Ein Cover, das gleich klar Schiff macht: Uns ist alles egal. Und warum auch nicht? Die Welt ist 2017 schließlich genau so scheiße wie das Artwork. Globalisierungskrise, Abschottungstendenzen, Protektionismus, Migrationsängste: Weder Songwriter Martin Gore noch sein lernwilliger Ziehsohn Dave Gahan …

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  • Vor 2 Jahren

    Ersteindruck ist wohlig

    Verwegen, stilvoll, modern und doch voll wehender Nostalgie entpuppt sich das Album im Geamtbild als soghaftes Kleinod

    bitte auch mit der richtigen Anlage oder leistungsstarken Kopfhören, wer nur mit halben Ohr in die geleakte Version reinhört, verpasst so einiges an Soundspielereien und Atmosphäre

    noch immer eine eigene (eher besondere) Liga, wenn auch sicherlich wieder einiges diskutables angeboten wird und die "Konkurrenz" beileibe nicht schläft

  • Vor 2 Jahren

    Meins isses (wieder einmal) nicht! Tut mir leid, ich bin ein ewig Gestriger, ich mag halt 80er Sounds... Das bedeutet nicht, dass ich mich gegenüber neuen Einflüssen verwehre - Mesh zeigen (zumindest für mich), wie es funktioniert...

    Unterm Strich besser als "Delta Machine" und "Cover Me" und "No More" gefallen mir recht gut, aber irgendwie klingen DM in meinen Ohren immer mehr wie ein Zweitprojekt der Soulsavers...

    Wie gesagt, ist meine Meinung - wem das Album gefällt, auch ok...

  • Vor 2 Jahren

    Also ich warte jetzt nicht unbedingt auf eine Wilder-Rückkehr. Und ich glaube auch nicht, dass das hier mit ihm einen Deut besser geworden wäre. Das Songwriting ist einfach auf Pubertierendenniveau. Wenn man zwei Dickschiffe wie Gahan und Gore ran lässt, die sich früher mal ordentlich aneinander abgearbeitet haben, sollte mehr rauskommen. Entweder mann lässt es noch mal ordentlich krachen oder man entzieht sich der Erwartungshaltung. Beides nicht passiert. Diese CD hier ist was für die Tankstellenauslage, damit Muddi und Vaddi zugreifen können, weil sie sich an ihre Jugend erinnert fühlen. Dave und Maddin haben sie hiermit sicher nicht enttäuscht...

    • Vor 2 Jahren

      Leider fühle ich mich mit den neuen Alben halt nicht an meine Jugend erinnert! Das bringen Mesh und De/Vision inzwischen wesentlich besser, ohne "altmodisch" zu klingen...

    • Vor 2 Jahren

      Was Alan betrifft: Ja, ich weine dieser Zeit hinterher und nein, es wäre vermutlich mit ihm inzwischen auch nicht besser...

    • Vor 2 Jahren

      De/Vision bleiben eben auch nicht konsequent einem Stil treu und können daher jedesmal aufs neue reizvolle Klangfarben und Vielfalt einsträuen
      Das macht sie so besonders. Der Katalog ist riesig abwechslungsreich btw klingen DM aktuell auch nicht altmodisch, aber dieser Gradmesser ist sowieso individuell

      Untereinander vergleichen will ich all diese Bands aber nicht mehr, da hat jeder seine eigenen Trademarks

    • Vor 2 Jahren

      Depeche Mode : De/Vision = Interpol : Editors = U2 : Coldplay

    • Vor 2 Jahren

      Ist richtig! War nur ein Beispiel für das, was ich unter "elektronisch" verstehe... Vergleiche bringen da wirklich nix.

      Natürlich nutzen DM (von Dave geduldet ;) ) immer noch elektronische Klangerzeuger - aber sin klingen halt irgendwie nicht mehr danach. Mir fehlen einfach "catchy" Hooks und Melodien...

      Ja, "altmodisch" war vielleicht der falsche Begriff, aber ich denke, du weißt, was ich meinte...

    • Vor 2 Jahren

      @Harri
      Der ist nicht nur richtig, der ist m.E. sogar richtig gut! Den leihe ich mir bei Gelegenheit mal aus, ok?

