Mit den Anschlägen in Paris erreichte der IS-Terror am 13. November 2015 endgültig Europa. An fünf verschiedenen Orten starben 130 Menschen, 352 wurden verletzt. Gerade als im Bataclan-Theater die Eagles Of Death Metal das Duran Duran-Cover "Save A Prayer" beendeten und die ersten Takte von "Kiss …

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  • Vor 5 Jahren

    Jo Sven, nachdem du hier jetzt ja so ziemlich jede persönliche emotionale Erfahrung wie erster Kuss, erste Fummelerfahrung etc. deines Jugendalters mit der damals wohl eher aus Mangel zeitgemäßer Alternativen laufenden Hintergrundbeschallung verarbeitet haben müsstest, indem du an dieser Stelle die entsprechenden Luftnummern zu Meilensteinen aufblasen durftest...

    Könnten wir in den nächsten Wochen bitte wieder mehr Meilensteine bekommen, die dieser Bezeichnung u.a. auch durch einen breiteren Konsens durch die Leserschaft entsprechen, statt nur durch das Kriterium "lief während Kabelitz' goldener Jugend auf Heavy Rotation?"

    Danke.

    • Vor 5 Jahren

      Oh da ist aber einer angepisselt. ;) @Soul hat aber recht Sven, das geht schon in die Richtung die er beschrieb. Das Problem dabei, wir alle waren mal Jung und trotzdem steht er noch wie eine Eins. Heute denken wir selbst mit der "Eins" doch etwas differenzierter als damals.
      Ach übrigens etwas Selbstkritik hat noch keinem geschadet, sicher nicht wenn man weiß das die Grundlagen eigentlich da sind. ;)

      P.S. : Ein einfaches "Grumpf" würde mir als Antwort genügen Sven. :D

    • Vor 5 Jahren

      Ach, ich bin nicht angepisselt. Nur heute früh etwas kurz angebunden. Und wenn ihr weiter meckert, gibt es das nächste mal Phil Collins.

      Zu einem Meilenstein braucht es für mich immer auch Herzblut und eben die von Soulburn kritisierte eine persönliche Verbindung. Zudem hängt noch viel mit dem richtigen Zeitpunkt des Schreibens zusammen. Sonst kommt da am Ende nichts vernünftiges bei rum.

      Dieser Text wollte nach den Paris-Anschlägen vor zwei Wochen einfach raus und hat sich zur Hälfte quasi von selbst geschrieben. Tatsächlich halte ich das Album aber auch für eine wirklich gelungene Pop-Platte und mit der Meinung stehe ich, wie ihr weiter unten seht, nicht vollkommen alleine da. Aber ihr könnt das natürlich gerne komplett anders sehen. :)

      Es gibt durchaus Alben, die ich hier unbedingt sehen möchte, ich mich aber nicht für den richtigen Autor halte, da mir der Bezug fehlt. Auf der anderen Seite wurden Themen, zu denen ich gerne etwas geschrieben hätte, eben auch schon von anderen Autoren behandelt.

      Ein liebliches "Grumpf"

      Sven

    • Vor 5 Jahren

      Ein freundliches "Grumpf" zurück und danke für die Offenheit.

    • Vor 5 Jahren

      Gerne. Übrigens bin ich durchaus zu Selbstkritik fähig und verspreche hiermit hoch und heilig, nie wieder über meinen ersten Kuss und Fummelerfahrungen zu schreiben. :)

    • Vor 5 Jahren

      Also die beiden Sachen da oben war rückblickend eine traumatische Erfahrung bei mir und ich berichte da echt ungern drüber. Nun Susanne hies sie und ich lernte sie beim Schlittenfahren kennen. Ja damals gab es noch Schnee, echten Schnee und ich war 12 als ich mit meinem Schlitten Susanne über den Haufen fuhr. Mit Musik hatte ich noch nichts bis wenig (genötigt worden von Mutter die Hitparade zu schauen, zum Glück im 2 Wöchigen Wechsel dann mit Disco) am Hut.
      Nun ich brachte dann Susanne (sie war übrigens 14) nach Hause, wie sich das gehört. Damals war ich noch anständig. Bedankt hat sie sich.... nun ratet mal.

