Nichts ist schlimmer als einem geschätzten und ehemals großartigen Künstler beim Schaufeln des eigenen musikalischen Grabs zuzuschauen. 50 Lenze zählt Helmet-Kopf Page Hamilton mittlerweile und scheint knietief in einer kreativen Midlife Crisis zu stecken. Aus dem ewigen Jazz-/Hatecore-Olymp stürzt …

Zurück zum Album
  • Vor 10 Jahren

    Uh, das war hart. Das Helmet ihre Hochzeit lang hinter sich haben, war ja klar, aber jetzt der Totalabsturz? Muss ich mir mal anhören.

  • Vor 10 Jahren

    Ja, das war hart. Leider größtenteils berechtigt. Drei Songs, die im Text nicht erwähnt werden, versöhnen mich: Der Titelsong, Miserable und She's Lost. Miserable ist sogar fast ein kleiner Hit.

  • Vor 10 Jahren

    Das klingt bitter, dba. Ich trau' mich gar nicht, mir das Ding mal anzuhören.

  • Vor 10 Jahren

    Noch was: Helmet als "Hatecore" zu bezeichnen ist völlig daneben. "Jazz" passt viel besser :illphone:

  • Vor 10 Jahren

    ... wenns scheiße klingt, isses jazz.

  • Vor 10 Jahren

    uff, gerade mal reingehört. Leider hat er Recht... Förchterlich!

  • Vor 10 Jahren

    Wat 'ne bekackte Review. Statt wie so viele in einer Tour rumzunölen, Helmet seien angeblich nicht mehr Helmet, und irgendeinen Bullshit von "Hatecore" zu faseln, hätte sich der Autor mal lieber eingehender mit dem vorliegenden Werk befassen sollen. Dann wäre ihm z.B. auch aufgefallen, dass sich auf der Live-CD hinter "Role Model" in Wirklichkeit "Birth Defect" verbirgt. Folglich stellt die Bewertung mit nur einem einzigen Stern eine einzige Frechheit dar. So'n Scheiß könnt ihr mit irgendwelchen zusammengecasteten Kaspertruppen aus der Neuzeit abziehen, aber verdammt nochmal nicht mit Helmet!!!

  • Vor 10 Jahren

    Dafür dass es so lange gedauert hat, ists ja ne sehr differenzierte Kritik. Aber es braucht ja Zeit sich die anderen Rezessionen durchzulesen um sich dann selbst zu verorten. Nur so ein Gedanke... (Wenigstens gabs überhaupt ne Kritik, ist ja schonmal ein Fortschritt)

    Heisst nicht, dass das Album gut ist, aber dieser Veriss ist irgendwie unnötig. Klar, Alleinstellungsmerkmale sind nicht wirklich zu erkennen, "In Person" könnte auch von den Foo Fighters sein, was wohl auch nicht schmeichelhaft ist. Von einer Gruppe, die sich Helmet nennt erwartet man wohl etwas eigensinnigeres. Kriegt man halt nicht.

    Ich hatte schon befürchtet, dass "meantime" keine Erwähnung findet, aber auf den letzten Drücker gings noch rein.

  • Vor 10 Jahren

    Wenn man beim Opener schon die Lust verspürt, das Ding aus dem Fenster, gegen die Wand oder sonstwohin zu pfeffern, läuft doch irgendwas falsch.

  • Vor 10 Jahren

    Es tut weh so eine schlechte Kritik über eine meiner Lieblingsband der 90er zu lesen. Neue Helmet Platten habe ich bis her immer blind geordert. Lieber ma rein hören

  • Vor 10 Jahren

    wirklich nur einen punkt?! also schlechteste mögliche bewertung?! irgendwie macht mich das ja gerade neugierig und ohne diesen veriss hätte ich mir das album sicher nicht angehört XD

  • Vor 10 Jahren

    Meine Fresse. Warum schreibt hier jemand ne Rezension, wenn er musikalisch bei den Anfängen der Band hängengeblieben ist, und sie immer wieder damit vergleicht und reduziert. Das Leben geht weiter. So scheiße wie hier behauptet wird ist die Platte doch gar nicht.

