"Du hörst dir tausend Geschichten an, was ich alles machen werde, wie und wo und wann / und dieses und jenes, aber alles nix konkretes" erklärt May im treibenden "Es geht mir gut" - und genau das tut der Hörer auch: Es sind Alltagsgeschichten und Erlebnisse, die uns auf "Alles Nix Konkretes" vorgesetzt …

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  • Vor 3 Jahren

    Ihr seit solche Langweiler oder man erkennt seine Schweine am Gang. Ich gebe dem Mainstream jedenfalls gerne eine Chance bzw. meine 2 Cent. Mit tausendmal schon gehört und sich hier in den Thread setzen und immer die gleiche Leier vom Stapel lassen nö, das doch etwas zu einfach. Was wollt ihr den? Das diese Art von Musik jedes mal sich neu erfindet? Hiphop mit einer vollen Dröhnung "Fuck die Mudda" und sonst dreht sich die Scheibe doch nicht weiter?
    Jedenfalls Mainstream erst mal ablehnen weil ist ja Mainstream, mit einer Argumentation die ebenfalls nichts anderes ist als Mainstream, das ist mir zu doof. Na ja Mangelware war schon immer billig oder was ist mit dem Ding zwischen den Ohren?

    Übrigens unten runter kuck, keine Frau zu erkennen. Der Typ hat eine tolle Stimme. Für ein Debüt ist das Album erste Sahne. Die sind nicht gecastet sondern kommen von der Straße. Handmade und vernünftig produziert. Erste Tour komplett ausverkauft, die irren bestimmt nicht alle. Mal schauen wie es weiter geht. Treffen meinen Nerv aktuell, ideal im Auto zu hören und sich nochmal 25 Jahre jünger zu fühlen. Was will ich mehr?

    Gruß Speedi

    • Vor 3 Jahren

      Speedi, du hast ja mit fast allem recht, nur ist mir deine Argumentation zu verkopft. Es ist doch "nur" Musik, nur Unterhaltung. Und wenn etwas Scheiße ist darf man es auch so nennen. Musikalisch geht das ja noch halbwegs in Ordnung, zumindestens auf der EP, auf dem Longplayer ist es irgendwie weichgespült. Was aber gar nicht geht sind diese weinerlichen, vor Selbstmitleid triefenden Texte. Was reimt sich auf "Balkon"? Richtig, "Kokon". Und er muss sich gleich nach dem aufstehen ausruhen. Wie alt ist er? 80? Fuck, und so was soll mal meine (und deine) Rente verdienen. Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.

    • Vor 3 Jahren

      manchmal denke ich das speedi ein verwandter des lautusers sein könnte...

    • Vor 3 Jahren

      Jedenfalls mit die unterhaltsamsten Beiträge hier. :D

      PS: ich muss in letzter Zeit oft auf mein Mini-Tablet zurückgreifen, deswegen habe ich nicht den Nerv, näher auf die Dinge einzugehen. Ausschweifende Posts ab sofort nur noch vom Uni-PC, hm? Danke.

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      "Speedi, du hast ja mit fast allem recht, nur ist mir deine Argumentation zu verkopft."

      Ein grundsätzliches Problem. Der Typ braucht ganze Absätze, um auiszudrücken, was andere in einem Satz schaffen. Und wenn du dich durch seinen merkwürdigen Wortsalat mal durchgekämpft hast, tut dir der Kopf weh.

    • Vor 3 Jahren

      "Na ja Mangelware war schon immer billig oder was ist mit dem Ding zwischen den Ohren?"

      Eigentlich ist Mangelware sehr schwer zu bekommen und von daher wahrscheinlich teuer. Vielleicht solltest du das Ding zwischen deinen Ohren nochmal dahingehend befragen, anstatt dich weiterhin auf seine originellen Rechtschreibvorschläge zu verlassen.

    • Vor 3 Jahren

      John lenon, warum gehst du nicht noch etwas mehr arbeiten, wenn du dir Sorgen um deine Rente machst? Riestern wird dir in der Hinsicht bestimmt mehr bringen als Kommentare auf laut.de. Ach, falls du dich wunderst warum du überhaupt gerne Musik hörst: Die Dinger, die dadurch in deinem Kopf entstehen nennen sich Gefühle und sind manchmal nicht ganz logisch zu erklären.

    • Vor 3 Jahren

      Noch etwas mehr arbeiten geht nu wirklich nicht, wenn noch etwas Zeit übrig sein soll für die wichtigen Dinge im Leben. Das mit den Gefühlen beim Musik hören ist mir durchaus vertraut, nur hin und wieder sind es doch negative Gefühle wie z.B. beim (einmaligen) hören von AMK.