  • Vor 5 Jahren

    Geht meiner Meinung nach klar als Meilenstein. Review nicht gelesen.

  • Vor 5 Jahren

    Review geht meiner Meinung nach klar. Album nicht gehört.

  • Vor 5 Jahren

    lasse es gerade durchlaufen.
    imho bestes album von DD.
    müsste ich eigentlich noch als vinyl zu hause stehen haben.

  • Vor 5 Jahren

    duran duran sind eh unterschätzt. jenseits des ganzen imagekrempels ging stets unter, was für gute songwriter die sind.

    allein so ein intensives nachtpop-stück wie der chauffeur ist schon aller ehren wert (zu recht einer von david lynchs lieblingssongs).

    nur was die these mit der "weiterentwicklung von japan" angeht, stimme ich nicht zu. während japan ihrer zeit voraus waren, bedienten duran duran den zeitgeist. die bands sind doch im grunde die beiden eckpunkte der new romantics; japan als avantgarde-variante (und erfinder); duran als eingängigere version.

  • Vor 5 Jahren

    Bin ich nach gehäuften Meinungsverschiedenheiten in diesem Jahr ausnahmsweise auch wieder beim Anwaltmit obigem Statement.

    Alter... Japan hatten Mick Karn! AWESOME! Und Duran Duran hatten... keine Ahnung wen, Average Random John oder so, lange Zeit auch gar keinen, glaube ich, bis dem, der's vorher halbherzig tat, wohl irgendwie das Geld ausging (wie, zum Glück für Average John, allen Bandmitgliedern so kurz nach Jahrtausendwende, oder?) und er's bei ihnen wieder genauso prägnant und ausnehmend wie vorher tat, nämlich gar nicht. Merkste was? ;)

    • Vor 5 Jahren

      Ja. Ich merke, dass ich dich geärgert habe und das ich als nächsten Meilenstein "No Jacket Required" bespreche. Nur um dich zu foppen.

    • Vor 5 Jahren

      mick karn auch super mit dali's car

    • Vor 5 Jahren

      sven, collins-meilenstein wäre super. dann drehen hier alle durch

    • Vor 5 Jahren

      no jacket required wäre geil....und danach dann irgendwas von gg allin zum kontrast.....meilenstein-schokkwochen

    • Vor 5 Jahren

      und soul: nochmal wegen karn: frühe gary numan alben hat er auch total veredelt. die "dance" zb.....aber da erzähle ich dir sicher nix neues

    • Vor 5 Jahren

      Hach, "Ruining it for everyone", bin ich doch seit 1999 dauergebucht, auf diese Rolle :kiss:

    • Vor 5 Jahren

      Mick Karn (RIP) hatte mit David Torn auch dieses Jazzalbum namens "Polytown", das richtig gut war. Mörderbassist. Und Japan hatten mit "Oil On Canvas" einfach eines der geilsten Livealben überhaupt. 4 Vollblutmusiker auf ihren energetischen Höhepunkt. Barbieri ist ja auch bei Porcupine Tree unterwegs. Und Jansen und Sylvian machen eh, was sie wollen.

      Das soll aber die Klasse von Rio nicht schmälern. Songwriterisch ist das bis auf 2-3 leicht durchschnittlichen Songs auf dem Album absolute Topware.

