Hätte Haftbefehl doch nur gründlicher hinter eine der Wohnungstüren des Offenbacher Mainparks geblickt. Sicher hätte er dann die krisengebeutelte Tristesse, die besonders aufgrund weltpolitischer Ereignisse in den letzten zwei, drei Jahren in vielen Familien und Haushalten herrschen dürfte, so …

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  • Vor 2 Monaten

    Geruch von Koks ist von Biztram produziert

  • Vor 2 Monaten

    Hammer Album, 4,5/5. Beats wie beschrieben oberste Liga! Textlich vielleicht nicht auf dem Level der Feuilleton-Lieblingsalben, aber in großen Teilen immer noch über dem Durchschnitt.

    Letzter Track = Übersong!

  • Vor 2 Monaten

    You ass, went from Jaz to hanging with Kane, to Irv, to B.I.G.
    And Paula Hartmann murdered you on your own shit

  • Vor 2 Monaten

    Nach DWA und DSA haut Hafti mal die stumpfe Lyrics ohne viel Tiefgang auf Bretterbeats raus und ist damit weiterhin überzeugender als ein Großteil der Deutschrapbelegschaft. Scheiß auf den Feuilleton, das Ding scheppert dir mal so richtig die Ohren weg. 4/5

    P. S. Das Deutschrapjahr 22 begann mit "Mann beißt Hund" und endet mit "Mainpark Baby" und alles was dazwischen war, ist kaum der Rede wert

  • Vor 2 Monaten

    Die stumpfen bretter sind geil. Das album besteht gefühlt nur daraus, und das passt mir. Habe ein Jahr gewartet auf “Haft betritt den Raum”.

    Favoriten:
    “Dünner Kanack”, “kalt und dreckig”, “braune tasche”, “haft betritt den raum”

    4/5

  • Vor 2 Monaten

    Haft ist zurück, und er liefert endlich das, worauf ich seit 2015 warte. Zwar hochgradig stumpf und asozial, dafür aber endlich wieder kohärent was Inhalt und Stimmung angeht, und dafür für mich viel geiler als diese bemühten Schwarz-Weiß Vorgänger.
    Klar, diese Lutsch-mein-Schwanz-Lines sind schon sehr unangenehm, das kann ich mir nicht mehr geben, da bin ich inzwischen zu alt für. Pimp und Fick ich... sind deshalb für mich klare Skip-Kanidaten. Und was bitte soll dieser Fler-Gedächtnis-Flow auf Chevignon??? Der Beat und Soufian reißen es zum Glück wieder raus.
    Aber ansonsten gibt es Track nach Track so gepflegt auf die Fresse, wie es in D sonst halt niemand kann, die Beats sind allesamt Killer, die Features machen (fast) alle Bock, Keemo und (tatsächlich) Azad liefern genau so ab, wie es in dem Kontext sein muss, Pumpgun 2.0 macht sowieso komplett kaputt, und selbst Paula Hartmann funktioniert atmosphärisch auf dem Opener.
    Größter Minuspunkt des Albums: es hat mich daran erinnert, dass es UFO gibt, den hatte ich bis dahin erfolgreich vergessen.
    Ich kann die 3/5 schon irgendwie verstehen, für mich läuft das als Unzensiert 2 und ist genau die schlecht gelaunte Schelle, die ich bei diesem scheiß-grauen Dreckswinter brauche.
    4/5

  • Vor 2 Monaten

    Kommt mir hier viel zu positiv weg. Bazzazzian zwar liefert wie gewohnt ab, Haft selbst aber richtig neben der Spur, und zwar sowohl seine Stimme als auch die Texte betreffend. Konnte keinen einzigen cool gerappten Part ausmachen, entweder schreit er oder lallt rum. Sehe nach dem Comeback-Album DWA leider einen klaren Abwärtstrend bei ihm, aber während auf dem Vorgänger immerhin noch "Wieder am Block" und "Offen / Geschlossen" drauf waren, fehlen hier die Hits völlig. Der Tiefpunkt dürfte dann wohl "PIMP" sein. Was sollte das? Schade, aber passiert auch den Besten irgendwann mal.
    Hoffe jetzt, dass er sich eine Auszeit nimmt, sich um seine Suchtproblematik kümmert und dann wiedererstarkt zurückkommt.

  • Vor 2 Monaten

    Die Produktionen sind Deutschland konkurrenzlos, das tönt schon extrem gut. Gerade deswegen wünsche ich Bazzazzian einen ambitionierten Sparringspartner und Hafti, dass er irgendwann von seinem Eistee leben kann.
    Der ist nämlich absolut durch und entbehrt mittlerweile allem, für was man ihn vor 10 Jahren feiern konnte. Flow und Stimmeinsatz sind erschreckend drucklos und die Texte hätte jeder schreiben können. Da ist kein Witz, keine Genialität kein gar nichts mehr und die ganzen "Blowjob ja, Kuscheln nein danke" Lines dürften ja sogar Fler die Schamesröte ins Gesicht treiben.

