Wie anti-alles kann die Antilopen Gang noch sein? Eigentlich liefert die Gruppe seit jeher ein Paradebeispiel dafür, wie Musik Haltung bewahrt. Sie waren alle schon immer klug, subversiv und bereit, sich zu großer Aneignung zu widersetzen. Aber der ganze Widerstand bekommt eine absurde Note, wenn …

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  • Vor 5 Tagen

    Musik für Postillion Leser

    • Vor einem Tag

      Ich halte viel von diesem Qualitätsblatt, aber "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" ist wirklich schwach (Achtung: Ich kenne nur die Single-Auskopplungen und dieses Review). Weder lustig, noch bringt es irgendwelche Erkenntnisse, noch zwingt er einem, sich mit einer Haltung auseinanderzusetzen, die nicht komplett abwaschbar wäre.

      Da bezieht der Postillon schon eher Stellung, indem er zwischen den ganzen Wortwitzen und Blödsinn tatsächlich hin und wieder logische Probleme von bestimmten Positionen ad absurdum führt. Aber ich lese den Postillon auch nicht für eine Haltung, sondern zur Unterhaltung. Haltung kann ich selber.

  • Vor 5 Tagen

    Kpop-Superstan wirft politisch angefärbtem Album vor, den politischen Diskurs nicht eigenhändig und -mächtig eine Stufe weiterzuhieven. (Mal abgesehen davon, dass man dafür argumentieren kann, dass es das Dank des medialen Echos des Titelsongs vielleicht sogar mehr getan hat als viele hochpolitischere Alben)

  • Vor 5 Tagen

    Alle Achtung, Yannik! Mit einer derart guten Rezension habe ich nicht gerechnet. Und Danger Dan halte ich dasselbe vor, was ich auch immer gegen die Antilopen hatte: Er ist in seiner Selbstzufriedenheit absolut zahnlos und ungefährlich. Außer den Allerdümmsten wird niemanden aufrütteln, was diese Jungs zu sagen haben.

    • Vor 5 Tagen

      Wusste ich doch schon immer, dass ich mich nicht zur intelligenten Elite zählen kann, der du wohl angehörst. Vielleicht bin ich ja sogar der Allerdümmste von den Allerdümmsten. Zum Glück gibt es ja noch Menschen wie dich, die uns den Weg in eine Welt des guten Geschmacks weisen. Ave.

    • Vor 5 Tagen

      Ne, dafür gibts Typen wie Danger Dan.

    • Vor 5 Tagen

      zu glück ist ragi niemals selbstzufrieden. oder gar selbstgefällig :smug:, nicht wahr :kiss:

    • Vor 5 Tagen

      Schlagfertig biste. Da kann ich nicht mit.

    • Vor 5 Tagen

      Ich glaube, wir müssen hier noch gaaaanz viel Aufklärungsarbeit leisten im Hinblick auf das Glück und die Zufriedenheit der Allerdümmsten. Ich bitte soulburn für einen kurzen Moment seinen Alltag hier mal nicht kundzutun.

    • Vor 5 Tagen

      Okay. Die Antilopen wollten immer provozieren. Und lobenswert ist das aus linker Perspektive auch. Ich finde nur, daß es künstlerisch immer scheiterte, weil sie - ganz Düsseldorferisch - vor allem sich selbst gut finden. Für mich stellen sie sich ganz klar über ihre Inhalte, und selbst im gelungenen Titeltrack kommt der Dan nicht ohne etwas Masturbation aus.

      Mit Aufrütteln meine ich aufrütteln. Nicht nur die eigenen konservativ-linken Hörer zu bedienen oder die dümmsten Nazis zu echauffieren. Und das geht eben vor allem mit Wut, nicht mit Geilheit auf die eigene Klugheit.

    • Vor 5 Tagen

      in vielen antilopen tracks geht es um das scheitern. im zwischenmenschlichen wie im sozialen oder im universitären bereich. ich empfinde sie eher als selbstkritisch/selbstironisch.

