Fünf Jahre ohne Veröffentlichung gehen im Deutschrap-Maßstab problemlos als mittlere Ewigkeit durch. Die Zeit, in der Azad abgesehen von Facebook-Postings IN GROSSBUCHSTABEN nichts verlauten ließ, kommt einem sogar noch länger vor. Während das versprochene Album wieder, wieder, wieder und noch …

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  • Vor 4 Jahren

    Unglaublich wack...Unfassbar, dass hier mehr als 1/5 gegeben wurde.

  • Vor 4 Jahren

    Das kann man doch nur ironisch feiern. Phrasen aus dem Mittelstufen-Poesiebuch und Nuschelraps, die aggressiv klingen sollen. Verstehe auch den Wirbel gar nicht, nur weil der mal ein paar Jahre die Füße still gehalten und keinen weiteren Müll verzapft hat, halten ihn jetzt alle für eine Art Heilsbringer? HOMÄ, bitte.

    • Vor 4 Jahren

      Wir hatten das Thema schon am Freitag im Chat. Wirklich ein Album zum vergessen. Umso absurder, dass der Ramsch hier 4/5 bekommt. :lol:

    • Vor 4 Jahren

      Harte, aber - je nach Standpunkt - nicht ganz unberechtigte Worte, effamuartleW. :D Wie findest du denn seine ersten Alben?

    • Vor 4 Jahren

      Ich mag "Leben" sehr gerne, "Faust des Nordwestens" auch, "Bozz" ging noch durch damals aber der Rest ist meiner Meinung nach mal kleinerer, mal größerer Mist.

    • Vor 4 Jahren

      Joa, kann man schon so stehen lassen.

    • Vor 4 Jahren

      Ach, es tut mir ja leid für Menschen, die geglaubt haben, dass Azad eine Metamorphose hinlegt & plötzlich Abwechslung & Tiefe in seine Technik aufnimmt oder verschiedene, lautmalerische Effekte in seine akustischen Szenarien einfließen lässt, aber dieses album ist was Emotionen, Atmosphäre & Realness angeht untouchable!

    • Vor 4 Jahren

      Wo liest du raus, dass wir diese Dinge vermutet haben? Was auch immer sie bedeuten mögen.

    • Vor 4 Jahren

      untouchable sollte es in der tat bleiben. für so langweiligen schmonz muss man kein geld ausgeben

    • Vor 4 Jahren

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    • Vor 4 Jahren

      @bav: Abwechslung ist ja grundsätzlich nie etwas Schlechtes, aber Tiefe ist nun wirklich nicht das, was ich von Azad hören möchte. Nähert sich dann in der Regel bedrohlich der Fremdscham-Grenze. Ach, und lautmalerische Effekte, die in akustische Szenarien einfließen... Also Ad-libs, oder wie? Das bitte nur, wenn sie von FEDOR kommen.

      Aber auf jeden Fall ein sehr pfiffiger Post und natürlich vielen Dank für dein Mitgefühl, Homäh!

  • Vor 4 Jahren

    5 Punkte, wie beim Großen Latinum, ihr Nixblicker

  • Vor 4 Jahren

    HAHA. Interessiert mich nicht mehr, da tu ich mir gleich noch mal das "Geld Leben" Tape rein um die ekelhaft klingende Stimme rauszukriegen...

  • Vor 4 Jahren

    Die Ghettostreicher-Beats sind anscheinend auch im Jahr 2016 noch nicht gänzlich ausgestorben. Vielleicht hat er die Scheibe auch schon 2008 aufgenommen und das Ding so lange unter Verschluss gehalten, anders ist diese Geschmacksverirrung kaum zu erklären, völlig am Zeitgeist vorbei produziert. Dann lieber doch nochmal Teil 1 in den Player schmeißen.

  • Vor 4 Jahren

    Wie kann man von Jeyz eine RnB Hook erwarten? Hab ihr den vielleicht mit Jonesmann verwechselt?

