"Keiner kann uns leiden, außer uns, Dicka" – so ganz kann man Bushidos Behauptung aus "FAZ" nicht nachvollziehen, tingelte der Labelboss doch zusammen mit Schützling Shindy im Zuge des "CLA$$IC"-Releases ungewohnt redselig von Interview zu Interview, um die frohe Botschaft zu verkünden: Die Kollaboration, …

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  • Vor 4 Jahren

    Ich sage es, wie es ist: schlechtes Album.

  • Vor 4 Jahren

    Irgendwie kann ich der Review nicht groß widersprechen. Das Album klingt rund und gerade Shindy kommt auf solch fetten und majestätischen Produktionen natürlich gut rüber. Bushido dagegen wirkt leider echt immer wieder mal wie ein Fremdkörper, auch wenn er sich redlich bemüht. Das macht es aber ja nicht besser, zumal lyrisch alles um den eigenen Bauchnabel und die eigene Überlegenheit gegenüber dem Rest der Szene kreist. Die Ignoranz-Schiene wird zwar konsequent, aber nicht immer geistreich genug durchgezogen, um durchweg zu unterhalten, auch wenn es hier und da ein paar gute Lines gibt. Das Marteria-Feature ist dagegen so überraschend gut wie die Yasha-Hook erwartbar scheiße.

    Letztlich machen mir die Solo-Projekte der beiden dann doch mehr Spaß und es gibt ja immer noch "Watch the Throne", wenn ich mal Lust auf ein Rap-Gipfeltreffen bekomme. Läuft schon wenige Tage nach Release kaum noch. Leider trifft es "egal" ganz gut. Kann man sich mal anhören, muss man aber nicht unbedingt. 2-3/5 wegen der Produktionen.

  • Vor 4 Jahren

    Das Album ist langweilig und eintönig. Das Konzept und große Teile der Produktion klingen wie von Watch the Throne übernommen. Dazu ein Bushido der auf den meisten Beats hoffnungslos untergeht, weil sein Standartflow dort nicht funktioniert. Shindy kommt souveräner, aber wirklich begeistern tut auch er net.

  • Vor 4 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Jahren

    Viel interessanter fände ich ja zu erfahren, ob sich der Schaum immer noch vor Sodis Mund befindet oder ob er sich schon über die komplette Tastatur verteilt hat.

  • Vor 4 Jahren

    Shindy unablaessiges Erwaehnen von high-end fashion, ich bleibe dabei: deutscher rap ist wieder schwul.

    Dass sich das Soundbild tstsaechlich sehr bewusst an Kanye orientiert, hoert man am deutlichsten an 'Megalomanie' (MFDTF) und den "noisy" """Eskapaden""", die es immer wieder auf dem Album gibt und sich so offensichtlich an 'Yeezus' bedienen, dass ich mich wirklich frage, was das ausser Schwanzreiterei ueberhaupt soll.

    Keine Kritik an Bushido, seine parts sind meist herrlich ign'ant, Standard wie immer, aber Michi ist fuer mich einfach der Obergay. "In jeder Zeile mehr Eier als im Chefsalat" - dass der Grieche heimlich gerne Eier im Mund hat, war mir auch davor schon klar. Sage nicht mal, dass er ein schlechter rapper waere, aber abgesehen von den Dingen, die er sagt, werden wir wegen Stimmlage und Intonation schlicht keine Freunde mehr.

    Bester track '$onny'. 2 Punkte.

    • Vor 4 Jahren

      "[...] dass ich mich wirklich frage, was das ausser Schwanzreiterei ueberhaupt soll."

