Im Jahr des Mauerfalls erschien das Dream Theater-Debüt "When Dream And Day Unite", mit dem die Prog-Metaller gleich ein Ausrufezeichen setzten. So richtig flott wurde der Kahn aber nicht. Zudem erwies sich Sänger Charlie Dominici als die falsche Besetzung für den Job. Mit seiner eher poppig orientierten …

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  • Vor 3 Jahren

    Gut geschriebene Review, kann dem nur zustimmen. Wieder eine Band die ich von meiner Meilenstein-Wunschliste streichen kann. Eine Anmerkung habe ich aber doch dass Take the Time nach dem Opener und angeblich vor Another Day kommt passiert halt wenn man die Songs auf dem Windows Media Player in falscher Reihenfolge hat ;-) Für mich das In the Court of the Crimson King der 90er Jahre.

  • Vor 3 Jahren

    Also dieses dünne Stimmchen mit Greg Lake oder John Wetton, die ich beide auf Augenhöhe sehe, zu vergleichen..... ohne Worte. Es ist in irgendeiner Form Pop-Prog-Metal, aber da eine Verbindung zu King Crimson oder anderen Prog Vertretern wie Van der Graaf, Yes,... aus den 70ern zu sehen. Da fehlt mir ähnlich Brian Wilson einfach die songwriterische Substanz. 28 Teile, gut gespielt in einen Song von 8 Minuten untergebracht machen keine Prog Musik. Schon gar nicht dieses Gedudel. nichtmal 3/5.

    • Vor 3 Jahren

      Als ob du festlegen könntest, was Prog ist und was nicht. Guter Witz! In Metropolis Pt. 1 gibts 41 Taktwechsel. In Learning to Live Polyrhythmik. Sind das Merkmale von Prog?

    • Vor 3 Jahren

      Klassischer elitärer und prätentiöser Progliebhaber der "ersten Stunde" - so Leute haben das alleinige Bestimmungsrecht, wo Prog anfängt und wo er aufhört. Sind meistens zwischen 60er - 80er Jahren hängen geblieben und erlauben danach nur Mukke, die sich musikalisch sehr nah daran orientiert (PT und Wilson Richtung).
      Prog hat sicher weiter entwickelt, Herr DocGutmann (oh Wunder, steckt doch schon im Namen "Progressiv") - mittlerweile gehören da sogar Sachen aus dem Elektronik Bereich oder Bands wie Meshuggah in das Genre.
      Dream Theater das Genre-Tag "Progressive" absprechen zu wollen, ist Unsinn. Klar ist das geschmacklich nicht jedermanns Sache, aber der Kommentar oben ist unqualifiziert. Gruß.

    • Vor 3 Jahren

      Die vergleiche mit KC,... habe ich nicht gezogen. Ich habe nur dargestellt, dass mir das widerstrebt.
      Es ist gut gespielte Musik, keine Frage. Die Herren wissen was sie tun; aber die oft gemutmaßte Weiterentwicklung kann ich darin nicht erkennen.

  • Vor 3 Jahren

    Sehr schön, ein weiterer Stein den ich von meiner Liste streichen kann. Das zweitbeste DT Album nach „Awake“, kam aber früher und ist daher klar der Meilenstein der Band. Das mich an dem Album immer noch fasziniert ist die Dynamik, der fließende Übergang zwischen den rhythmischen und härten Passagen. Was DT allein in „Pull me Under“ packen ist Wahnsinn. Die Lieder entwickeln einen ganz eigenen Fluss dadurch, das wirkt alles aus einem Guss. Ich muss sogar sagen, selbst LaBries Stimme gefällt mir inzwischen, ich verbinde sie schon so mit DT das ich mir niemand anderen vorstellen könnte. Zudem bringt er genau den Pathos mit, die die Lieder einfach brauchen. Großartige Rezension für ein großartiges Album.

  • Vor 3 Jahren

    Sehr geil, laut.de! Ich war selbst (vor allem in der Jugend) großer DT-Fan, hab da alle Platten, DVDs (inklusive die Drum-DVDs von Portnoy), Side-Projekte usw. von gesammelt und geliebt - bisschen Fanboy-mäßig leider :D . Hat sich dann nach und nach gelegt und es kam Änderung im Geschmack und mehr kritische Distanz dazu... So ca. bis Black Clouds kann ich mir ab und an nochmal was geben, aber die angesprochenen Kritikpunkte (vor allem LaBries Gesang) sind einfach zu groß - abgesehen davon, dass die letzten Platten belanglos und kitschig waren.
    Nichtsdestotrotz hat Images and Words den Meilenstein mehr als verdient, das Album ist einfach rund und war in gewisser Hinsicht Blaupause für zahlreiche Kopieversuche (bis heute). Die Review ist toll geschrieben und das Album immer noch einer meiner Favoriten von DT - die Scheibe leg ich mir jetzt nochmal auf.

  • Vor 3 Jahren

    Seelenloses Genudel. Die Band geriet über die Jahre zurecht zur aufgeblasenen Lachnummer.

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      Gerade hier schaffen sie aber die perfekte Kombination aus Virtuosität und Songwriting, ohne in endloses Gegniedel zu verfallen. Zur Lachnummer gerieten sie aber nie. Vielleicht bei Leuten, die mit der Musik eh schon nichts anfangen konnten.

    • Vor 3 Jahren

      c452h, du hast vergessen, zu erwähnen, dass du neben Helene Fischer ja auch Animals As Leaders hörst und krass progressiv unterwegs bist. Arbeite bitte an deiner Ausrichtung.

    • Vor 3 Jahren

      "Zur Lachnummer gerieten sie aber nie."

      Das sehe ich anders. Ich denke da an lieblos runtergerotzte Live-Konzerte mit Portnoy im Einteiler, LaBrie der nie einen Ton trifft unnd amateurhaft gedrehte Filmchen auf der Leinwand dahinter. Oder an diesen unfreiwillig beschissenen The Astonishing Trailer. (vom Konzept dahinter ganz zu schweigen). Oder daran, dass diese Band "progressiv" anhand der Songlänge und Anzahl von Gitarren und Keyboardsolos definiert. Und ein Riesentrara um Drum-Castings macht, während wesentlich talentiertere Bands derlei auch würdevoll und abseits der Medien erledigen können. Lachnummer.

    • Vor 3 Jahren

      Astonishing war Müll, da stimme ich zu. Alles nach 2007 auch nur größtenteils lahme Selbstkopien, aber die Platten bis Metropolis Pt. 2?

      "Oder daran, dass diese Band "progressiv" anhand der Songlänge und Anzahl von Gitarren und Keyboardsolos definiert."

      Wie kommst du denn darauf? Womit wir wieder bei der Definition von "progressiv" wären. Bei Metropolis pt. 2 hast du dann übrigens etliche Merkmale, die viele Leute für ein Zeichen von Prog halten: Lange Songs, Konzeptalbum, instrumentale Virtuosität, Polymetrik, usw.