Ende der 1980er hatte der Schulhof die ollen Kamellen satt. Wir hatten genug von den Golden Oldies, den Rolling Stones und Fleetwood Mac. Der Musik der Vergangenheit, die das Radio zustopfte. Genug von den alten faltigen Männern, die mit den ewig gleichen Songs über die Bühnen dieser Welt hopsten.

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  • Vor einem Monat

    WassenanBuchhalternjetztsoschlimm?
    KönnendiekeinewildeJugendgehabthaben?

  • Vor einem Monat

    Würdige Demontage, ich erwarte nichts mehr von denen.
    Für mich war sogar Ultra das letzte erwähnenswerte.

  • Vor einem Monat

    Nach Exciter war echt schluss.. aber aus den letzten 4 Alben und B-Seiten könnte man def. noch ein nettes 12 Track Album basteln. ^^

    Hab mir die Livetracks mal angehört. Der Mix ist echt nicht schön, Gahan krächzt sich mehr oder weniger durch die Songs und was am Ende von "Stripped" passiert geht halt garnicht..

    Zum Cover.. Sogar Corbijn sieht nur noch "grau" für die Band. xD

    • Vor einem Monat

      Stimmt. Gore klingt bei "Stripped", als würde er sich nebenbei die Fußnägel schneiden.

    • Vor einem Monat

      Sehr schade eigentlich. Gore hatte in meinen Augen immer die viel bessere Stimme als Gahan. In seinen besten Momenten hatte er was von Elliott Smith. Wurscht. Ähnlich wie bei Queen kann man sich die Band fast nur als Best-Of-Compilation geben.

    • Vor einem Monat

      @SK, yeah,.. oder als ob irgendwas im Studio an seiner Spur gestretched oder verschoben wurde.. - Hätte zumindest vieles nicht durch ne QA kommen dürfen.

      Ich mag so ziemlich alle offiziellen Live Sachen bis 1997.. auch wenn da im Studio viel dran rumgebastelt wurde. Aber soll ja auch nur den Eindruck von Live-Atmosphäre erwecken, imho.

      SOWAS hier bringt halt Niemandem was. Auch wenn's die erste "richtige" Live Version von Useless beinhaltet.. Meh.

      @Ragism, jup,.. meine Auto/iPod "Best Of" besteht meist aus den Singles Collections + paar coole Songs ala Dream On & I Am You ^^

  • Vor einem Monat

    Ja nun, business as usual, eben. Wer kann es DM verdenken? Und irgendwann ist eben jede Form von Kunst innerhalb ihrer Grenzen ausgereizt oder zumindest eingefahren.
    Sicherlich gibt es auch aber genügend Fans, die in einer sich ständig wandelnden und sich neu erfindenden Welt über Kontinuität erfreut sind.

  • Vor einem Monat

    PTA mochte ich noch sehr, alles danach war mir einfach nur egal. Und das tat weh, DM waren eine wichtige Band für mich in meiner Jugend.

  • Vor einem Monat

    Die Beschreibung (business as usual) stimmt zwar. Aber mich stört das nicht im Geringsten. Und mir gefallen auch die letzten Alben. Für mich waren das gute Alterswerke.
    Auf ein neues ... Album. Eins samt zugehöriger Tour schaffen sie noch. Und dann wird wieder zu NLMDA oder PJ abgetanzt und mitgegröhlt. YEEAH!!

  • Vor einem Monat

    Ich stimme der Rezi im Wesentlichen zu. Der Live-Sound ist in Wahrheit schrecklich. Insoweit ist technisch doch etwas auszusetzen, eigentlich sogar eine ganze Menge. Die Intensität früherer Live-Aufnahmen haben DM schon seit Devotional Live nie wieder erreicht. Außerdem ist Playing the Angel meines Erachtens das mit Abstand schlechteste Album der Band. - Okay, die Alben danach waren auch nicht viel besser, auf Delta Machine gab es ein paar Nummern, die mir ganz gut gefielen. Insofern ist Delta noch das beste Album der Neuzeit. Das dürft ihr natürlich total anders sehen. Spirit ist vernachlässigbar. Jetzt gibt's Sprit Live bzw. Spirits in the Forest und nächtes Jahr dann ein Best Of oder eine Remix-Compilation oder beides, gerne auch zum x-ten Mal das Gesamtwerk in Vinyl zum Vorzugspreis von 1000 Euro oder so.

  • Vor einem Monat

    Welcher von den Fantastischen Vier ist "der andere Kerl, der sich immer auf die Fotos drängelt"? Die Rezi ist super, aber diesen einen Satz verstehe ich nicht, bin wahrscheinlich zu spät dafür geboren...

    • Vor einem Monat

      Fletcher - a.k.a der Typ, der live maximal auf drei Tasten drücken darf und sonst eher im Büro als im Studio arbeitet.

    • Vor einem Monat

      Okay... danke. Aber in der Rezi ist "der andere Kerl..." zum Profil von den "Fantastischen Vier" (du weißt schon, diese Sprechgesangsartisten, bei denen Thomas D. und Smudo dabei sind) verlinkt. Ich frage mich halt, was Depeche Mode mit denen zu tun haben.

    • Vor einem Monat

      Der Witz liegt doch auf der Hand: Fletcher ist der And.Ypsilon von Depeche Mode, wobei der Vergleich hinkt, weil letzterer den Großteil der Musik produziert.