      Nun ja, vor allem soll das Shindys Ausnahmestatus als Oberstyler und begnadeter Künstler zementieren, den er sich hier durch seine beiden Solos bei vielen Hörern erarbeitet hat. Diese - vorzugsweise männlich, minderjährig, ausgestattet mit Pinselfrisur, Oberteilen in Überlänge und roten Sneakers, um mal jedes Klischee zu bedienen :D - haben zumeist weder "Watch the Throne" noch "Yeezus" gehört und das mittlerweile fünf Jahre zurückliegende MBDTF schon gar nicht; oft hören sie (fast) nur Deutschrap. Da kann man so was schon mal bringen und sich für seine innovative Ultrakunst abfeiern lassen. :D

      Zumal es ja gut abgekupfert ist und fett klingt, das muss man dem griechischen Vielficker schon lassen. Ich muss ja sagen, dass ich ihn immer noch gerne höre und nach wie vor für eine Bereicherung für Deutschrap halte. Dass er in der Produktionsphase aber hunderte Schallplatten gehört und ausgewertet haben will, am Ende aber auch soundmäßig so nah bei Kanye und Drake landet, ist entweder ein Armutszeugnis oder einfach dreisteste Selbstdarstellung. Solange es ihm nicht ergeht wie Robin Thicke, ist das aber ja eigentliich auch egal.

    • Vor 4 Jahren

      Immerhin kommt bei deiner Beschreibung des durchschnittlichen Shindy-Fans, der nicht Garret heisst, doch raus, dass du diese ganze Griechensache nicht so bierernst nimmst, wie es z.B. Garret tut. :D

      Michael Schindler ist genauso eine Bereicherung fuer Deutschrap wie Kenneth Gloeckler - aber das ist schlussendlich Ansichtssache und muss man nicht ausdiskutieren. ;)

    • Vor 4 Jahren

      was nehme ich denn bierernst?

    • Vor 4 Jahren

      @Baude: Was soll ich da auch bierernst nehmen? Konrad Abou-Chaker bietet natürlich einiges an Angriffsfläche und gegen originelles Gehate ("öliger Grieche" :D) hatte ich noch nie was. ;)

      Denke auch, dass eine Diskussion in dem Fall keinen großen Erkenntnisgewinn bringen für beiden Seiten bringen würde. :D

    • Vor 4 Jahren

      denke man kann den typen gar nicht bierernst nehmen, ähnlich wie ich es bei 90% der ghettokanakers auch nicht kann. finde seine gucci-attitüde und den markenfetisch auch nicht gerade adaptierbar, aber trotzdem funktionieren beide soloalben zu bestimmten stimmungslagen und jahreszeiten. gerade als kontrast zu den ganzen ghetto-amöben ein wichtiger und unterhaltsamer künstler...classic finde ich übrigens immernoch ziemlich feierbar.."verlieren hassen, "classic" und "rap leben" sind amtliche amstbretter (sorry @amti)

    • Vor 4 Jahren

      das album wird aufgrund seiner Andersartigkeit und klarer highlights noch oft bei mir rotieren. so gut z.b ein ccn3 produziert ist, so monoton wurde es dann leider schnell (auch wenn ichs hin und wieder gerne rauskrame)

      inwiefern man shindy ernst oder nicht nehmen kann, stellt sich bei mir nicht die frage nach dem "wie" sondern eher "weshalb". natürlich nehme ich ihn als "rapper" ernst, da er erstaunliche Qualitäten besitzt und auch produktionsmäßig talentiert ist.
      vor ein paar Jahren hatte ich ihn auch nicht auf dem schirm und wenn überhaupt bestenfalls als dünner kay-back-up, umso erfreulicher seine Entwicklung, die allerdings auch sehr gut gefördert wurde und seine stärken betont

      sein image als metrosexueller markenfetischist legt er ja auch nicht immer an den tag, sondern funktioniert auf klassischen streetklängen genauso an der Seite von Oberjogginghose bushido, ohne als Störfaktor zu wirken. Beispiele gibts genug

    • Vor 4 Jahren

      Garret: Z.B., wenn du ueber Fler und seinen "real talk" redest - ein Typ, der seinen Musikstil und Charakter noch oefter wechselt als Samy Deluxe. Weiss nicht ganz, wo der real talk steckt, wenn Moehrenpatrick selber nicht mal weiss, was er sein will. Allerdings waere es auch weniger amuesant, wenn du Fler mit mehr Humor betrachten wuerdest. ;) Noch weniger natuerlich, wuerde er sich SELBER mit Humor betrachten. Da braeuchte er eine wichtige Charaktereigenschaft des Deutschrapasiaten.