    • Vor 5 Jahren

      Ihr seit ja alle schreckliche "Popper". Neben Punks, Skins und den Friedhoftypen die schmierigste Art seinem damaligen Lebensgefühl Ausdruck zu verleihen. Echt mir als "Jesuslatschenspäthippie" damals hatte für ''Popper" und ihre Musik nur Verachtung über. Davon ist zum Glück nichts über geblieben. Duran Duran, Japan und dieser schreckliche Synthie Sound inklusive dem Schlagzeug aus der Tube, waren einfach Brechreiz. Dazu diese Stimmen der jeweiligen Leadsänger, als wenn die beim Singen dir einen kauen.
      @toni, führe mir gerade dieses Überalbum? von Japan zu Gemüte. Weiß nun warum das damals keinen bleibenden Eindruck gemacht hat.
      Und das geht nun an die beiden Musikredakteure hier. Das diese "Musik aus der Dose" irgendeine Musikhistorische Leistung vollbracht hat und sogar als Wurzel irgendwelcher Musik heute zitiert wird halte ich für ein Gerücht. Da gibt es sicherlich wertigere Schätze zu heben als wie Duran Duran oder Japan. Simple Minds, Ultravox, Roxy Musik, U2 hoben das Ganze dann auf ein gänzlich neues Niveau.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      wow, hier ist ja mal wieder richtig leben in der diskussions-bude.
      @speedi:
      honey, das ist doch echt mal gerührter quark.
      deine ansicht funktioniert doch nur, wenn man als autor eine wertigkeit/hierarchie der genres bilden und zr allgemeingültigen prämisse erheben würde, wonach zb punk, indie etc höherwertiger wären als pop odr hihphop etc.

      DAS kann ja nun wirklich nicht dein ernst sein. jedes genre ist kunst. und wenn es schon dein ernst ist, dann kann man sowas ja nicht ernsthaft als erwartungshaltung an autoren formulieren. ....ok, man kann. aber es zu tun wäre schlichtweg ein einfordern unseriösität.

      und ich sage dir auch warum: du machst die wertigkeit nicht vom songwriting abhängig, der popkulturellen bedeutung der scheibe/band aus der zeit heraus oder ihrer einzigartigkeitz/neuartigkeit sondern rein vom stil. diese ewig gestrige unterteilung in "plastikmucke" vs "handmade real shit" etc ist aber kein echtes kriterium, wonach man qualität beurteilen kann. und genau deshalb entgeht dir durch selektive kunstwahrnehmung auch die musikhistorische bedeutung solcher und anderer bands.

      beispiele:
      - japan hat allein schon durch die jazzige und avantgardistische herangehensweise eine sonderstellung im und jenseits des genres. da ist karns frettless bass auf jaco pastorius-niveau. sein einfluss auf diverse gary numan.-platten oder peter murphy. da sind die aussergewöhnlichen vocals und texte von david sylvian, die u.A. so dunkle perlen wie "nightporter" hervorbrachten. da sind jansen und barbieri, die hohen einfluss auf heutige proggötter haben wie steven wilson/porcupine tree.

      -duran haben das ganze dann für ein breiteres publikum geöffnet und kongeniale juwelen wie den chauffeur (einer von david lynchs lieblingen), killerballaden wie save a prayer oder einen der besten bondsongs (view to a kill) hervorgebracht. das sind songwriterisch wie atmosphärisch hochintensive nummern, die gleichzeitig eingängig klingen. so ne eleistung halte ich für große kunst, die - zusammen mit ihrem extravaganten lifestyle und der popkulturellen bedeutung (aus der zeit heraus) geradezu nach einem meilenstein schreien, eh?

      natürlich muss man sowas alles nicht wissen. ist ja nicht dein job. aber den bands ihre bedeutung aus unwissenheit oder mutwillen ab zu sprechen und dann noch dem autor - wie obig - vor zu werfen, die vollkommen korrekte und als text super funktionierende herleitung duran durans in künstlerischer wie medialer hinsicht, würde eine art "mangel an selbstkritik" oder sinngemäß inkompetenz offenbaren, ist doch derber rhethorischer giftschrank.

