Nach der Arschlochplatte nun das große Arschlecken. "Lecko Grande" heißt der zweite Streich des Kollektivs HGich.T. Und genau so klingt es auch. Spacken-Techno, Spacken-Goa und Spacken als Handlungsträger. "Du liebst mich, obwohl ich ein Pfosten bin", heißt es gleich im ersten Track, einer dargestellten …

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  • Vor 8 Jahren

    Nett geschrieben, auch wenn das bisschen Phrasendrescherei wohl den Schwanz des Rezensenten dick anschwellen lassen dürfte. Sehe ich da eine gewisse Ähnlichkeit zu hgicht? Ich habe eine andere Rezension gelesen auf http://www.cdstarts.de/kritiken/110967-HGi… und muss sagen, dass man sich da etwas objektiver und besser gesagt fairer dem Sujet nähert. Da wird z.B. kein Hehl draus gemacht, dass das Album schlecht ist, aber eine der letzten Grenzüberschreitungen. Und ganz ohne pseudo-intelektuelle Floskeln im Stakkato.

  • Vor 8 Jahren

    Das ist glaube ich, so mal ganz ohne dass ich das Album selbst gehört hätte, eine der schicksten Reviews, die ich hier bisher gelesen habe. Merci :)

  • Vor 8 Jahren

    wennses nich auf musik angelegt haben, dann sollen die herren und damen kunststudenten von der truppe doch auch keine cd veröffentlichen, sondern ne live-dvd. wäre dem konzept wohl dienlicher.

  • Vor 8 Jahren

    @Sophus: Ich weiß nicht wirklich, was du hast: Herr Kubanke schickt doch ebenso vorweg, dass die Herangehensweise der Truppe an sich lobenswert, aber die Musik eben zum Erbrechen schlecht ist (und das wird doch wohl keiner ernsthaft bestreiten wollen). "Jede weitere Einzelkritik der HGich.T-Songs wäre nicht sinnvoller als verschiedene Fäkalienarten nach Geruch zu sortieren." Und spätestens für den Satz müsste die Rezension irgendeinen Journalistenpreis or whatever bekommen! Ebenso amüsante wie treffende Kritik; und "pseudo"-intellektuell würde ich die Floskeln eher nicht nennen. ;)

  • Vor 8 Jahren

    "Jede weitere Einzelkritik der HGich.T-Songs wäre nicht sinnvoller als verschiedene Fäkalienarten nach Geruch zu sortieren."

    Super, Herr Anwalt! :D
    Einfach bewundernswert, diese Ka(c)kophonie zu ertragen und dann noch eine tiefgreifende Analyse zu schreiben...chapeau!

    Wobei "Die letzten Titten von Bethlehem" mindestens der Songtitel des Jahres ist :)

  • Vor 8 Jahren

    @Sophus (« Da wird z.B. kein Hehl draus gemacht, dass das Album schlecht ist, aber eine der letzten Grenzüberschreitungen. »):

    naja, Grenzüberschreitung...wenn ich Hiphop-Beats aus Furz-, Rülps-, Kack- und Kotz-Samples baue und darauf Alle meine Entchen rappe, ist das auch grenzüberschreitend, aber noch lange nicht künstlerisch wertvoll.

  • Vor 8 Jahren

    @Django77: Die Grenze des guten Geschmacks überschreiten sie aber schon ständig. ;)

  • Vor 8 Jahren

    Ulf, du hast dich echt wieder mal selber übertroffen! Phänomenal.

    Kleine Anmerkung: Der Sänger ist NICHT Tutenchamun, sondern Anna-Maria-Kaiser, den man aber nie in den Videos sieht (frag mich nicht wieso der Typ so heisst, aber guck mal Livevideos, da singt der) Tutenchamun ist lediglich "Maskottchen".

    Zur Platte: Lustig, wie alle jetzt rumschreien, HGich.T seien komerziell geworden. Seit sie Harry Cojonez im Boot haben, machen sie halt auch musikalisch Schrott für die Massen auf höchstem Niveau. Mal ehrlich. Der Kontrast macht's doch aus. Bummbummsound und Scheisslyrik mit dritter Ebene, die dann doch nicht mehr so scheisse ist...

    Wieso sie die besten Songs nicht auf die Platte getan haben, bleibt mir auch ein Rätsel. "Sbahn", "apfelsaft", "uhu-arsch" oder vor allem "fuck off möbel hoffmann" haben ihre Qualitäten. Stattdessen gibt's B-Ware. Wobei die ersten beiden Songs, das grandiose "letzte titten von..." und einzelne Höhepunkte (haha) anderer Songs natürlich durchaus was machen.

  • Vor 8 Jahren

    Die laut-Redaktion darfs ruhig zugeben, ein hgich.t-Album pro Jahr ist denen bestimmt allemal lieber als 5 von Nena oder 3 von Green Day.

  • Vor 8 Jahren

    @PageHamilton: Ist doch auch verständlich: Zumindest interessanter ist HGich.T allemal.

  • Vor 8 Jahren

    @Catch Thirtythree (« Wer hört diesen Schrott? »):
    Richtig "hören" tut das wohl kaum jemand. Denke mal das sowas eher in sozialen Netzwerken die Runde macht nach dem Motto "guck dir mal dieses voll krasse/lustige/etc. Video an".

  • Vor 8 Jahren

    Nun ja, auch schlechte bzw. schlecht gemachte Musik kann man mal hören. Davon haben schließlich auch Florence Foster Jenkins oder Darlene Jonathan Edwards oder Mrs. Miller oder Mr. Methane oder Wild Man Fischer oder The Legendary Stardust Cowboy oder wie-sie-alle-heißen mal profitiert. Problematisch wird's allerdings dann, wenn man Material rausbringt, das nach uninspirierter Kundenverarsche klingt, und ich finde, genau das ist bei HGich.T der Fall ...
    Gruß
    Skywise

  • Vor 8 Jahren

    HGich.T sind grandios :D
    Da gibt's tatsächlich etwas "dahinter", auch wenn diese geschichten deutlich bessermit Video funktionieren ;)
    Herbere Gesellschaftskritik kann man kaum finden, grad opa16 ist doch schon eine knallharte Nuss :D (und gespielt von Dietrich Kuhlbrodt (!!!) )

  • Vor 8 Jahren

    Konzert letzten Samstag in Krefeld war es mal wieder Wert :D

  • Vor 4 Jahren

    jetz bin ich doch überrascht dass der ulf den künstlerischen wert eines opa16 nicht sieht! ich fühle mich jedes mal wenn ich diese musik höre etwas dümmer und dafür auch glücklicher!

    • Vor 4 Jahren

      ?

      "Für "Lecko Grande" angelten sich die Musikanarchisten gleich den denkbar passendsten Partner in Crime: Dietrich Kuhlbrodt aka Opa16 in der Rolle des patriarchalischen alten Drecksacks. Ein nicht zu unterschätzender Coup. Der Jurist Kuhlbrodt ist eine ebenso schillernde wie kulturhistorisch bedeutsame Figur in der deutschen Landschaft. Als Staatsanwalt war er langjährig für die Aufklärung von Naziverbrechen zuständig. Nach seiner Hinwendung zur Kunst kollaborierte er so ausgiebig wie kompromisslos u.a. mit Die Tödliche Doris und Schlingensief (er war der Berserker in "Das Deutsche Kettensägenmassaker")."

  • Vor 4 Jahren

    Review-Zusammenfassunng: Es ist zwar Kunst, aber trotzdem scheiße.