    • Vor 2 Jahren

      Klar. Du scheinst auch der einzige zu sein, der das verstanden hat...

  • Vor 2 Jahren

    mein senf:

    Ich kann mit der Platte deutlich mehr anfangern, als mit allen Scheiben von "Ultra" bis "Sotu".

    Die recht kompromisslose, dystopische Dunkelheit der Platte läuft mir ähnlich gut rein, wie seinerzeit "Black Celebration". Nur war es kontextuell dort der hedonistische Darkromm und hier die Apokalypse.

    Die nächtliche, recht kaputte Endzeit-Romantik von "Cover Me" etwa halte ich für einen ihrer atmosphärisch und lyrisch besten Songmomente seit langem.

    Auch Gores "Eternal" haut mich komplett um. Ist ja auch selten, dass die Liebeserklärung an die eigene Tochter wie ein Requiem klingt und vor Strahlentod-Fatalismus nur so strotzt.

    Und "Poorman" als Nachhall der bluesigen "Delta Machines" stelle ich mir besonders on Stage als echten Gewinn ihrer Setlist vor.

    Insgesamt finde ich, dass "den Blues haben" ihnen auf diesem Album mindestens so gut steht, wie "den Blues machen".

    Schöne Depri-Platte.

    PS:
    @Michel: Na, Du legst ja los. :D Was 'ne Vernichtung. Wäre dann wohl aus deiner Sicht das mieseste DM-Album aller Zeiten, oder?

    • Vor 2 Jahren

      Aber geht dir das ewige Rotieren um die eigene Achse bei denen nicht auf den Keks? Dieses "wir müssen n'büschen düster düster machen, weil wir nun mal so sind", aber in diesem Fall ohne jeglichen Punch? Auf mich wirkt das einfach uninspiriert. No spirit at all.

    • Vor 2 Jahren

      Nee, "Sounds Of The Universe" bleibt das Schlechteste. Hat wegen "Wrong" aber nen Stein im Brett. Wer die "Spirit"-Balladen mag könnte auch mit den Soulsavers Spaß haben, das war ja auch nicht schlecht. DM sollten aber schon den Anspruch haben, sich weiter zu entwickeln, das hebt sie ja auch von vielen Dinosaurierbands ab. Bisher jedenfalls. "Eternal": Hab noch nirgends einen Kommentar zu dem Song gelesen, der ohne diese Tochter-Thematik auskommt. Sagt auch schon viel über den Song an sich aus.

    • Vor 2 Jahren

      @Don Z: letzteres ist doch aber ne Stäkrke und keine Schwäche. Wenn man sowas Ausdrucksvolles wie quasi "Kleines, wir verrecken bald, aber noch im heftigen Strahlentod werde ich Dich küssen1" bringt, ist das - erst recht für nen alten Kajalgothen wie mich - um so viele Welten besser als 95% all dessen, was ich an Schwarzszene-Melodram so übers Jahr auf dem Schreibtisch zu liegen habe. Da möchte ich den "Gory" (geiler Satz in der Rezi) ja eher für knutschen als es ihm vor zu werfen.

      @Harri: Kommt halt immer drauf an, was man unter Punch versteht. Für mich ist es ein Punch, gerade weil die teils ungewohnt deutlichen Worte so angenehm ins dunkle Ohr gehen. Ist doch viel subversiver, die botschaft als Balsam zu verkünden, als in grimmen Sound zu packen.

      Insofern geht mir "wir mmüssen mal n büschen düster sein" auch nicht auf den Sack. Schon früher habe ich Motivforschung gern der Staatsanwaltschaft überlassen. Das "warum" ist mir hier nicht wichtig, solange es spirituell und handwerklich überzeugt. Deshalb kommt es mir auch nicht verkrampft vor, sondern konsequent den Moment der eigenen Stimmung auslotend.

      @Weiterentwicklung:
      Wenn sie auf Nummer sicher hätten gehen wollen, wäre es ihnen doch ein leichtes gewesen, entweder die Delta Machines oder Ultra etc. off zu rippen. Ich glaube schon, dass die deprimierende Grundhaltung viele Fans eher tendenziell verstören wird, weil das hier eben null 80er-kompatibel im klassischen Sinne ist. Insofern empfinde ich diese Seite des "Goreham City statt Sex in the Gore-City" eigentlich schon als Schritt nach vorn und nicht als Stagnation.