      :absinth:

    • Vor 5 Jahren

      Pro Anwalt. Werde jetzt mal alle DD-Perlen aufs Handy ziehen, habe richtig Bock bekommen den alten Kram wieder zu hören hier.

    • Vor 5 Jahren

      Eine Erweiterung zu dem Text vom Anwalt hätte ich noch. Zwar spielen Synthis bei DD schon immer eine Rolle, bei den ersten vier Alben sind sie aber weit davon entfernt, eine Plastikcombo mit Synth-Schlagzeug zu sein. Hier spielt eine richtige Band mit richtigem Schlagzeuger. Später änderte sich das je nach Besetzung. Das Gegenbeispiel Ultravox, die spätestens mit Ure viel deutlicher aus Drumcomputer setzten, könnte man zudem als mutig bezeichnen. Na, wenigstens ist hier mal wieder was los. :)

      @ LV: Vergiss aber nicht die goldene Regel, dass es für jedes wirklich gute DD-Album auch einen kompletten Griff ins Klo gibt. Hüte dich vor "Liberty" (außer "Serious") und "Thank You".

    • Vor 5 Jahren

      Frank Zappa hat Warren Cuccurullo, der von 1986-2001 bei DD spielte, sicher auch nur für drei Jahre in seine Band gelassen, weil er ihn für so einen miserabler Gitarrist hielt. Dafür war der Frank ja bekannt. :)

    • Vor 5 Jahren

      oh ja, ultravox...auch geil....ultravox zb sind ein ähnlicher fall. voll meilensteitauglich, denke ich.
      mit john fox als mark I-besetzung haben die zusammen mit conny plank doch quasi die geburt von wave/elektropop mit eingeleitet. ohne den meilenstein "systems of romance" gäbe es weder große künstler wie gary numan oder depeche mode etc in ihren erscheinungsformen. ideengeber john fox hat darauf eine teils poppige, teils experimentelle solokarriere aufgebaut, die ihm unter anderem respekt und kollabo mit solch unterschiedlichen genies wie robin guthrie (cocteau twins) oder harold budd (klassik/ambient) einbrachten. in der späteren version mit midge ure wurde das ganze dann analog duran duran für ein breiteres publikum geöffnet und (immer noch mit dem kongenialen plank) brachte juwelen wie "vienna" oder "visions in blue" hervor, die bis heute zierden des wave sind.

    • Vor 5 Jahren

      Vor allem war Frank auch dafür bekannt, über Jahre hinweg nicht mitzukriegen, wie sich ein Großteil seiner Sessionmusiker vor/während/nach den Aufnahmen/Auftritten den abgefahrensten Kram in die Venen drückte / in die Schleimhäute zog. So zumindest ein Großteil seiner Sessionmusiker in unterschiedlichen Abständen nach seinem Tod in diversen Interviews.

      Erstaunlich, das und was die überhaupt noch zusammen fabrizierten in dem Zustand.

      Und bei aller genreübergreifender Liebe zu Kunst und Musik, aber zu den Poppern der 80er möchte ich nicht mal von jemandem wie speedi gezählt werden. Japan, Kate Bush und Talk Talk sind da so ziemlich die einzigen Acts, die bei mir sowas wie passionierte Zuneigung auslösen.
      Für so gekoppelte emotional überladene Erinnerungen (Schweinekram halt), die dann auch die Musik bis heute hinein mit schönfärben in der eigenen Wahrnehmung, war ich zur VÖ der angesprochenen Platten noch viel zu jung. Da mir also das adoleszente und musikkulturelle Verständnis der 80er fehlt werden Duran Duran für mich immer sowas wie die Silbermond ihrer Dekade mit kürzerer Halbwertzeit für mich bleiben :D

    • Vor 5 Jahren

      Ach, und wenn man schon (wie ich hier und jetzt) Duran Duran und Ultravox als linke und rechte Arschbacke des seichten Synthpop der 80er begreifen möchte, sollte man nicht vergessen, A-Ha als das Furunkel in der Arschkrampe zu benennen, welches, verwachsen mit beiden Arschbacken, seine blühende Eiterkrone allein aus dem Gewebe der es nahezu völlig umschließenden Backen bezieht...

