Die finsteren Wiedergänger mit Eckzähnen haben immer Konjunktur. Immer wenn man meint, das Dunkel-Genre wäre längst erschöpft, taucht wieder frisches Blut auf. Auf der anderen Seite stehen stets präsente Figuren wie Graf Dracula, sein weibliches Spiegelbild Karmilla Karnstein, Lestat de Lioncourt …

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  • Vor einem Jahr

    So, nach 10 Jahren habe ich mir das Album mal gegeben und kann jetzt auch meinen Senf dazugeben.

    Ziemlich fades Album, das händerringend versucht über dem Mittelmaß zu klingen, es aber nie schafft. Selten habe ich die Band so lustlos gehört, und das obwohl nach Razorblade Romance nichts mehr Gescheites veröffentlicht wurde. Ich bin auch kein Fan von Venus Doom, was ein deutlich besseres Album ist, aber man hört dort das die Jungs zumindest versucht haben aus ihren Strukturen auszubrechen.

    Hier stechen insgesamt nur zwei Songs aus:
    Katherine Wheel, das hier komischerweise nicht mal erwähnt wird. Es ist zwar kein Top Kandidat für ein Best of, aber immerhin klingt es erfrischend anders, besonders die Drums rocken das erste mal seit Jahren.

    Irgendwo in Acoustic Funeral liegt auch ein ziemlich guter Song begraben, die Band hat ihn nur leider nicht richtig gefunden.
    In the Arms of Rain hört sich an wie eine bessere Version von Heartkiller. Oft kann man hier vorwerfen das manche Songs ziemlich ähnlich klingen, da die Band einfach immer die selbe Rangehensweise an ihre Songs hat.
    Ich schätze als nächstes geht's an Tears on Tape, hoffe da geht mehr.

    2/5 Sternen