Vor einem Jahr

      War auch überrascht als ich von den 4 Jahren las. Mixtape und Royal Bunker relativieren das dann doch.

    • Vor einem Jahr

      Das kommt dir nicht nur so vor, das ist definitiv so. Bei einigen Künstlern kann man vielleicht noch den fehlenden roten Faden nennen, aber das trifft auch nur auf wenige zu. Die meisten hauen ja Alben ohne Konzept raus...

  • Vor einem Jahr

    War bis jetzt auch versucht alles von ihm zu feiern aber mit dieser Veröffentlichung komm ich auch an meine Grenzen!
    Es ist leider ziemlich wahr er nimmt das selbe Album immer wieder auf.
    Schon nach gefühlten 10ms war ich unglaublich genervt von irgendwelchen gesungenen Hooks. Ohne dieses KKs Ding wäre ich vielleicht wohlwollender vor allem da ja ziemlich sicher relativ zeitnah ein Mixtape kommt das sowieso wieder besser als das Album ist.
    Wenn ich aber mit KKs um die Ecke komme erwarte ich einfach solch ein Album nicht.
    2/5 von mir und das auch nur weil er es eigentlich kann.
    Überhaupt kackt die Alte Garde Stück für Stück ab. Sie wissen wie es geht und das ist das Problem. Einzige Ausnahme Moses der aber eh schon immer eine Ausnahmestellung eingenommen hat.
    Sammy bemüht sich greift aber immer wieder daneben.
    Die Beginner haben sich ja leider aufgelöst (SIE HABEN SICH AUFGELÖST).
    Dende macht zwanghaft einen auf intellektuell das ihn einfach irgendwie verkrampft wirken lässt.
    Und mein Gott hat sich mal jemand die Tage reingezogen was Ferris gerade versucht?
    Der Kerl ist wie der Drachenlord immer wenn man denkt man kann nicht noch peinlicher werden kommt von irgendwo ein Dildo her!

    Der aktuell angesagte deutschsprachige Rap knallt vielleicht soundtechnisch ganz amtlich überzeugt mich aber inhaltlich nicht und geh mir weg mit Autotune das konnte ich bisher nur einmal akzeptieren (DIY).

    Selbst in der Hochphase die peinliche Gestalten wie den Wolf oder Cappuccino hochgespült hat war Deutschrap spannender als heutzutage!

    Ps. achja Azad macht jetzt Trap

  • Vor einem Jahr

    Lyrisches Genie mit 'nem Sharon-Stone-IQ
    Fick' MCs, bis sie twittern „#MeToo“

    Yop das Album ist im groben und ganzen so 4/5

  • Vor einem Jahr

    Niemand mit Interesse an Rap hört sich 2019 noch ein Savas Album an.

    • Vor einem Jahr

      savas' heutige zielgruppe: ehemalige sprayer, die heute als integrationslehrer und sozialpädagogen arbeiten und von sich behaupten, die jugend zu verstehen, weil sie neben jenem genannten auch azad und sammy für ziemlich tight halten. alles mcs, die dope sind und nen krassen flow haben. hiphop a culture mit verschiedenen elementen. "die alten", die hiphop missverstehen und daher die jugend verkennen, kennen das gar nicht.

    • Vor einem Jahr

      man darf nicht vergessen, dass kks einst zeilen wie "ich fick dich tief in den pansen, oh mansen" von sich gegeben hat und aus unerfindlichen gründen dafür gefeiert wurde, weil tabubruch. rückblickend lächerlich, v.a., wenn man bedenkt, dass er auf dieser basis sein image als härtester macker aufgebaut hat. heute lachen jugendliche einfach nur, wenn sie solche lines hören. zurecht. in sachen flow hat kks definitiv was drauf, allerdings macht er seit 20 jahren immer wieder den selben song. für mich war sein letztes halbwegs gutes album die kollabo mit azad. alles danach ist einfach nur egal.

    • Vor einem Jahr

      nachtrag: nichts ist btw schlimmer, als raphörer, die von der "guten alten zeit" faseln. v.a. bzgl. deutschrap. die größten knaller nennen dann sowas wie "bambule" als leuchtturm-album. klar, damals wars wichtig, weil es den crossover geschafft hat und durchaus nice beats hatte. aber denyos flow war damals schon erbärmlich. wer sich heute über untalentierte mcs beschwert und dann so ne scheiße als referenz droppt, hat den schuss nicht gehört.