  • Vor 2 Monaten

    Habe Haft noch nie so beschissen rappen hören. Der Vortrag wird nur noch von den Texten unterboten, die der absolute Tiefpunkt sind. Die Features sind das reinste Grauen, von Keemo und der Hartmann abgesehen. Die Beats sind gut, aber schielen mir zu sehr auf vergangene Großtaten. 2/5.

    • Vor einem Monat

      Gebe dir absolut Recht. Die ersten 3 Alben waren gute Strassenrapalben mit ein paar krassen Hits und einigen nicht so guten Dingern (ok, das Debüt war schon fast perfekt) RR zählt für mich zu den Top 3 Deutschrapalben. Aber es war wohl doch nur ein Glückstreffer bzw. hat da halt alles gestimmt. Die lange Pause hat ihm aber echt nicht gut getan. Naja immer noch besser als 99% der Veröffentlichungen in diesem Abfallgenre Deutschrap.

    • Vor einem Monat

      So sieht's aus, Haini! Endlich doch noch paar vernünftige Einschätzungen hier. Auch als langjähriger Fan sollte man Haft das nicht durchgehen lassen, sonst wird es beim nächsten Mal noch besch... äh, abstrakter und kunstvoller natürlich.

    • Vor einem Monat

      Russisch Roulette würde ich sogar an die Eins packen und auch auf den anderen Alben waren immer zumindest ein paar gute Tracks drauf. Aber das hier klingt wirklich so, als wenn er das auf Weißwein mit Sprite geschrieben hätte.

    • Vor einem Monat

      Mein aktuelles Ranking:

      1. Russisch Roulette
      2. Azzlack Stereotyp
      3. The Notorious H.A.F.T.
      4. Unzensiert
      5. Das weiße Album
      6. Blockplatin
      7. Der Holland Job
      8. Kanackis
      9. Das schwarze Album
      10. Mainpark Baby

    • Vor einem Monat

      1. Russisch Roulette
      2. Blockplatin (eine Strophe auf Generation Azzlack übertrumpft 90% aller Gangsterrap-Diskographien)
      3. Azzlack Stereotyp (wer kann da Chaker rauscutten?)

      Der Rest hat alles ganz gute Songs, aber funktioniert für mich nicht als Ganzes. Irgendwie hat Hafti ein Timing Problem. Am Anfang seiner Karriere hätte ihm ein wohlmeinender A&R als ordnende Hand geholfen, später konnte niemand verhindern, dass er keinen Bock mehr zu haben scheint.

    • Vor einem Monat

      „Blockplatin“ war schon krass und hat mich damals zu Haft bekehrt. Da war er noch richtig vital und hungrig. Meine Plätze 4 bis 6 kann man im Prinzip auch bunt durcheinanderwürfeln, sind alles starke Deutschrap-Alben mit paar Schwächen.

  • Vor einem Monat

    Die Songs 069, Lass die Affen aus’m Zoo und Saudi Arabi Money Rich sind mMn die Definition von Hafti auf Top-Level. Dieses Album, DWS und DWA bleiben meilenweit dahinter zurück.

  • Vor einem Monat

    Der hat wohl zu viel Lachs gegessen (und kein Backfisch) so satt wie der klingt.

  • Vor einem Monat

    Ich bin aus FFM und habe da schon im Bahnhofsviertel Koks gekauft, als Hafti noch das ABC nicht zu Ende gelernt hat. Und ich fand ihn schon immer lächerlich, leider wird es nicht besser. Wäre ich aus seiner Schicht, würde ich ihn fragen, ob er sprechbehindat ist, der Spast. Jedenfalls klingt er so. Es gibt einfach keine plausible Begründung dafür, sprachlich so ungelenk, unbeholfen und zugleich banal zu sein wie Haftbefehl, nach dem man sich für ihn sehnt, denn so jemand gehört akustisch isoliert. Es gibt grob zwei Zielgruppen für diesen Pseudo-Chabo, zum einen tatsächliche und Möchtegern-Kleinkriminelle, zum anderen Studenten aus irgendwelchen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich daran aufgeilen wie an Scarface und das mit Deleuze- und Derrida-Bla-Bla kaschieren. Rap-technisch hat Haft nix zu bieten, musikalisch ist das Ganze äußerst lau und wer immer noch Autotune benutzt, sorry, ist schon rein deswegen ein Depp.