    • Vor 2 Jahren

      Es ist nur eine "Delta Machine", im Singular.

      Was "Eternal" angeht, ich lese den Hintergrund jetzt zum ersten Mal. Wie immer finde ich, dass Kunst vollständig unabhängig vom Hintergrund funktionieren muss, um mich zu begeistern. Und das tat dieser Song ohne die Information nicht. Mit allerdings auch nicht.

      Für mich ist "Spirit" das schwächste Album der Band. Bei sowas wie "The Worst Crime" schlafen mir echt die Füße ein. Wo ist das Mitreißende geblieben, das die Band mal hatte und noch auf "Playing The Angel" teilweise durchschimmerte? Alles der gleiche sedierte Sud inzwischen.

      Interessanterweise gewinnt "Sounds Of The Universe" bei mir deutlich, seit ich "Spirit" kenne. Vielleicht geht es mir mit "Spirit" nach ein, zwei weiteren Alben der Band ja auch so. Oder nachdem ich die Platte mal ein paar Wochen liegen lasse, das hat in der Vergangenheit auch schon funktioniert. Finde es aber schade, dass ich mir seit "Playing The Angel" jedes Album der Band so erkämpfen muss.

    • Vor 2 Jahren

      Dass "Spirit" immer noch besser ist als 95%, was du an Schwarzszene-Melodram so aufn Tisch kriegst, glaube ich dir natürlich sofort. Ist jetzt aber auch ned son Qualitätsmerkmal, oder? ;) Ich finde es gut, dass man im Jahr 2017 mal seine Stimme erhebt und der Entwicklung entsprechend politisch wird. Dazu passt natürlich auch diese Trägheit im Sound oder was du als düster und endzeitlich beschreibst. Ich will auch keine fünf 80er Tracks von der Band, was ich will ist fesselnde Popmusik, völlig losgelöst von der Verpackung. Barrel Of A Gun, Shine, Nothing's Impossible, Wrong, suchs dir aus. Wies der Zufall will, fesseln mich die Melodien hier kaum, manche gute Idee versackt, Stückwerk halt. Die "Poorman"-Chöre kenne ich von fünf anderen Songs schon, das ist einfach zu wenig.

    • Vor 2 Jahren

      hehe, schöner schwarzszene-diss und (bezogen auf deutschland) leider wahr :D

      ja, die "poorman"-chöre sind natürlich nicht neu. da geht es mir genau anders herum wie dir. das trademark dm-blues/poorman-chöre unterhält mich dermaßen gut. das können die echt gern immer mal zwischendurch bringen. dafür lasse ich jedes barrel of a gun gern stehen.

      finde ich hochinteressant, wie heftig die drei mit dem album polarisieren. da ist ja wirklich von allergischer ablehnung bis zu tiefem kniefall alles dabei.

  • Vor 2 Jahren

    Also bisher ist Delta Machine noch das mieseste.

  • Vor 2 Jahren

    Man sollte als Fan einer Band mit einer so langen Historie wie DM sich irgendwann eingestehen, dass man eventuell doch nicht mehr zu 100% auf einer Welle ist. Ich war mal Hardcore U2 Fan (ab dem frühen 90ern), hab dann aber nach diversen Enttäuschungen in den 2000ern irgendwann aufgehört, mich auf neue Releases zu freuen und mich auf die Alben konzentriert, die halt in meiner Hochzeit produziert wurden. Bei DM geht's mir ähnlich. Wobei das aktuelle Album imo ganz gut ist. Man muß sich halt ein bisschen Zeit dafür nehmen. In Zeiten vor Streaming und Downloads hat man sich schon ein bisschen länger mit nem Album beschäftigt, aber heute wird ja gleich zum nächsten geskipt und vergessen. Schade, so können keine Klassiker mehr entstehen...