    • Vor einem Jahr

      Von mir wurde er damals wegen Zeilen wie "Manche Leute meinen, dass meine Vergleiche hinken/ aber Fakt ist, ich ficke ihre Hoes im rechten Winkel/ deine Flows sind Hip Hop-Dinkel, zugänglich nur für Bios, versteck dich in der Botschaft, doch dein Land ist leider Hiobs" gefeiert. Oder "ich rolle über Hip Hop wie ein Bus". War zwar mitunter stumpf, aber viel unverkrampfter als Restdeutschland zu der Zeit, und auch nicht gänzlich frei von lyrischer Finesse.

      Aktuelles Album von Savas bleibt ungehört, habe in den letzten Jahren nur die Sachen verfolgt, wo Features drauf waren, die mich interessiert haben. Mich hat er schon bei bester Tag verloren.

    • Vor einem Jahr

      Das Album, das auch mein Avatar ist, hör ich mir dann und wann noch an, hat vielleicht auch was mit Nostalgie zu tun, aber ich halte es für gut gealtert. Und ich kann es halt komplett auswendig ^^

    • Vor einem Jahr

      Finde auch, dass man das heute noch 1:1 hören kann.

      Natürlich nicht alles, gerade auf den Bunkertapes ist einiges, was ich ohne den damligen Hintergrund heutzutage wahrscheinlich in die Ecke werfen bzw. mir einfach denken würde, what the fuck soll das darstellen.
      Aber Tracks wie "Pimplegionär", "Neongelb", "King of Rap" etc., feiere ich immer noch. Und ja, auch "Das Urteil" bleibt hervorragende Unterhaltung. :D

    • Vor einem Jahr

      "Pimplegionär" ist auch zeitloses Kulturgut.

    • Vor einem Jahr

      Stewardessen Nutten hol ich runter mit der Flak!

    • Vor einem Jahr

      Jeder mit Ahnung von Rap hört sich 2019 noch ein Savas Album an.

    • Vor einem Jahr

      Finde immernoch "haus&boot" sein bestes release.

    • Vor einem Jahr

      Ehrlich gesagt halte ich ihn, auch schon zu seligen M.O.R.-Zeiten, für maßlos überschätzt.

      Textlich waren die Battlelyrics von Justus oder Taktloss sowieso interessanter. Und gerade Pimplegionär, bzw. wie mühelos es als Cover an das Original heranreicht, zeigt doch, dass auch die Story vom technischen Revolutionär schon immer vor allem ein Märchen war.

      https://www.youtube.com/watch?v=vGVMJlCk6h…

  • Vor einem Jahr

    als ich den Albumtitel "KKS" gesehen hab, dacht ich (aus irgendeinem Grund) er geht jetzt richtig ab und haut noch nen Klassiker raus. Ich hör den Teaser, den coolen beat, dann die bekannte Stimme von Karen Firlej und änder meine Meinung grad wieder ein bisschen. Die Lead Single KKS fand ich schonmal recht enttäuschend, vor allem musikalisch war da bis auf den Beat kaum was rauszuholen. Deine Mutter und ich schalt ab

  • Vor einem Jahr

    Niemand der seit der KKS-Zeit Rap konsumiert dürfte beim hören dieses Albums vom Hocker fallen.
    Flow und Technik auf hohem Niveau, alles andere leider austauschbar und schon hundertmal gehört.

  • Vor 18 Tagen

    „KKS“ erschien erst wieder fünf Jahre nach dem letzten Solo-Ausflug des Rappers. Tatsächlich kommt einem der Zeitabstand aber viel geringer vor, was in erster Linie an den unzähligen weiteren Projekten, die in der Zwischenzeit erschienen sind, liegen dürfte. Dementsprechend klingt das fünfte Album von Kool Savas auch: Technisch präsentiert sich der – mittlerweile kann man das ja so sagen – „Altmeister“ hochversiert, doch sowohl die minimalistischen Beats als auch die uninspiriert und stellenweise auch fragwürdig umgesetzten Konzepte ziehen diese LP hörbar herunter. Die Experimente mit Gesang und Autotune sind eher anstrengend denn angenehm zeitgemäß, während die kaum ausgeklügelten Klangteppiche mit ihren hektischen Snares schnell ermüden. Ein Album ohne jeglichen Zwang – und Grund. 2/5.