      Bei Shindy kamst du mir auch oft mal etwas verbissen vor. Ich glaube z.B. nicht, dass der selbst so richtig checkt, wie tuntig er ueberhaupt rueberkommt. Deshalb passt der auch so wenig mit Bushido zusammen, der sich auch gerne mal mit fetter Unibraue vor die Kamera stellt und 2003 noch jeden als Schwuchtel beschimpft haette, der mit Rick Owens-Oberteilen rumlaeuft. Und jetzt hat er ihn neben sich stehen, den Michael Schindler aus Bietigheim-Bissingen. Villingen-Schwenningen.

      Immerhin braucht Shanty beim Podex mit Maennern kein Gleitgel, er ist ja oelig genug.

    • Vor 4 Jahren

      Posex sollte das sein.

    • Vor 4 Jahren

      Und Shindy, nicht Shanty. Kaum installiert man El Capitan, gibt es gleich Autokorrektur.

    • Vor 4 Jahren

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    • Vor 4 Jahren

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    • Vor 4 Jahren

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    • Vor 4 Jahren

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    • Vor 4 Jahren

      löschen ist nicht mein neuesten Hobby geworden, sondern die Seite hier verweigert längere texte

    • Vor 4 Jahren

      dann gibts die Antwort jetzt eben in Snacks. ist mir scheißegal

    • Vor 4 Jahren

      zu fler: unterhaltsamer typ, der polarisiert und ohne dem deutschrap durchaus was fehlen würde, seine letzten beiden frank-white-alben sind hochwertig gemacht und sind genau sein Stil, der ihm musikalisch gesehen liegt

    • Vor 4 Jahren

      trap-ausflüge mit gleichzeitigen anbiedern an Amerika, klamottenlinien, disses, Bündnisse, kokettieren mit deutschen symboliken, verwerfen des ganzen um mit fitness und webcams weiterzumachen und back to the roots zu gehen, nachdem man sich vorher weit davon entfernt hatte, gehören nunmal zum Tagesgeschäft im rap-showbizz

    • Vor 4 Jahren

      man probiert dinge aus, ist produktiv, da kommt viel scheiße raus, belangloses, kreatives. bushido macht aufeinmal wieder den harten und hat erfolg ohne ende, natürlich wird dann nochmals der frank white nicht nur rausgekramt sondern musikalisch konstant angeglichen (anstatt den Namen in trap-songs nur zu nennen um alte fans zufrieden zu stellen)

    • Vor 4 Jahren

      schon klappts mit platz 1 und das ansehen steigt, den Hörer freute auch wenn es gleichermaßen stark produziert und gerappt ist.
      gleichzeitig pausenlose Scharmützel mit farid, die bisweilen unterhaltsam sind und davon profitieren, dass fler charakterlich ein Hitzkopf ist, runden das ganze als Nebenschauplatz im angesagten social media ab

    • Vor 4 Jahren

      gleichzeitig pausenlose Scharmützel mit farid, die bisweilen unterhaltsam sind und davon profitieren, dass fler charakterlich ein Hitzkopf ist, runden das ganze als Nebenschauplatz im angesagten social media ab

    • Vor 4 Jahren

      es gab mal eine zeit, in der es in war fler nicht gut zu finden und die Leute wird es immer geben. er antwortet seit jeher mit sehr gut produzierter und unterhaltsamer Musik

    • Vor 4 Jahren

      zu shindy: bushido sagt selbst in Interviews, dass man entweder gegen den Strom schwimmen kann oder diverse dinge einfach mitmacht wenn man erfolgreich sein will und bleiben und mit dem aktuellen album wird eben primär viel geld angepeilt.

    • Vor 4 Jahren

      shindys Musik ist erfrischend, gibt dem deutschrap neue Impulse und er ist musikalisch überaus talentiert. wie gesagt ist es mir egal, wenn man sich beatmäßig an us-größen orientiert, solange gut gearbeitet wird.

