"Eleven fucking years. It's good to be back", sprach Mike Patton zum Livecomeback Faith No Mores am 10. Juni in London ins Mikrofon. Man darf der Band das Bekenntnis glauben - ohne blauäugig zu übersehen, dass ihr die Rückkehr als Festival-Headliner nach einer derart langen Auszeit schmecken dürfte.

Denn …

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  • Vor 13 Jahren

    Aber ganz ernst war das auch nicht ... :D

  • Vor 13 Jahren

    @guelei1 (« @lautuser (« @Thelema (« Der arschglatte Mainstreampop à la FNM hat seine Daseinsberechtigung verloren. »):

    Wie bitte? Pop? Mainstreampop?

    Nicht im Ernst, oder? »):

    naja auf angel dust waren sie schon sehr nahe dran!! »):

    Du meinst das Album wo Crack Hitler und so drauf ist.. nur wegen "Midlife Crises"..

    Nene, FNM waren nie Pop und schon gar nicht Mainstream.

  • Vor 13 Jahren

    @lautuser (« Nene, FNM waren nie Pop und schon gar nicht Mainstream. »):

    Das ist alles relativ. Frag mal einen Free Jazzer, der wird dir sagen, dass die vorhersehbaren Harmoniewechsel und freundlichen Melodien (na ja) die Erwartungshaltungen eines Massenpublikums bedienen, das auf gepflegte Unterhaltung setzt.

    Bei Patton kann man wohl davon ausgehen, dass er das mit einer großen, ironisch gebrochenen Geste vollzieht. Ich hoffe, du hast die Videos gesehen, die der Anwalt und ich hier gepostet haben. Das ist es, was Patton macht, wenn er nicht das Publikum bedient, sondern Musik für sich macht.

  • Vor 13 Jahren

    Ich würde mal sagen, weil du von Miles nicht einen Ton findest, den man mit einem Rülpser vergleichen kann, hat er diesen Status. Die Bemerkung war nicht beleidigend, sondern doof. :nerved:

    Zur Strafe solltest du so lange Free Jazz hören, bis du Strukturen raushörst. Streng dich an, damit das nicht lebenslänglich wird! :absinth:

    Mein Nick hat übrigens rein gar nichts mit Crowley zu tun. In die Ecke werde ich nicht gerne gepackt.

  • Vor 13 Jahren

    Ich kenn Pattons Nebenprojekte.

    Mich interessiert nicht, ob Harmonien gewollt sind, oder extra drauf verzichtet wird - FNM war so Mainstream wie Lady Gaga Untergrund, das will sagen.

  • Vor 13 Jahren

    @lautuser (« Ich kenn Pattons Nebenprojekte.

    Mich interessiert nicht, ob Harmonien gewollt sind, oder extra drauf verzichtet wird - FNM war so Mainstream wie Lady Gaga Untergrund, das will sagen. »):

    Äh ... Harmonien sind die Zusammenklänge von Tönen in Musik, also die Akkorde bzw. Akkordfolgen ... Schwer, darauf zu verzichten, wenn du nicht reine Trommelmusik machen willst ...

  • Vor 13 Jahren

    @guelei: Das lässt sich machen. Die Kuschelrocksachen darfst du natürlich mitbringen, ich hab ein großes Klo.

    (Ich ignoriere jetzt mal deine Steilvorlage mit den Doofen ... :D )

  • Vor 13 Jahren

    @Thelema (« @lautuser (« Ich kenn Pattons Nebenprojekte.

    Mich interessiert nicht, ob Harmonien gewollt sind, oder extra drauf verzichtet wird - FNM war so Mainstream wie Lady Gaga Untergrund, das will sagen. »):

    Äh ... Harmonien sind die Zusammenklänge von Tönen in Musik, also die Akkorde bzw. Akkordfolgen ... Schwer, darauf zu verzichten, wenn du nicht reine Trommelmusik machen willst ... »):

    Ja, wie auch immer, da wirst Du sicher Recht haben.

    Was ich meine ist: FNM waren nie Mainstream und wollten das auch nie - das hört man jeder einzelnen Platte an, mMn.

  • Vor 13 Jahren

    Rückwirkend betrachtet sind viele ihrer Sachen sicher relativ poppig. Aber damals war das eine relativ krude Nummer, was die Jungs so auf Platte gebannt haben.

    Man muss das ja mal in Relation setzen, das war bevor Knüppelkombos wie Slipknot in den Charts und auf den großen Bühnen aufgetaucht sind.

  • Vor 13 Jahren

    FNM sind so oder so komplett unfickbar.

  • Vor 13 Jahren

    Ich will ja gar nichts gegen FNM sagen ... Im Rock-Kontext sind sie sicher nicht Mainstream. Aber der Rock-Kontext ist ja sehr eng und im Grunde (mit Ausnahmen wie eben Patton) innerhalb des Pop-Rahmens.

    In den 90ern wurde Sonny Sharrock mal gefragt, ob und wie Jimi Hendrix ihn beeinflusst habe. Seine Antwort: Jimi Hendrix? Ich habe JOHN COLTRANE gesehen!

    http://www.youtube.com/watch?v=fyl7OmUVHWo

    Das zum Thema "krude", Pop, Mainstream.

  • Vor 13 Jahren

    Es ist doch sowas von scheißegal, welchem Genre die Band angehört. Ob nun Nuancen von Mainstream-Pop oder Kuschelrock-Geschleime in einzelnen Lieder enthalten sind, interessiert keinen, nicht mal den Anwalt, denn er ist klug. Solche Aussagen haben ihre Daseinsberechtigung längst verloren.

    @Thelema
    Wenn Du keine Frau wärst, würde ich andere Saiten aufziehen.