    • Vor einem Monat

      Uiiii, das ist ja echt total lustig. Da muss man ja im wahrsten Sinne digital um die Ecke denken :D

      Da war wohl jemand echt frech.

  • Vor einem Monat

    Danke, ich dachte schon ich bin der einzige dem es so geht. Exciter hatte noch seine Höhepunkte - aber Ultra war m.M.n. in der Tat das letzte richtig gute DM Album. Nicht das ich keine (Weiter)Entwicklung schätze - aber das Songwriting ist seitdem irgendwie zum Erliegen gekommen.

    Und was die Live-Qualitäten der letzten 2 Konzerte angeht, die ich mir angetan habe - nun ja... wenn Dave sich durch die Songs knödelt und Martin sich gefühlt bei jedem 2ten Riff verspielt (was aber nicht schlimm ist, da die völlig übertrieben lauten Drums eine differenzierte Sound- bzw. Song-Wahrnehmung sowieso verhindern), dann brauche ich davon auch kein Live-Album. Gut - das ist dort vermutlich wenigstens noch mit einigen Overdubs geschönt aber wirklich Not tut das nicht.

    Angeblich wird ja gerade wieder an einem Album gewerkelt - und als Fan der ersten Stunde wünsche ich mir wirklich mal wieder etwas überzeugendes (wenn schon nicht überragend). Aber seit PTA erwarte ich leider nichts mehr dergleichen.

  • Vor einem Monat

    Ich sags nicht gerne, aber die Rezension trifft den Nagel auf den Kopf. Aber das ist wohl das Schicksal jeder Band. Am besten waren DM als sie noch "naiven Kindergarten-Pop" in den 80ern gemacht haben.

  • Vor einem Monat

    Für mich war auch bei Exciter (mit eingeschlossen) das große Gähnen erreicht. Mit der Entdeckung der Akustik-Klampfe wurden die Songs endlos pathetisch und konstruiert.
    Kann schon verstehen, wenn sich eine Band neu erfinden will, aber diese Richtung hat zumindest für mich nicht funktioniert.
    Das letzte Konzert hat mir aber voll getaugt. Habe aber keine Vergleiche, da ich sie vorher nie live erlebt habe.
    Die Atmosphäre auf Black Celebration ist unvergleichlich.
    Das finde ich so genial an DEPECHE MODE.

  • Vor einem Monat

    Gaaanz, gaaanz großes *Gääääähäääännn*

  • Vor einem Monat

    Für meinen Geschmack war eher Delta Machine der letzte große Wurf, höre ich immer noch sehr gern. Auch das flankierende Livealbum dazu (Live in Berlin) war recht gelungen. Gibt von der gleichen Tour einen komprimierten Auftritt aus Wien, der ist nochmal ein bisschen geiler: https://www.youtube.com/watch?v=bsKZkfxAPzU

    Zur altuellen Platte: Leider nur ein Abklatsch der oben beschriebenen. Wenn die letzten 4 Livealben alle in einer Playlist geshuffelt werden, merkst du keinen Unterschied.

  • Vor einem Monat

    Bei mir war mit dem zweiten Album bereits Schluss, Gähn und der große Wurf schon unerreicht.

    Da klangen Depeche Mode tatsächlich immer noch wie Depeche Mode, also konnte ich keine Weiterentwicklung erkennen, nicht die kleinste Veränderung.

    Hätten sie aber NICHT nach Depeche Mode geklungen, auch nur eine Kleinigkeit verändert, hätten sie meine Erwartung nicht erfüllt.

    So oder so können sie mir also gestohlen bleiben bis sie sich endlich weiterentwickeln und doch genau die selben bleiben.

  • Vor einem Monat

    Depeche Mode. Ja, das war eine Institution. Die Alben bis incl. Ultra waren durchweg stark. Mehrere Songs gingen direkt ins Ohr und Bein. Und blieben da.
    Dann kam Exciter. Hier merkte man die Filler am ehesten, weil man das nicht kannte bisher. Dream On war noch ganz gut, dann Shine gut, der nächste guet Freelove und der Rest verbleibt ohne Erinnerung.
    Playing the Angel fängt auch wieder ganz gut an, dann der erste Filler, dann kommen mit Precious und Suffer Well die beiden Monster. Der Rest wieder vergessen.
    Sounds of the Universe hat es dann geschafft mit In Chains ne Gurke zu Beginn aufzufahren. Nervt. Wrong ist der Song auf dem Album, der ins Ohr geht- ohne gut zu sein. Der Rest ist viel Geblubber und geknarkse.
    Delta Machine ist wieder etwas besser, also vor allem die ersten Songs. Der Grundsound des Openers zieht sich durchs ganze Album. Eher düster, eher reduziert. Wieder bessere Songs ohne dabei ein gutes Album zu sein.
    Spirit ist dann die Belanglosigkeit durch und durch- warum sollte man sich das anhören, wenn die Streaming Dienste voll mit Musik sind?
    Im Nachhinein muss man dann doch sich eingestehen, die Ideen, Sounds und die Mitarbeit von Alan Wilder waren vielleicht doch wichtiger als man damals, als er ausschied, dachte.

  • Vor einem Monat

    Hat zwar etwas von Verschwörungstheorie, aber ist euch mal aufgefallen, dass das Songwriting genau seitdem schlecht wurde als Martin aus dem drögen England ins sonnige Santa Barbara gezogen ist und sich seine Zähne hat richten lassen? Wenn da kein Zusammenhang besteht, fress ich nen Besen!