  • Vor 2 Jahren

    Habe Spirit gerade auf Spotify gehört: Für mich noch belangloser als Delta Machine - leider! Abgesehen davon, dass ich mit diesem Blues/Gospel-Einschlag nicht wirklich etwas anfagen kann, es fehlen einfach die zündenden Melodien.

    Auch der Sound packt mich nicht. Den Blues/Gospel-Sound liefert Gahan mit den Soulsavern, was mir auf dem ersten Album auch gefallen hat, aber Depeche Mode sollte einfach anders klingen. Etwas Synthiegeplucker im Hintergrund ist einfach zu wenig.

    Ich weiß, es wäre aus Sicht der Weiterentwicklung ein Offenbarungseid, aber so würde es dennoch mehr Spaß machen.

    Where's The Revolution im Base Back To 80’s Remix:

    https://vimeo.com/207019230

    Vielleicht sollte man den Menschen hinter dieser Version das komplette Album neu remixen lassen.

  • Vor 2 Jahren

    Nur nochmal zur Massenkompatibiltät: Was gerade in den Foren, Facebook usw. abgeht, das hat noch kein DM Album geschafft: eine Hatewelle sondersgleichen. Viele schreiben, dass sie mit unglaublicher Vorfreude das Album einlegten und auf den "Bumm-Effekt" warteten. Die Ausgangsstellung sagt doch einiges. Als mal ganz ehrlich, ich kenne kein einiziges DM-Album mit einem Bumm-Effekt, die waren alle mehr oder weniger sperrig, wenn man mal von einigen Singles absieht. Selbst Violator, hat doch nur 2 Singles: Personal Jesus und Enjoy the Silence, der Rest einfach nicht radiotauglich oder sofort eingängig und muss erarbeitet werden. Sobald ich einen guten Song packen will, entgleitet er mir. Loslassen ohne ständig eingeschaltete Instanz, die irgenetwas erwartet. DM Songs waren immer kleine Entdeckungsreisen. Ich weiß den ersten Song, mit dem noch ganz jung in Kontakt kam: Barrel of the Gun. Sehr sperrig, aber kurz nach dem "Refrain" (I’ve been staring down the barrel of a gun) kam immer eine ungalublich faszinierende Tonabfolge, nur ein paar Noten. Ich habe dann den Song, obwohl doch recht sperrig war, immer wieder hören müssen, da ich diese Tonfolge, die den Song wunderbar komplettierte und kontrastierte, immer wieder hören wollte. Und so ging es mir dann auch bei Exciter, das erste Album dass ich mir von DM gekauft habe und dass sich seit dem über die Jahre immer wieder gewandelt hat, weil es so unglaublich komplex arrangiert ist. So richtig schlecht fand ich eigentlich bis heute nur die Delta Machine (außer Angel und Alone und evtl. noch Goodbye), wo ich mich echt fragte, ob Dave Gahan niemand sagt, wie schmalzig und radiohaft der Refrain von Broken ist. Tolle Hinleitung zum Refrain, aber wenn der Refrain einsetzt, dann dreht sich mir wirklich der Magen um, denn das ist wirklich billig.

    "Das größte Lebenshindernis ist die Erwartung: Abhängig vom Morgen, verliert sie das Heute. Über das, was in der Hand des Schicksals liegt, verfügst du, doch das, was in deiner Hand liegt, läßt du dir entgehen. Wonach hältst du Ausschau? Wonach streckst du dich? Alles Künftige ist ungewiß: Lebe jetzt gleich."

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Ich Hab ja Delta Machine schon Geliebt....Aber Spirit...Woah...das ja mal ein noch Geileres Brett. Geil. Ich kann die Vernichtenden Rezis nicht Nachvollziehen. ..Sorry Leute was habt ihr an den Ohren? Hört doch lieber euren 0815 Chartsmüll da seit ihr besser dran. Da könnt ihr Haten wie ihr wollt...der Erfolg wird DM wieder Recht geben...und ihr "Hater" werdet in die Ecke stehen und Schmollen....wie Süss. Mein letztes Schlusswort:Depeche Mode Forever....Yeah.

    • Vor 2 Jahren

      Folgerung: man mag die Platte nicht und hört deshalb Charts-Mucke? Die schönste Gehirnamputierten-Logik des nicht mehr ganz jungen Jahres. Glückwunsch!