    • Vor 5 Tagen

      Hatte damals, als die bekannter wurden, sicherlich mit vielen miefigen Fatzkes aus der Szene der Antideutschen zu tun, die das sehr abgefeiert haben. Kann gut sein, daß mir der eine oder andere gelungene Track der Antilopen entgangen ist. Aber, wie gesagt, die waren mir immer zu energielos und auf nervig-penetrante Weise altklug. Dabei war es selten besonders erhellend, wovon sie erzählten. Ähnlich wie die Typen, die das zu der Zeit abfeierten. Hauptsache meinen, bescheid zu wissen, anstatt mal ne Ansage zu machen oder für etwas einzustehen.

    • Vor einem Tag

      Ragism... alles was du da so über Dan und die Antilopen schreibst kann man sehr gut auf deine eigenen Kommentare anwenden. Oder Masturbierst du nicht auch ein wenig darauf ab, wie du es den dummen Mainstream/miefigen Fatzkes/Allerdümmsten/konservativ-linken Hörern gezeigt hast? Du findest dich irgendwie schon ziemlich geil, immerhin hast du sogar die alten Sachen der Antilopen gehört... und die waren schließlich deiner Meinung nach auch schon kacke. Deine eigene Klugheit ist echt Geil und du machst hier voll die Ansage und stehst für was ein... im Gegensatz zu diesen Mainstream-Antilopen

    • Vor einem Tag

      Ragism ist halt eben das Enfant Terrible seit psycho weg ist. Das Strukturelle Problem wird zu sehr auf einzelne Personen heruntergebrochen - es nützt nichts einen Einzelnen als Selbstherrlich zu bezeichnen. Du musst das große Ganze betrachtet, del_mondo. Achja, herzlichst Willkommen auf laut.de :).

    • Vor einem Tag

      Wer auch immer du warst - tut mir total leid, daß ich was gegen Deine Lieblingsband geschrieben hab.

    • Vor einem Tag

      Es geht hier nicht um "allerdümmste". Das Album kauft niemand, der nicht schon vorher alle Aussagen auf dem Album selbst hätte tätigen können. Aber endlich sagts mal jemand anerkanntes mit Einfluss! Das ist praktisch. Dann spart man sich die Argumentation.

  • Vor 5 Tagen

    „Musik für Magazin Royale Zuschauer“, „Musik für St Pauli Fans“, „Musik für Leute, die sich Philipp Amthor Memes schicken“ etc., man könnte diese Liste ja endlos weiterführen, und es trifft wohl auch manches zu, ändert aber nix daran, dass das Album trotzdem unterhält und Haltung zeigt.
    Und könnte endlich mal jemand diesen Yannick rausschmeißen?

  • Vor 5 Tagen

    Wie hätte dieses hübsche kleine Album, dass eigentlich als Herzensprojekt ein Nischendasein fristen sollte, auch dem kleinen Hype nach dem Erfolg des Titeltracks gerecht werden sollen? Es hätte sicher anders geklungen, wenn man vorher von der Aufmerksamkeit gewusst hätte. Vielleicht auch besser so. Es ist einfach ein gutes Nebenprojekt, das etwas an Rios „am Piano“ erinnert und das man sich schon ein paar mal geben kann. Mir gefällt‘s. Aber ich hab ja auch Postillion, Ralph Ruthe oder Neo Magazin abonniert und höre jede Woche Fest und Flauschig. ????‍♂️

  • Vor 5 Tagen

    Als EP mit ein paar Songs weniger wär‘s völlig ausreichend gewesen. Finde die Rezi auch sehr gelungen.

  • Vor 5 Tagen

    Musik, bei der die laut.de-Urgesteine der Kommentarspalten mit ihren dritt- oder viert-Accounts sich endlich als so richtige Musiksnobs darstellen können.
    Keine Wertung, nicht gehört, Kommentarspalte war nur absolut erwartbar.

  • Vor 5 Tagen

    Musik für arbeitslose Antifamitglieder

  • Vor 4 Tagen

    Da ist selbst der wöchentliche corona test spannender

  • Vor 3 Tagen

    Ich als arbeitsloses Antifaopfer feiere es. Besonders "Ingloria Victoria" enthält viel wahres, neben den schon bekannten Singles.

  • Vor 3 Tagen

    Musik für Twitter und 1. Mai Demos mit Lars und Antje, born 1983, leicht ergraut, Böhmerwald approved. Musik für eine Generation, die mit neokons und glatzen noch leicht zu identifizierende Feindbilder kannte. Macht fast schon nostalgisch.