    • Vor 4 Jahren

      das haben schon andere versucht und versagt. wer sich an seinem gehabe stört, braucht keine videos ansehen oder mit ihm privat verkehren. obendrein ist es mir sehr egal, ob da nun ein öliger Grieche oder ein möhrenmann daherkommen. vielleicht lache ich insgeheim auch mal drüber

    • Vor 3 Jahren

      Den Seifenhasser hat wieder gewonnen!

  • Vor 4 Jahren

    $hindy bester track. So Will ich ihn hören aufm nächsten soloding. Bushido ist so holprig wie nie auf den Beats. Grauenhaft. Mochte Sonny Black. Hier nicht. Shanty entfernt sich auch immer mehr von NWA. Der Rapt viel druckvoller. Die Klasse von seinem Debüt hat er fast gar nie wieder erreicht.

  • Vor 4 Jahren

    Kann mir hier jemand sagen, ob es das Album irgendwann auch auf Spotify geben wird? Habe keine große Lust Geld für die beiden auszugeben, würde es aber trotzdem gerne hören.

    • Vor 4 Jahren

      im interview mit rooz hat er erklärt das der deal mit spoti nicht aufgelöst wurde. demzufolge wird man es dort eher nicht mehr hören können...

    • Vor 4 Jahren

      ergänzung: streichen sie das wort "nicht" in satz1

    • Vor 4 Jahren

      Man kann das glaube ich pro Album festlegen, ob es auf Spotify laufen soll. Classic soll nicht bei Streaming-Diensten laufen, hat Bushido in einem Interview gesagt. Vielleicht ändert er seine Meinung ja, wenn er erstmal genug von verkauft hat. Das machen zur zeit viele Künstler so. Adele - 25 soll auch nicht auf Streaming-Portalen laufen.

  • Vor 4 Jahren

    das letzte album welches ich von kanye gehört habe war "college dropout". von drake habe ich sogar noch nie bewusst einen track konsumiert...aus diesem grunde gehen mir abkupfervorwürfe am arsch vorbei. mit gefällt das soundbild und die arrogante attitüde. beats finde ich sogar durch die bank weg hochklassig. sehr enttäuschendes ali feature. ansonsten kaufempfehlung 4/5

    • Vor 4 Jahren

      College Drohout, dein Ernst? Dann muss Classic, für dich, ja die absolute neuerfindung sein :O

    • Vor 4 Jahren

      ja, ist es tatsächlich. ich musste erstmal googlen was es überhaupt mit watch the throne auf sich hat. ami mainstream zieht an mir vorrüber wie eine horde landfahrer auf dem weg zum nächsten stellplatz

    • Vor 4 Jahren

      Ungehört 5/5

    • Vor 4 Jahren

      Aber dann hörst du mainstreamigen Deutschrap? Das macht auch irgendwie wenig Sinn. Ich fand ja schon Watch the Throne keine Offenbarung, aber dieses halb zusammengeklaute Werk ist da nochmal ne Stufe schlechter.

    • Vor 4 Jahren

      ich bewege mich auch beim d-rap nicht unbedingt im absoluten mainstream. aber wieso sollte sowas keinen sinn machen?

    • Vor 4 Jahren

      Ich bin da auch völlig unbefleckt und habe die amerikanischen Rap-Vorlagen zu Classic nicht gehört. Von der Warte aus muss ich sagen, dass ich die Beats spannend finde, vor allem mit diesen ganzen "Grusel"-Sound-Samples. Hätte auch gut schon zu Halloween released werden können xD. Ne gute 2- würde ich auch mindestens dafür geben, da es mir halt gar nicht bewusst war, dass die Produzenten sich dabei woanders bedient haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass vom Gefühl hier insgesamt mehr rüber kommt als bei manch anderer "stumpfsinnigen" Deutsch-Rap-Produktion der letzten Jahre. Bushido's Ding ist es nicht ganz. Das war mir nach den ersten Takten klar. Dennoch kann ich nicht behaupten, dass er das technisch schlecht macht. Ihm passt nur diese "Jacke" nicht ganz.

    • Vor 3 Jahren

      Zumindest nicht nüchtern.