  • Vor 13 Jahren

    Ich bin ein Kerl. Du kannst jederzeit mit deinen Macht- und Gewaltphantasien vorbeikommen. :absinth:

    Ich glaube nicht, dass sich hier jemand zu Genres geäußert hat. Ich wunder mich nur, wie ihr penetrant von Mainstream und Nicht-Mainstream, von Underground und was weiß ich reden könnt - auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Aus der Perspektive eines Jazzers ist das alles Pop. Das ist nicht gewagt. Da haben andere (auch Rockbands) vor 30, 40 Jahren schon weit abgedrehtere Sachen gemacht. Deshalb hat Patton damit auch aufgehört, und die Hör/Sehbeispiele hier im Thread sprechen doch wohl eine deutliche Sprache. Danach kann doch wohl niemand mehr behaupten, FNM wären gewagte Musik (und waren es auch damals nicht).

    Das ist jetzt kein Qualitätsurteil, wohlgemerkt. Es gibt auch schlechte/n Jazz/Avantgarde, wie es auch guten Pop gibt. Zu letzterem würde ich auch FNM zählen, von denen ich einige Songs sehr gerne mag. Ich will nur bestimmte Sachen geraderücken.

    Deine Polemik am Ende ignoriere ich mal. Wer oder was eine Daseinsberechtigung hat (übrigens schlimme Formulierung, bei der mir echt unangenehm zumute wird), bestimmst ja hoffentlich nicht du, auch wenn du das hier mal so apodiktisch und entsprechend unbegründet in den Raum wirfst.

    Jetzt hab ich's doch nicht ignoriert.

    Ich denke, wir können das Nebenthema jetzt abschließen. Die Positionen sind ja wohl ausgetauscht.

  • Vor 13 Jahren

    Es ist halt auch nur die Sicht eines Jazzers - die sind Weise, entscheiden aber nicht für andere Genres was wie poppig ist, das muss man immer im Gesamtkontext sehen, wa.

    Und ich dachte auch das Thelema eine Dame ist, schade eigentlich.. ;)

  • Vor 13 Jahren

    @lautuser (« Es ist halt auch nur die Sicht eines Jazzers - die sind Weise, entscheiden aber nicht für andere Genres was wie poppig ist, das muss man immer im Gesamtkontext sehen, wa. »):

    Hast du denn ne gute Definition für "poppig" am Start?

  • Vor 13 Jahren

    @mr_bad_guy (« @lautuser (« Es ist halt auch nur die Sicht eines Jazzers - die sind Weise, entscheiden aber nicht für andere Genres was wie poppig ist, das muss man immer im Gesamtkontext sehen, wa. »):

    Hast du denn ne gute Definition für "poppig" am Start? »):

    Ähm, nein. In Sachen Musik arbeite ich nicht mit Definitionen, sondern mit meinem Gefühl für die Musik.

  • Vor 13 Jahren

    Gut zu wissen. Das macht dann eigentlich jede Unterhaltung über Musik mit dir überflüssig, denn da keine von allen Gesprächspartnern akzeptierten Definitionen des Vokabulars bestehen, wird eh blos mit leeren Worthülsen rumgeschmissen.

  • Vor 13 Jahren

    @mr_bad_guy (« Gut zu wissen. Das macht dann eigentlich jede Unterhaltung über Musik mit dir überflüssig, denn da keine von allen Gesprächspartnern akzeptierten Definitionen des Vokabulars bestehen, wird eh blos mit leeren Worthülsen rumgeschmissen. »):

    Was redest Du denn da, bitte?

    Wer akzeptiert denn bitte Definitionen? Und Definitionen worüber und von wem? Da sind sich hier alle einig? Glaub ich kaum.

    Ich finde es eher sehr hinderlich, wenn man - wie z.B. Thelema - so musikwissenschaftlich pseudobesserwissend a la "Jazzer" über Musik redet, statt sie zu fühlen und das zum Ausdruck zu bringen (nichts gegen Madame Thelema!).

    Mich interessiert auch nicht wer herausfindet, dass auf 1 und 4 oder nur auf 3 geklatscht wird und so ein Mumpitz - diese Leute berauben sich doch dem Genuss, wenn sie Stücke auf die Art auseinanderpflücken.

    Gut muss es sich anhören.

  • Vor 13 Jahren

    ICh meinte damit mehr son Kommunikationsding. Was soll ich z.B. mit AUssagen wie:@lautuser («
    Nene, FNM waren nie Pop und schon gar nicht Mainstream. »):
    anfangen wenn nichtmal du selbst dagen kannst was du damit meinst.@lautuser («

    Mich interessiert auch nicht wer herausfindet, dass auf 1 und 4 oder nur auf 3 geklatscht wird und so ein Mumpitz - diese Leute berauben sich doch dem Genuss, wenn sie Stücke auf die Art auseinanderpflücken. »):
    Nein. Die können blos klar artikulieren was ihnen an ner Nummer gefällt oder nicht gefällt.

    und @ "Musik muß sich gut anhören": Man könnte sich z.B. überklegen, warum sich Musik gut anhört. Wer nur oberflächlich über Musikstücke "drüberhört" stattintensiv "reinzuhören" verpasst nämlich nen ganzen Haufen.

  • Vor 13 Jahren

    Ich höre stets intensiv rein, falls Du mich mit "wer" gemeint hast..

    Ich denke "Pop" und "Mainstream" kann man evtl verschieden interpretieren, aber bei Bands wie FNM werden sich wohl alle (außer die Jazzer, but who cares..) darauf einigen können, dass es kein Pop und Mainstream war.

    Und auf 1 und 4 klatschen sagt nichts über Qualität aus, einfach gar nichts. (Auf den Chill-Tape-Thread im HipHop-Bereich bezogen).