  • Vor 2 Jahren

    Bisher hat noch keiner meiner Nachbarn gesagt das ich leiser machen soll. Scheint also gut anzukommen.

  • Vor 2 Jahren

    Auch durch mit Spirit von Depeche Mode. Die Meinungen gehen von bestes Werk seit über 20 Jahren bis absoluter Schrott stark auseinander. Finde, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

    DeMo-Alben waren an sich schon immer sperrig, womit ich auch hier wieder leben kann. Manches gewinnt vielleicht beim zweiten Blick an Qualität. Vor allem atmosphärisch klingt das Soundbild wieder dunkler, ja eisiger, was mir gut reingeht und bessere Balladen hat Gore für mich seit Ultra kaum noch geschrieben. Wäre da nicht Gahans Ego, der sich durch lustlose Bluesnummern und paar Soulsavers-B-Seiten hier schwingt, dass jemand doch bitte ihm darauf hinweist, dass es genauso wenig Sex und Rock 'n Roll besitzt, wie eine Folge der Lindenstraße.

    Letztendlich wechselt sich ein guter Track mit je einem lauwarmen hier ab. Dennoch ist die Platte in ihren elektronischen Details und seiner schweren Grundstimmung interessant genug, sie ein zweites Mal zu hören. Immerhin.

    Insgesamt würde ich sie qualitativ zwischen dem tollen Ultra und dem halbgaren Delta Machine positionieren. Letztendlich gerade bei 3/5, ohne ein gewisses Wachstumspotential auszuschließen.

  • Vor 2 Jahren

    Depeche Mode ist und bleibt ne Institution! Zugegeben, sie haben das Tempo echt arg rausgenommen, mei, das Alter

  • Vor 2 Jahren

    Hassen oder lieben? Ich bin bei sehr Enttäuschten. Für mich hat DM 2001 mit Exciter aufgehört. Damals war es noch der Synthi-Pop - Depeche Mode - eben. Seitdem versucht DM, vor allem Ego-Dave, da irgendwas "eigenes" zu gestalten.

    Dieses "Eigene" hebt sich natürlich angenehm von den Charts und Co. ab - nur mit DM hat es nichts mehr zu tun. Ich persönlich mag die unterliegenden Melodien von Spirit und es sind super Ansätze zu hören. Aber wenn Dave das Singen beginnt, geht bei mir der Ofen aus :-( - Leider.

    Aber nicht Schlimm - mir DM 1.0 bis 2001. Anderen gerne DM 2.0 nach 2001.

    • Vor 2 Jahren

      sehr interessanter Ansatz, war doch gerade Exciter ein Stilbruch

    • Vor 2 Jahren

      Dem wuerde ich zustimmen. Ich kann mit den Alben nach 'Exciter' auch eher wenig anfangen, und mit 'Spirit' bisher am allerwenigsten.

      Damit oute ich mich dann auch mal als DM-Fan. Mit den Alben vor 'Black Celebration' kann ich wenig anfangen - das finden meiner Erfahrung nach hauptsaechlich schwedische Maenner gut, und schwedische Maenner sind ja bekanntlich das, was in manierlichen Laendern normalerweise Maedchen sind, tatsaechliche Maennlichkeit gibt es da also keine -, auch wenn ich sie mir inzwischen wohl mal wieder anhoeren sollte. Alles danach - Bombe. Lieblingsstueck 'Blue Dress'.

      Habe natuerlich mit Kajalgothjuristen und spiessigen Wahlloshoerern trotzdem
      nix zu tun, sollte klar sein.

    • Vor 2 Jahren

      Diese Wahlloshörer, ey - richtige Fabiane!

    • Vor 2 Jahren

      :D Ich meine damit ja jetzt nicht dich, oder soulburn - ihr seid ja homies. ;) Eher so diesen Dativ-Toni und satanic667. So Leute mit Unibraue und Hornbrille. Die spielen sicher auch GANZ ARG gerne Ringelpiez mit Anfassen und greifen ihren maennlichen Freunden in den Schritt und sagen "War nur Spass, Bruder."