  • Vor einem Monat

    Als Jahrelanger Haftbefehl Fan, mit der stetigen Sorge seine Genialität könnte nur ein Versehen sein, bin ich das erste mal enttäuscht worden.

    Für mich ist der Sexismus auf der Platte kaum auszuhalten und generell hat Hafti lyrisch nichts mehr zu sagen. Das laut Pressetext angeblich sozialkritische Potential der Platte ist diesmal wirklich eine Lachnummer.

    Abstoßend hingegen finde ich das Cover. Wie es sein Sohn wohl später finden wird, dass er das Cover seines Vaters ziert, auf dessen Album er hauptsächlich davon berichtet von anderen Frauen als des Sohnes Mutter seinen Schwanz geblasen zu bekommen?

    Schade ist es um Bazzazians großartige Arbeit, der wahrscheinlich exklusiv dafür verantwortlich ist, dass Haftis belangenlose Wortfetzen noch entfernt nach „Kunst“ klingen.

    Hafti muss endlich von den Sexismus weg kommen. Er steht ihm einfach nicht. Ich vermisse die kalte Atmosphäre von Unzensiert.

  • Vor einem Monat

    Nach den Singles dachte ich ja, es geht wieder richtig los. Keemo kitzelt aus Hafti wieder sowas wie Feuer.

    Nach einmal anhören wusste ich...das wird wie alle Hafti-Alben seit RR. Ich werde es schrecklich schnell vergessen und maximal 2-3 Songs noch hören. Der Rest ist Skip-Material.
    (Früher hatten Haft Realeses 2-3 Skip Kandidaten.)

    Woran liegt das? Mir fallen zwei entscheidende Momente ein:
    1. Features: Alle guten Haft Releases kamen mit wenig Features aus und die waren weise gewählt und meistens "nach oben gefeatured". Also jemand gewählt, der in irgendeiner Weise mehr zu bieten hat, als Haft selbst. Beispielsweise Karis. Jedes Release danach war bevölkert von unspannenderen Musikern, die viel zu viel Platz bekamen. Da hat Hafti bei "wieder am Block" eigentlich ein Rezept gefunden, wie er seine Atzen und andere Rapper unterbringen kann, ohne dass sie zu viel Raum einnehmen. Und dann packt er auf das Album wieder mit Luciano, Nimo, Ufo314 und meiner Tante Renate jeden Idioten drauf, der will. Keiner dieser Künstler (ausgenommen Azad und Keemo) gibt den Tracks irgendwas. Sie reißen eher wie hier Ufo und auf dem letzten Album Shindy ganze Songs an sich und damit in den Boden.

    Dieses Problem hängt mit 2. zusammen, Hafti ignoriert seine Stärken:
    Am Ende will man Haftbefehl als einen Hood-Reporter mit Swag. Der erzählt, was so auf den Straßen abgeht und das sehr eindringlich und plastisch macht. Damit ist er berühmt geworden, die Songs bleiben im Ohr. Was man von ihm nicht will ist Sex-Talk, Swag-Rap über irgendwelche scheiß Marken oder anderen belangloses Nonsense. Mit diesem Quark haben zwar derzeit viele Rapper Erfolg (Samra, Ufo, Capital, hastenichtgesehen), aber 1. können das andere besser als Haft und 2. kann Haft dazu nichts beitragen. Es macht immer wieder belanglose Ausschussware, die man bei jedem anderen B-Rapper genauso bekommen kann. Also wieso hören? Song skippen.

    Schade. Das Album wird wie das weise, das schwarze und unzensiert bei mir quasi nicht mehr in Gänze laufen. Und schnell vergessen werden.

  • Vor einem Monat

    Sehe das nicht ganz so kritisch wie die meisten hier bzw. habe deutlich weniger auszusetzen als an den letzten beiden Platten, die ich durchgehend unterirdisch fand. Klar, „PIMP“ und „Dünner Kanack“ würde ich am liebsten sofort aus meinem Gedächtnis verbannen und diese Paula Hartmann klingt wie Adel Tawil in weiblich, aber „Haft betritt den Raum“, das Ding mit Soufian und die letzten 4 Tracks gehen mehr als klar. Überhaupt sagt mir der Kilopakete schiebende, ohne Pass über die Grenze kommende, mit Dum-Dums bewaffnete Haftbefehl immer noch viel mehr zu als der zwanghaft Bilder kreierende vom Feuilleton abgefeierte der letzten paar Jahre.

    Insgesamt sehe ich das aber auch so, dass die „Figur“ Haft nun langsam auserzählt ist. Trotz Besserung gerade so 3/5.