  • Vor 4 Jahren

    Für mich auf jeden Fall um einiges mehr Lines, die im Kopf bleiben und auch insgesamt hochwertigeres Soundbild als bei den letzten Soloreleases beider Künstler. 4/5

  • Vor 4 Jahren

    Was reiten alle auf dem Vattenfall scheiß rum?

    Vattenfall hatte im ersten Quartal 2015 einen Nettogewinn von 499 Millionen Euro.....

  • Vor 4 Jahren

    Die ganzen Bälger, die durch so einen Quatsch geprägt werden, hab ich in 5 Jahren am Hals. Danke dafür.

    • Vor 4 Jahren

      Dafür haben die dann dich am Hals, und das hat ja auch niemand verdient.

    • Vor 4 Jahren

      Streetworker oder Gefängniswärter? :koks:

    • Vor 4 Jahren

      DaFunk: :D

      Django: Olivander ist doch dieser angebliche Germanistikstudent. Wenn das stimmt, dann wohl Deutschlehrer.

    • Vor 4 Jahren

      entwarnung für alle paarungswilligen.
      da der schwätzer mit an sicher grenzender wahrscheinlichkeit eh nie ne anstellung in unserem bildungssystem finden wird,kann man sich beruhigt weiter der reproduktion widmen.

    • Vor 4 Jahren

      Dazu muss er mit seinen getunnelten Ohren und den Skinny Fit Jeans erstmal das Referendariat überstehen. Die nehmen ihm aufm Schulhof doch das Pausengeld weg.

    • Vor 4 Jahren

      kann er eigentlich nur hoffen, dass hier kein geheimdienst mitliest, seine ansage kann ja durchaus als terrordrohung verstanden werden :lol:

    • Vor 4 Jahren

      evtl. spricht er aber auch nur von den heute 14jährigen die in 5jahren aus dem schlafzimmer seiner ollen stolpern

    • Vor 4 Jahren

      Es freut mich zu sehen, dass ich noch eine gewisse Relevanz habe. Die Anschuldigungen und Vermutungen entsprechen zwar nicht meiner Lebenssituation, aber es kann mir ja egal sein, wenn sich eure Unterstellungen und die Realität im positiven (aus meiner Sicht) unterscheiden.

      Ich höre im Moment das neue Album von

      Fatoni und Dexter.

      Es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam, leider wird es etwas durch den ein oder anderen Lückenfüller geschmälert. Außerdem erhärtet sich nach und nach der Verdacht, dass die Halbwertszeit des Albums nicht so groß ist. Viele Lieder, insbesondere wo story telling betrieben wird, nutzen sich meiner Meinung nach relativ schnell ab. Es gibt zwar einige Referenzen, z. B. auf NMZS oder eben The Streets, aber die sind auch nicht so ergiebig, wenn z. B. das Referenzgewichse eines grim104 gewöhnt ist. Aber alles in allem ein sehr gutes Album. 4/5 Punkten imo.

      Die neue EP (?) von FKA Twigs ist auch super. Das Klangbild erinnert zwar sehr an den Vorgänger, aber vor allem ihr neuer Gesangstil ist sehr erfrischend. Sie haucht jetzt nicht mehr nur die Worte ins Mikro, sondern singt auch "richtig". Ist auf jeden Fall super, dass es nur 5 Tracks hat. Auch 4/5 Punkten.

      Wormrot

      Ist zwar schon etwas älter, aber Dirge von Wormrot ist ein super Grindcore-Album, was es sogar als Freedownload gibt. Sollte man sich auf jeden Fall einmal anhören, wenn man in dem Genre unterwegs ist. An dieser Stelle muss ich mich auch dafür entschuldigen, dass ich World Extermination von Insect Warfare erst als schlecht abgetan habe. War im Nachhinein ein falsches Urteil, das Album ist ebenfalls sehr gut.

    • Vor 4 Jahren

      Jan Böhmermann hört sich das auch alles gerne an. Und schau, wie erfolgreich er ist xD.