      Ich will ernsthaft viel weniger haten, sondern eher bspw. unserem einsamen Landschwaben Craze mehr Liebe geben (no homo), weil er sie braucht; aber manchmal kann ich einfach nicht anders und dann trifft es hier halt die Leute, die wir frueher schon zu richtigen Marcels gemobbt haetten. Aber zu RICHTIGEN Marcels. So wie dieser Marcel eben. Die Fresse in den Zaun getreten und so einen herrlichen Kokolores. ♥

    • Vor 2 Jahren

      :) Schon klar.

      Bzgl. Liebe für Craze bin ich ganz bei Dir, seine ewige Ochsentour hier macht das überdeutlich.

  • Vor 2 Jahren

    Wollte ja auch schon längst was zur neuen DM-Scheibe geschrieben haben, aber... I'm gonna take my time. I have all the time in the world.

  • Vor 2 Jahren

    Die Rezension bringt es (leider) auf den Punkt. Also langjähriger Fan gewinnt man den Eindruck, dass man nur noch Alben produziert um eine Tour zu promoten. Wo ist da der Spirit geblieben?

  • Vor 2 Jahren

    Komisch ist nur, dass seit SOFD alle Depeche Mode - Alben in Deutschland auf Platz der Album - Charts waren. Okay auch ich zunächst sehr skeptisch, dachte schon an eine Wiederholung von Delta Machine, obwohl ein sehr auch diese Album seine Berechtigung hat und nicht so schlecht wie viele es sagen. Nach mehrmaligen Hören gefällt mir "Spirit" sehr gut und kann die Rezension von Herrn Schuh nicht teilen. Was hat der gute Herr denn erwartet etwa ein "Mainstream - Album" ? Gott sei Dank ist "Spirit" alles andere als Mainstream, es ist ein düsteres Meisterwerk. Es ist ein Album zur richtigen Zeit, wenn man in die Welt blickt bei den ganzen Trumps, Erdogans, Orbans, Wilders, Petrys etc... Nun, was würde Herr Schuh sagen, wenn ein gewisser Her Bohlen Depeche Mode produzieren würde, dann könnte man durchaus von einem Flop...;-) Auf Youtube schrieb ein User Trent Reznor (Nine Inch Nails) könnte Depeche Mode produzieren, eine super Idee, wie ich finde. Also Herr Schuh halten Sie mal den Ball flach...

  • Vor 2 Jahren

    Hab mich seit gestern 5x durch die Deluxe-Edition gehört. Von der soundtechnischen Seite her bin ich sogar recht angetan. Das ist, bei aller Schwere, durchaus eingängig und bietet dennoch einige Punkte, an denen man sich reiben kann. Was mich aber echt nervt ist die Beliebigkeit der Texte. Teilweise übelste Betroffenheitslyrik, die ich sonst eigentlich eher von Leuten wie Grönemeyer oder den Helden erwartet hätte. Daher insgesamt nur 2/5

  • Vor 2 Jahren

    Nur mal so, weil ja viele als Argument heranziehen, dass DM die neuen Alben nur auf den Markt schmeißen, um dann die neuen Lieder bei der nächsten Tour wegzulassen. Ich würde mir sowieso mal eine Tour wünschen, wo nur die Alben ab Ultra vorkommen und es gibt sicher viele Fans, die sich das wünschen. Ich kann die Gassenhauer auf den Konzerten nicht mehr hören. Zumal Dave und Co. bei ihren neuen Song sehr viel motivierter wären. Und siehe da, gestern den Telekom Live Stream gesehen, es wird wahr, sie trauen sich und spielen SOTU (Corrupt, Little Soul - tolle Songs/ tolles Album, wenn es nicht Peace gäbe ;)) und PTA (Hammer-Version von A Pain That I’m Used To) sowie ULTRA (Barrel of the Gun). Ein Traum wird wahr, die späten DM scheinen sich so langsam von dem angestaubten Katalog zu lösen. Gott sei Dank!

  • Vor 2 Jahren

    Was genau soll das Mesh-Bashing?! Die haben selbst in ihren kitschigsten Momenten bessere Texte als den zitierten!