    • Vor 5 Jahren

      Ha! Ha! Ha!

    • Vor 5 Jahren

      Gebt mir etwas Zeit, da muss ich mir erst mal Gedanken zu machen, das geht im besonderen an den Anwalt und auch Sven hat sich mehr verdient. Weltklasse Antworten, hätte ich nie erwartet. Falls ich es aber vergesse/keine Zeit finde kurzer Einwand.

      "Davon ist zum Glück nichts über geblieben."

      Nicht überlesen Anwalt?

      Das was Sven sagte spricht eigentlich ein gescheites Forum an. Man ich versteh das nicht, einerseits schreibt ihr dolle Sachen, kommen dann mal dolle Diskussionen um ein Thema auf kann man es in dieser Form vergessen zu diskutieren. Hätte hier fast vergessen nochmal nach zu schauen ob hier noch was los ist. Macht doch ein Forum auf wo ihr die Threads sperrt wenn sich nur beschimpft wird oder Verbotenes formuliert wird. Sicher die Betreuung von so einem Ding kostet was, aber die Redaktion ist hier eh immer unterwegs, das macht ihr nebenbei.

      Im Hyde Park stellt sich Speedi auf einen Schemel, laut fordert er: MACHT DIE HÜTTE AUF!

      Gruß Speedi

    • Vor 5 Jahren

      So hab mir die Zeit einfach genommen und das wird wieder eine kurze Nacht.

      Zunächst mal der letzte Abschnitt vom Anwalt seinem Text. Der wie immer mich herausfordert, was ich super finde. Das ich formuliere teils wirklich sehr schräg und als reine Provokation gemeint ist glaube ich ein Fakt und ich werde es nicht ändern können u. wollen. Weil ich bin dann in einer Art Fluss. Bestreiten möchte ich das ich Redakteure oder Besucher mit meiner Art zu formulieren bewusst beleidigen will oder keinen Respekt jedem Einzeln entgegenbringe letztlich. Frei nach dem Motto, wer austeilt muss auch einstecken können. Das ich mir hier Sachen anhören musste die nicht mal im rhetorischem Giftschrank (ich liebe ihn) mehr Platz finden, wird doch wohl keiner bestreiten. Damit ist aber gut.

      Emotionen und Musik

      Musik ist in meiner Wahrnehmung zuerst reine Emotion. Davon ausgehend fange ich an zu selektieren. Ich hatte das Glück das ich einen Musiklehrer hatte, der uns über die Beatles mit Musikhistorie unterrichtet hat, z.b. welche Rang die Beatles bezogen auf die Musik der späten 70er u. frühen 80er da einnahmen. Die Texte verstand ich zunächst nicht, es bleib auch bis Mitte der 90iger so. Dann kam das Internet und das war vor allem in Englisch. Der Sprache also die die Populär Musik zu dem machte was sie ist. Trotzdem ist es bis heute so, ich höre zunächst die reine Emotion, übersetze mir nicht irgend einen Text, das kommt später.

      So oder so ähnlich wird sich bei jedem der hier diskutiert seine Herangehensweise an alte/neue Popmusik auch entwickelt haben. Ja auch bei dir Anwalt und Sven wird Musik auch heute zunächst nur mit Emotion beurteilt. Das der Anwalt über sein Lieblings - Genre Gothic ab und an noch stolpert beweist das Review von „Killing Joke/Pylon“ und ich glaube auch Sven ist mit diesem Review etwas gestolpert. Was in diesem Fall sogar klasse ist, weil es eine gute Diskussion nach sich zieht.