  • Vor 4 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Jahren

    ich schließe mich hier generell icy und sodhahn in vielen punkten an. höre relativ wenig us-mainstream die letzten Jahre und mir ist es herzlich egal, wer da wo sich inspirieren lässt, solange es gut klingt

    das album ist erfrischend und vielseitig. Langschläfer shindy hat mir vom stimmeinsatz auf den vorherigen auftritten aber irgendwie besser gefallen, nichts desto trotz sehr ansprechende Leistung, die seine Ausnahmestellung untermauert
    bushido präsentiert sich auch wach und motiviert, wenn auch mit einigen stolperern, die er aber mit stimme wettmacht und die man sicher mit einem etwas besseren getexte locker umgehen hätte können

    beatmäßig gibts neben wohligen ccn-klängen ("G$D", "$onny") und typischen funky beats by bartträger schindler ("FAZ") viel eingängigiges, pompöses und mehrere beatwechsel, die aber nicht immer von Vorteil sind

    so hätte ich mir beim titeltrack doch lieber die durchgehende (wunderbare) klaviernummer gewünscht, als das dann doch eher folgende standardisierte synthiegebrumme.

    auch "adel" ist im ersten teil ein Brett und liefert eine gewaltige atmosphäre trotz abgehakten parts, das melodische gehauche danach ist zwar nicht schlecht, nimmt aber viel tempo raus.
    marteria ist ein erstklassiges feature, der die ohnehin schon genial produzierte "Gravitation" auf neue höhen hievt, auch "megalomanie" präsentiert sich als harmlose akustische wohlfühloase, bei dem das Zusammenspiel der beiden passt
    die solotracks sind passend dem aktuellen status der beiden hin produziert und in ihrer länge genau richtig

    "verlieren hassen" erinnert an 90er NY-Melancholie und ist ein starker Kopfnicker, der etwas von der Vendetta-Zeit hat

    allgemein beginnt das album sehr stark (alleine bushidos part bei "Brot brechen" am Anfang sorgt zusammen mit dem beat für die feierliche Grundstimmung), hält das Niveau über den Mittelteil um dann gegen ende hin zu schwächeln. yasha wirkt mit seiner klebrigen art wie ein Fremdkörper, der track viel zu poppig mit schwülstigen trumpets. skip wie er im Gästebuche des ritz carlton steht.

    auch die egj-hymne am Schluss mit einem doch lustigen, aber nicht nur rapmäßig trägen ali passt irgendwie nicht, keine Ahnung woran das liegt: der beat ist eigentlich mit harten pianoklängen im giallostil gut ausgefallen.
    bei "glänzen" ist der beat aber schön druckvoll und beide sind frisch unterwegs und glänzen mit prolligen parts. eiersalatgourmet shindy flowt sich in einen kleinen rausch, der keine Kopfschmerzen bereitet, sondern zum nicken dessen auffordern will

    "rap leben" ist ein kleines street-meisterwerk. hier stimmt eigentlich alles und zeigt nochmals dass gerade die oldschool-ccn tracks des Albums zu den highlights zählen trotz allem luxusleben

    hatte bei den ersten durchläufen viel spaß, teilweise eine gute Stimmung aufgrund der Atmosphäre und doch eigentlich nicht sehr viel erwartet, was auch daran liegt dass ich noch keine interviews dazu gesehen habe, was ich aber nachholen werde.

    ein gutes album, das dem deutschrap neue Wege zeigt, Trends ansprechend umsetzt und leider gegen ende etwas nachlässt, auch die angesprochenen beatwechsel sorgen nicht immer für einen runden Eindruck
    die Wertung sehe ich aufgrund der doch vielen Höhepunkten, sei es in form des beats, der Stimmung oder mancher textpassagen bei knappen 4/5.

  • Vor 4 Jahren

    Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel.

  • Vor 4 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Jahren

    Deutscher Sprechgesang der dümmlichen Sorte. Was Änis Ferchichi und sein Kompagnon hier veranstalten spottet jeder Beschreibung von "Guter Musik". Das passt allerdings sehr gut zu seinen erneut unappetitlichen Aussagen angesichts der schrecklichen Attentate von Paris. Wann kommt der eigentlich endlich in den Knast?