  • Vor 4 Jahren

    3-4 Punkte wuerde ich auch unterschreiben. Haette nicht gedacht, dass es mir so gut reingeht, ist aber auch mein 1. komplettes Azad-Album. ;)

  • Vor 4 Jahren

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  • Vor 4 Jahren

    Leider unglaublich schlecht geworden.

    Ich hatte echt gehofft, dass das was wird und er wieder am Faden von Leben bis Game Over anknüpfen kann. Jetzt hoffe ich, dass mir dieses Album nicht jene kaputtmacht.

    Es wirkt einfach alles altbacken, die Ästhetik, der Sound, die Texte.

    1/5

  • Vor 4 Jahren

    Es wirft ein schlechtes Licht auf Frau Fromm, dass sie anscheinend überhaupt keinen Schimmer hat, wer Jeyz eigentlich ist. Nicht dass dieser ein guter Rapper wäre, aber als jemand, den man gefüllt auf jedem 2. Azad-Release hören konnte, sollte man ihn schon von Jones unterscheiden können...
    Album ist die erwartete Enttäuschung..., 2/5. Schade, aber außer tausend mal gehörten, pseudodeepen Azad-Phrasen, die im immer gleichen Wortlaut heruntergebetet werden und langweilen Haus/Maus gerappten Representern bietet Azads "größtes Werk" absolut nichts...
    Ich schließe mit einem Zitat vom Boss persönlich:"Ich hatte beim hören Tränen in den Augen, wegen dem was ich geschaffen habe."..., kein Wunder, bei einem solchen Ergebnis nach 5 Jahren, würde ich auch heulen ob der Zeitverschwendung...

  • Vor 4 Jahren

    Hmm. Habe nach den vorab bekannten Songs irgendwie so gar keinen Bock drauf im Moment. Da helfen die 4 Punkte hier auch nicht gerade weiter! :D

  • Vor 4 Jahren

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  • Vor 4 Jahren

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  • Vor 4 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Jahren

    Die Ankündigung des Comebacks des Frankfurter Modellnuschlers Azad hatte nicht allerorten für Freude gesorgt. Viel Zeit war ins Land gegangen seit dem letzten, eher mittelmäßigen Release und groß waren die Zweifel, ob der mittlerweile überholte Sound und Stil des Straßenveterans noch in die vielseitige Rapwelt anno 2016 passen würde.
    Allerdings hatten in den letzten Jahren Bushido und Fler mit der erfolgreichen Wiederauflebung alter Soundstrukturen gezeigt, dass sich mit nostalgischen Klängen auf aktuellen Alben auch heute noch die Hallen füllen lassen. Liefert Azad also mit "Leben II" eine moderne Reise in die Vergangenheit des Franfurter Streetraps ab oder entpuppt sich die Scheibe als hoffnungslos veraltet und unnötig?
    Das soundtechnisch melidiös-dunkle "Intro" stimmt gut in das folgende Treiben ein, Azads tiefe stimme sorgt für die ersten Akzente und für einen Moment ist es wieder Anfang des Jahrtausends, in der Betonblocks auf Platte noch ein Novum waren.

    Der zweite Song bewegt sich zwar auf ähnlich ausgetrampelten Pfaden - kein Ton oder Effekt, der nicht schon mal in einem anderen Track zu hören war - doch Azad zeigt sich motiviert genug um das titelgebende "Dreh ab" nicht auf den Hörer zu projizieren. Von Altersmilde keine Spur, der Rapoldie kickt in "die Fresse wie der Träger eines schwarzen Gürtels" und schnell wird klar, dass man sich nicht auf einem launigen Zuhältertape befindet, denn ein Kollegah wird er in diesem "Leben II" nicht mehr.