    • Vor 3 Tagen

      Hast du dir das selbst ausgedacht! Substanz hat es jedenfalls nicht. Genervt vom Titeltrack und dann was sagen. Ganz dünn.

    • Vor 3 Tagen

      Und lass Antje raus. Sie ist meine Sandkastenliebe auch wenn es nie mehr als zu einem One Night Stand gereicht hat. Dafür war sie wohl zu schön. Ich habe es verarbeitet. Mach's wie er sagt " Beginne jeden Tag mit einem Lächeln"

    • Vor 3 Tagen

      Ich mag die Musik nicht, aber inhaltsleer ist der Beitrag wirklich. Was sind denn heutzutage berechtigte Feindbilder deiner Meinung nach und warum?

    • Vor 2 Tagen

      sali matze73 :D

    • Vor 2 Tagen

      Beruhigt euch doch mal. Ich gebe es ja zu, ich höre den Typen nicht weil er mit dem waldpianisten gemeinsame sache macht und ach komm, ich wünsch ihm doch auch alles gute. Und jaja Nazis raus und so, das ist zwar so allgemein-leer, dass es wahrscheinlich selbst Alice Weideland und seine graue Eminenz der Kaiser ohne Kleider unterschreiben würden. Aber macht ihr mal.

    • Vor 2 Tagen

      Waldpianist? Ich nehme an, der Troll traut sich nicht, das Wort "Jude" zu schreiben, weil er seine krumme Haltung lieber mit harmloserem Haß verbirgt.

    • Vor 2 Tagen

      lol jetzt wo du es sagst. Ich bin doch tatsächlich Antisemit, ohne dass es mir bisher aufgefallen wäre. Ärgerlich. Jetzt verstehe ich endlich, wie ich diese kitschigen Aktionen, dieses penetrant maßregeln und die nicht vorhandene kritikfähigkeit nervig finden konnte. Weil ich juden hasse.

    • Vor einem Tag

      Ne, das nervt natürlich die meisten. Aber: Nazis sollen frei marschieren können, denn das eigentliche Problem seien die Metrosexuellen aus Friedrichshain? Da haste schon besser getrollt.

    • Vor einem Tag

      nein. weder dan noch die twitteria sind *das* problem, und metrosexuell ist genau mein ding, echt. und wie meine oma immer sagte: "lieber einen dan in der playlist als gauland im kanzleramt", finde das trotzdem alles musikalisch eher sehr mäh, thematisch unterkomplex und polit-aktivismus via kunst immer eher anstrengend.

    • Vor einem Tag

      Da bin ich ganz eins mit Dir. Dann pardon für die vorschnelle Annahme/Unterstellung!

      Politaktivismus in Musik ist dermaßen schwierig, nicht cringig werden zu lassen, daß ich ihn den allerwenigsten Künstlern zutraue. Den Antilopen und Dan schon mal weniger.

  • Vor 2 Tagen

    Musik für Leute die blablabla, ach, ihr könnt euch alle mal ficken gehen.
    Yannik ballert eine der formal wohl besten Rezensionen des Jahres auf laut.de raus, die inhaltlich leider aber nur unter "ähm, was??" einzuordnen ist. Jemandem, der mit seinem K-Pop-Fetisch der zum Stilmittel erhobenen, vollkommenen Inhaltsleere huldigt, fehlt der revolutionäre Imperativ. Okay.
    Und die ganzen Zyniker hier. Ja, is geil, ich kenne. Aber ich mach mir einen Blunt an, schenke ein Glas Wein ein und heul bei jedem zweiten Lied. Call it cringe, ich gebe keinen Fick.
    4/5

  • Vor einem Tag

    Blindkauf - Her mit der Scheibe!

  • Vor einem Tag

    Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.

  • Vor 11 Stunden

    EINE GUTE NACHRICHT überhaupt nicht zu erwähnen, ist schon Ignoranz erster Güte. Das Teil sticht als Schnulzenballade ohne die überstrapazierte "HALTUNG" komplett auf dem Album heraus, das dazugehörige Musikvideo wird gerade in sozialen Medien herumgereicht. Habs in Dauerschleife gehört, bis es mir aus den Ohren rauskam. Jetzt hasse ich es und höre den Rest. Meist mit Freude. Mit einem Lächeln. JEDEN TAG!