  • Vor 10 Jahren

    Könnt ihr Lauch-Heinis vielleicht diese bekloppte Youtube-Grütze wieder abschalten? 80% der Videos laufen doch in Deutschland eh nicht.

  • Vor 10 Jahren

    @prediger und die beleidigten:

    von hängenbleiben kann da keine rede sein.
    mit den ersten drei think tank-scheiben und u.a. dem hammeralbum zulutime mit brötzmanns caspar hat der mann sich doch zu recht einen podest neben anderen amerikanischen indie-vordenkern a la big black, hüsker dü/mould oder rollins gebastelt.
    das reisst er jetzt mit dem arsch wieder ein.

    wenn man da keinen qualitativen unterschied wahrzunehmen vermag, muss es ja nun wirklich nicht zwingend an den mit trauerflor behangenen zeilen des verfassers liegen.

  • Vor 10 Jahren

    Ich finde das neue Album einfach nur nicht so scheiße wie Herr Kubanke.

  • Vor 10 Jahren

    @ Prediger: Der Herr Kubanke hat dir grade was geschrieben. Dann geh halt auch drauf ein... Ich muss Dir da leider zustimmen Ulf. Blöde Sache das.

  • Vor 10 Jahren

    Habs mir jetzt auch mal angehört und muß sagen, zwei Punkte hätte ich schon gegeben. Im Vergleich zu anderen Bands immernoch Durchschnitt, gemessen an der eigenen Diskographie aber wirklich nur noch lauwarm. Gerade Page Hamiltons Gesang ist ziemlich kaputt. Das er sein eigenes "Denkmal" sozusagen einreißt, denk ich aber nicht. Für die Kids von heute ist Helmet eh kaum noch relevant. Alle, die sie aber kennen, können ihnen angesichts ihrer alten Hits sicherlich verzeihen.

  • Vor 6 Jahren

    "Hatecore"??? Seit wann machen Helmet Musik für Nazis? Und seit wann überhaupt irgendeinen "Core"??? Ich glaub es hackt?!

    Der Fehler bei Helmet, den die Leute immer immer wieder machen, ist, dass eine Weiterentwicklung von Page Hamilton negiert wird; er darf das nicht! Nicht ER!
    Ja Leute, lasst die Kirche - samt EUREM selbst geschreinerten Altar - mal endlich im Dorf und den Band-Backkatalog im altehrwürdigen Plattenschrank. Unabhängig vom früheren Schaffen betrachtet, ist sein Output immer noch ziemlich schroff, kompromisslos und unkommerziell (der Titelsong, "Miserable", "She's Lost". Gleichzeitig aber auch melodiös und groovend ("LA Water","White City") Ich kann die Songs, die seit der Jahrtausendwende von Helmet im Radio liefen an ein oder zwei Fingern abzählen. Verdient haben Helmet das nicht. Mainstream schien (2009) und scheint (heute) dann wohl doch noch anders zu klingen, selbst im harten Sektor. DAS kann also nicht der springende Punkt sein. Aber warum klingen die Songs dann so, wie sie klingen? Warum nicht mehr Noise, mehr Vertracktheiten, mehr swingender Groove, mehr Jazz(!), mehr "früher" halt??? Na ganz einfach: Weil er es genau SO haben will. Weil er SEIN Ding durchzieht und auf das scheißt was von ihm erwartet wird. Weil er vielleicht nicht mehr so Songs schreibt wie vor 25 Jahren, weil sich der Aufnahmeprozess ziemlich gewandelt hat, weil sein Input sich verändert hat blablabla blabla... Sein verändertes (NICHT verschlechtertes!) Schaffen kollidiert mit der heutigen zu hohen Erwartungshaltung der Leute. Er ist ein sich weiterentwickelnder Mensch, kein Roboter. Und genau so wie Helmet klingt, klingt Helmet heutzutage nun einmal! Wer heute die neueren Helmet kennen lernt und sich nach und nach in den Fundus vertieft, wird vielleicht sogar mit den alten Scheiben eventuell gar nichts anfangen können, weil sie zu sehr nach 90er oder zuviel nach Noise oder sonstwas klingen... Hört die alten Platten oder passt Euch an die "neuen" Gegebenheiten an, wachst mit der Band oder lasst es bleiben, aber dieses kindische "Meantime-Betty-Aftertaste"-Mimimimimi ständig, meine Fresse! Erwartungshaltung und Voreingenommenheit abwerfen und Ohren aufsperren, nur darum gehts bei Musik! Da steckt noch so viel Helmet an allen Ecken drin, dass ich mich frage: Habt Ihr das Zuhören verlernt?