    Der nachfolgend trampelnde "T-rex" zeigt sich als nicht ausgestorben und bietet passende Scratches, einen soliden Straßenbeat und wieder recht einfallslose Zeilen. Das Rapfossil "reißt alles weg wie ein Kiddy das Geschenke kriegt" und ich bekomme den Eindruck, dass sich schon langsam eine gewisse Ermüdung einstellt und der beat mit einem anderen Rapper noch mehr zur Entfaltung kommen würde.

    "der einzig Echte" brennt auf dem feurig betitelten Song leider kein ebensolches Feuerwerk ab. Einfallslose Klavierbegleitung marke 2007 untermalt dieses mediocren Track, dem letzten ende das feuer fehlt. Somit erlischt "Brenn" recht schnell.

    Wo wir schon beim Thema sind: auch "Rap" hat eigentlich sehr viel um richtig gut zu sein: wieder schön ausgewählte Scratcheinlagen, ein noch wacher Azad und ein diesmal sogar grundsolider, eingängiger Beat, (der jedoch auch so klingt, als hätten ihn während der Abwesenheit genug andere schon verwendet) retten leider nicht wirklich vor sich einstellender Langeweile, die durch das zahnlose Motripfeature noch gefördert wird.

    Bei "187" kann man schon wegen der gleichnamigen hamburger Featureparts von einem kleinen Highlight sprechen. Der Beat ist austauschbar, funktioniert aber in der Konstellation aus gelungen Parts und erfrischend prolligen Charme, der dem ab und an eingerostet wirkendem AZ AD gut tut.

    "Werte" will Azad der darbenden Hörerschaft auch weiterhin vermitteln, der dazugehörige Track bietet ein ansprechendes, dem Thema angemessenes Klangbild, der Frankfurter ist "klein und zerbrechlich in der Nacht" wie auch die ganze Grundstimmung staubtrockenen Asphalt betritt.
    Wiederholt kein Highlight, doch ein solider Beitrag.

    Der Begriff "solide" taucht nun schon desöfteren auf und leicht macht es das Album einem wirklich nicht. Man möchte es teilweise mögen, doch die allseits zu spürende Monotonie setzt dem Hörer gewaltig zu.

    Ganz "Blind" oder besser taub waren die Produzenten auch beim nächsten Song nicht. Erneut ist das Ergebnis anhörbar ohne einen nachhaltigen Eindruck beim hörer zu hinterlassen. der Bozz klingt zunehmend gelangweilter. die Thematik der Tracks geht von anfangs vorherrschender Power immer mehr zu depressiv angehauchten Tönen über, die schließlich im so passend betitelten "Narben & Tränen" gipfeln. Die Musik ist nostalgisch, erinnert an nachdenkliche Episoden vor über 10 Jahren, hat jedoch keine Frischzellenkur erhalten. Textlich versinkt Azad in nachdenklicher Phrasendrescherei.

    Der "Phoenix" fliegt auch im zweiten Part selbstbewusst über leere Schlachtfelder., die Geschichten sind erzählt, Azad hält trotzdem daran fest und präsentiert einen mit recht schönem, doch harmlosen Beat unterlegten Motivationsschub.

    Beim "Veritas" Skit ist das Leben hart, doch der Battlerentner "brutal", im Gegensatz zum recht müden Rest dieses kurzen Einwurfs, der das Album nicht wirklich vorranbringt.

    "Nicht wie Ihr" kreiert ein recht lahmes Potpourri aus sattsam bekannten Melodien, einer Hook, die entfernt an Eminems "The Way I am" erinnert und typischer "einer gegen alle" -Attitüde.

    Der anschließende "Kaisserrap" ist druckvoll mit eingängig klassischer Beatgestaltung und auch Azad löst sich aus der Starre der Ödnis und gibt im Rahmen seiner Möglichkeiten Vollgas.

    Beim "Manifest" wird wieder ein Gang heruntergeschalten ohne in die Belanglosigkeit abzurutschen. Ein guter Filler, doch wo sind die Stücke die hervorstechen? "Jeder weiß, dieser Mann ist echt"
    Jeder weiß auch spätestens jetzt, dass dieses Album niemandem weh tut, teils recht angenehm produziert ohne Überraschungen und Esprit.