      Thema Meilenstein und was gehört da rein

      Duran Duran kann noch so viel Musikhistorisch belegt werden von dir Anwalt, mit mir nicht. Das ist und bleibt Grütze in meinem Ohren. Gib mir Tiernamen, nenne mich ignorant mir egal. Das gehört da nicht rein. Aber was gehört da rein?

      Das du Anwalt und auch Sven uns Lesern viel Geschichten um die Entstehung, Umstände, Zeit der Entstehung usw. in diese Meilenstein - Reviews rein packen gehört definitiv rein. Macht die Rubrik Meilenstein zu einem Musiklexikon, das ist ein Mehrwert gegenüber den üblichen Reviews.

      Scheiße ich muss zu meiner Schande erkennen das Duran Duran doch eine Daseinsberechtigung hat. Das ist aber eben kein Persilschein für einen Meilenstein. Mag ja sein das die Popper – Phase ihre Musikhistorische Bedeutung hat, fällt diese aber Meilenweit hinter die Bedeutung z.B. des Gothic für die Popmusik zurück. Allein weil man es prima verabscheuen kann. Nein, weil es für schnell populär steht und schnell wieder verschwunden. Etwas was sich hält und weiter entwickelt als Genre gehört in die Rubrik Meilenstein. Duran Duran sind maximal ein Sup-, Sup-, Genre. Könnte das jetzt Aufschlüsseln, glaube aber ihr versteht worauf ich raus will.

      Fazit

      Ja du hast völlig recht Anwalt mit dem Rest deiner Ausführungen und ich schließe mich dem an. Leute wir sollten Pausen einlegen mit den guten Drogen. :P

      Gruß Speedi

    • Vor 5 Jahren

      Übrigens ein gut gerührter Quark ist was ganz feines. :P Gute Nacht

    • Vor 5 Jahren

      Speediconzal schreibt einen langen Text -> ich lese ihn nicht. Wie von selbst.

    • Vor 5 Jahren

      speedi, pause einlegen mit den guten drogen? nein, pause immer nur mit den schlechten drogen. sonst ist das tüdelkram. danke für die ausführliche, sehr offene antwort. war mir nicht einerlei :)

    • Vor 5 Jahren

      Gerade wieder nach Hause gekommen, ich habe zu danken. Danke für diese keineswegs oberflächliche Diskussion. You all make my Wochenende! Wer hat eigentlich die Top 50 dieses Jahr geschrieben?

  • Vor 5 Jahren

    Nein meine Lieben 80er Jahre Fans, Duran Duran haben keinen Album Klassiker jemals aufgenommen. Versteht mich nicht falsch, die Singles der Band waren stets grandios, aber ein ganzes Album zum Klassiker erheben? NO WAY
    Simon Le Bon knölt viel zu sehr, die meisten Songs sind dann doch eher 2te Liga....ich warte auf einen Meilenstein von z.Bsp. Heaven 17..."We don't Need this fascist groove thang"
    war doch ne Mörder Single Anfang der 80er, und das Album dazu war der Überhammer....

  • Vor 5 Jahren

    Ja, "Rio" ist schon toll, deshalb auch völlig verdient auf Platz 25 der besten Synthie-Pop-Alben der 80er Jahre:
    http://www.laut.de/News/Forever-Young-Die-…

  • Vor 5 Jahren

    Ein wirklicher Meilenstein!

  • Vor 5 Jahren

    Ein wirklicher Meilenstein!
    Als Nächsten bitte "upstairs at eric's" von Yazoo

  • Vor 4 Jahren

    man wie oft habe ich das arena album rauf und runter gespielt, looking in the eyes of a stranger.....und gleich danach the chaffeur, oder planet earth so ein geiler spannungsbogen,
    geht heute immer noch gut rein, ein weiterer kracher war für mich the riddle von nik kershaw und natürlich die bush kate mit running up that....

  • Vor einem Jahr

    Alleine "the Chaffeur" ist nen Meilenstein wert... abgesehen davon, ist auch das gesammte Werk wirklich gut.... Meilenstein verdient!