    Speziell zur Rezension: Das Instrumental Morphing soll das Highlight der Platte sein? Hmm nun ja, Geschmäcker sind halt verschieden... Für mich stellt es nur ein Interlude dar, aber keinen wesentlichen Inhalt, schon gar keinen *ähem* Helmet-typischen... Jeder Filmkomponist erstellt sowas vermutlich im Vorbeigehen; das einzige Stück bei dem ich ehrlich gesagt gähnen würde. Wenn ich müsste. Muss ich aber nicht, ist nämlich gut; erinnert mich jedesmal an den Film "Heat". Wo PH ja musikalisch mitgewirkt hat.
    Zum Beatles-Cover: Ich persönlich finde PH's Version von "And your bird can sing" sogar besser als die Ursprungs-version der Beatles. Viel besser. Von Uninspiriertheit keine Spur, er hat dem Song den nötigen Schliff verpasst, der dem Original mMn fehlt.
    Im Großen und Ganzen eine gute Platte mit rotem Faden, der z.B. bei der "Size Matters" irgendwie fehlte - auch die einzige Platte der Neuzeit Helmets, die in meinen Ohren schwächelte.
    Wenigstens wieder einmal ein Beweis, dass auf Rezensionen so ziemlich geschissen ist. Danke dafür.

  • Vor 4 Jahren

    helmet = hatecorelegende ??????? :lol: :lol: :lol:

    • Vor 4 Jahren

      da kommst ernsthaft nach 6 (!) jahren ums eck, um dich an nem vergilbten druckfehler auf zu geilen?
      ...alter, das kannst du besser.

    • Vor 4 Jahren

      aber natürlich, bin ich im kontext zur neuen von dir rezensierten helmet drauf gestossen.
      außerdem hat alte fäden durforsten und kommentieren ja ne schöne tradition auf laut.de.
      und wenn das nen "druckfehler" sein soll, dann fress ich nen besen, da hast schlicht und ergreifend mal kräftig daneben gelangt !
      btw., auch wenns 6 jahre her ist, aber vll. erinnerst du dich ja, was sollte denn dann dort ursprünglich mal stehen ?

    • Vor 4 Jahren

      "jazz-/hardcore" sollte da stehen. da hätten zwar auch viele gemeckert. aber besonders im livekontext mit der caspar brötzmann-band fand ich das irgendwie angebrachter als "alternative".

      dass hamilton weder carnivore noch cro-mags ist, ist mir schon klar.

    • Vor 4 Jahren

      ja, nur würde dann halt da stehen "hardcorelegende" und das ist ebenso unpassend wie "hatecorelegende", da helmet mit hc eigentlich nix zu schaffen haben.gehen vll. mit viel guten willen noch als son post-hc ding durch.

      und egal was sie da live mit dem caspar brötzman angestellt haben (kenne besagtes material nicht), es wird in hc-kreisen bestimmt nicht für den olymp gereicht haben, hätte ich was von mitbekommen ;-)