    Der Weltbild-Verlag ist zahlungsunfähig, der Track selbigen Namens gleicht mit Einsatz der fürchterlich schmalzigen Hooks einer Bankrotterklärung. Schade, denn der melodische Beat während der routiniert runtergenudelten Parts vom Bozz ist durchaus hörbar.

    Abgerundet wird dieses seltsam egale Spektakel mit der Frage "Who the Bozz". Kraftlos und unspannend schleppt sich der Song gen Ende, willkommene Scratches wechseln sich mit kruden Lyrics ab, die aber hin und wieder semi-lustige Vergleiche aufbieten können, die man aber so auch schon mal gehört hat.

    Wie das gesamte Album.

    Die Anhängerschaft bekommt genau das was sie an Azad schätzt: Straßenmelancholie mit markanter Stimme auf Nummer-Sicher hin präsentiert.
    Der ganze Rest darf sich jedoch ruhig fragen, ob man ein insgesamt gerade noch solides, doch angestaubtes Produkt heutzutage noch braucht.

    2/5

  • Vor 4 Jahren

    album 2mal gehört. das reicht. wünsche ihm trotzdem erfolg mit dem teil

  • Vor 4 Jahren

    Isn solides Ding, das allerdings gänzlich ohne Überraschungen, aber dafür mit viel Oberflächlichkeit daherkommt. Der Track Weltbild ist dabei der Gipfel des schlechten Geschmacks, nicht wegen der Hook, sondern wegen dem laschen und klischeehaften Inhalt.

    In dem Album fehlt mir leider zu viel: Der Druck in der Stimme und dem Vortrag, wirklich herausragende Beats, coole Songs und nicht zuletzt irgend etwas Neues was hängen bleibt.

    2,5/5 Alles in allem kein würdiger Nachfolger des herausragenden Vorgängers. Azad sollte vielleicht doch lieber in Rente gehn und Pitbulls züchten, wirklich Interessantes hat er zum Genre scheinbar nicht mehr beizutragen.

  • Vor 4 Jahren

    Sortiert sich qualitätstechnisch irgendwo zwischen Blockschrift und Game Over ein. Nichts aufregendes, aber immerhin besser als ich es nach den Singles erwartet hätte. 3/5 mit Tendenz nach unten.

  • Vor 4 Jahren

    Habe selten ein Albung mit so viel #GEFÜHL, #AUSSAGE und #TECHNIK gehört. TODES DEEPNESS SONGS und ATOMBOMBEN geben sich die Klinke in die Hand. Mit dem Teil kann man, sofern es mit der entsprechenden Attitüde auf den Tisch geklatscht wird, jeden beliebigen US-Rapper und -Producer zum sofortigen Karriereende zwingen.

    ...

    Naja, oder so ähnlich. Braucht sich vor den letzten Azad-Alben zumindest nicht zu verstecken, fügt den ersten zwei, drei Alben aber auch nichts Neues hinzu. Nach dem ersten Durchgang eine 3/5 mit Tendenz in beide Richtungen. ;)

    "Kaiserrap" wäre übrigens die perfekte Wahl als erste Videoauskopplung gewesen.

  • Vor 4 Jahren

    Dachte als großer Azad-Fan erst, dass es ein übertrieben krasses Album ist. Dann dacht ich mir, ich hör mir das Album mal so neutral an wie möglich... Nope, das Album ist einfach ein Unikat in der heutigen Rap-Szene! Inhalt: 5/5. Rap-Skills: 5/5. Das einzige was leider Gottes ein wenig stört ist, dass an manchen Stellen schlecht gemixt wurde, weshalb man Azad an einigen wenigen Stellen nicht deutlich genug versteht. Dies liegt nicht daran, dass er irgendwie nuschelt oder so, sondern wirklich am schlechten Mix.
    Trotzdem die Enwertung meinerseits: 4,9/5