  • Vor 3 Jahren

    da muss ich auch mal eine lanze brechen, ich war letztes jahr auf einen konzert im hEIZKRAFTWERK, die jungs waren die vorgruppe, war sehr lässig und kahm live so ein bisschen wie element of crime auch durch einzelne text passagen und die vocals erinnerte schon ziemlich an den reger, Naja was soll man sagen, ich meine chapeau.....und obwohl die jungs keiner kannte waren alle begeistert

    • Vor 3 Jahren

      weil es mir gerade in diesen zusammenhang einfällt, kurz drauf war ich bei den fehlfarben, album super aber live geht garnicht da bekommt man ohren krebs und ich ging nach dem dritten stück und die alten säcke waren auch mal mainstream........da geh ich lieber zu mainstream jungs die live mir ein grinsen ins gesicht zaubern und mich nicht mit ihrer darbietung vertreiben

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    so viele Kommentare, man könnte meinen einen polarisierenden Rap-Act vor sich zu haben, aber diese Review zeigt, dass auch andere Genres so etwas wie "Emotionen" hervorrufen können

    Leider entpuppt sich das ganze dann doch als verweichlichte Fußgängerzonenkappelle
    "Alles Nix Konkretes" also

  • Vor 3 Jahren

    Was an der Stimme des Sängers so toll sein, erschließt sich mir nicht, im Gegenteil: Jedes Mal, wenn ich "Oft gefragt" höre, möchte ich das Radio aus dem Fenster schmeißen.
    Dieses gewollt verbrauchte... da könnte ich reihern.

    Und der Text pendelt sich irgendwo zwischen Unheilig, Silbermond und Pur ein. Ganz kleines Kino.

    • Vor 3 Jahren

      "Unheilig, Silbermond und Pur", die sind alle sehr erfolgreich. Pur bespielen zum Beispiel ganze Stadien, das schafft keine 2. Deutsche Band.

      Man muss erfolgreiche Bands ja nicht mögen, aber sollte wenigstens respektieren, dass Erfolg immer erst verdient werden muss und nicht vom Himmel fällt.

    • Vor 3 Jahren

      Nicht rausschmeissen. DAS Radio kann nichts für die Osttruppen. Die Sender sind verantwortlich. Abschalten oder Sender wechseln. Die Werbeindustrie regagiert bestimmt. :-)

  • Vor 3 Jahren

    Ich finde es erstaunlich und irgendwie auch tröstlich, dass bei all der Scheiße, der man musiktechnisch schon begegnet ist, noch eine Kapelle auftaucht, die das Bisherige in den Schatten stellt. Mein Tipp: Folgendes Lied anhören, dabei die Kommentare lesen und den Hass spüren: https://www.youtube.com/watch?v=tERRFWuYG48

    • Vor 3 Jahren

      Das ist, als fände man es tröstlich, nach mehreren unsittlichen Berührungen auch noch vergewaltigt zu werden.

    • Vor 3 Jahren

      Das wollte Olivander damit sagen. Du verstehst ihn und seine Bedürfnisse.

    • Vor 3 Jahren

      lol jetzt hab ich den Sänger ja auch mal gesehn dank dem Video.
      Wer sagt noch gleich dass die jungs "cool" aussehen? Der Adamsapfel des Spargeltarzans reichts bis zur polnischen Ostgrenze und wenn ein Windhauch kommt kippt das Büblein um. Das Lied ist langweilig.

      Oft gefragt hab ich auch noch gehört. War okay so mal, zur Abwechslung, könnte schlimmer sein hat mich aber doch nit gepackt.

    • Vor 3 Jahren

      @ Santiago: Ich wollte damit sagen, dass ich in dieser schnellebigen Zeit für jede Konstante dankbar bin, die das Leben so bietet.

      Für alle, die die Kommentare noch nicht gelesen haben, habe ich unten eine kleine Sammlung erstellt. Unter dem Video stehen ungelogen die anstrengendsten Sachen, die ich seit langem gelesen hab:

      "nachdem die ganzen rotweintrinkenden pädagogikstudentinnen ihre depressionen bei einem poisel-konzert gepflegt haben, stellen sie jetzt fest, dass tiefere stimmlagen ohne gejaulte interpretation auch sexy sein können..."

      "Unfassbar, der Kleine sieht aus, als wäre er gerade aus dem Stimmbruch gekommen. Die Stimme, die Texte --> uralte Seele."

      "Am liebsten würde ich auch gern ein top Sänger, Pianist, Textdichter und Notenschreiber sein.. so könnte auch ich wundersame Lieder singen. Ich will nicht neidisch wirken.. auch wenn ich das irgendwie bin. Ich will wirklich auch so etwas in meiner Freizeit tun. Und damit Menschen erreichen. Menschen bewegen. Man, das wär was.."

      Mein absoluter Favorit:

      "ich bin stolz deutsch zu sein. Und ich bin glücklich, wenn der Zeitpunkt kommt, wo man das wieder sagen darf."

    • Vor 3 Jahren

      und was ist daran schlimm? gerade dir sollte die texte von amk doch zusagen. helene kritisieren, aber amk auch ablehnen. dir kann mans echt nicht recht machen, was deutsche sprache anbelangt. was da in den kommentaren steht, hat glücklicherweise nichts mit der band zu tun. auch der pegida-beitrag nicht, den du da zitierst.

  • Vor 3 Jahren

    Muss Musik eigentlich immer hoch anspruchsvoll und super komplex sein?

    Wir essen doch auch nicht jeden Tag im Sterne-Restaurant, oft macht auch ein Döner oder eine Currywurst satt und zufrieden.

    Das Album ist ein musikalischer Döner, einer der frisch, gut und lecker ist.

    Ich habe das Album zufällig bei Napster entdeckt und mir hat es sofort gefallen.

    Klar, die Lyrics sind jetzt nicht gerade überkomplex, dafür ist die kehlige und unverwechselbare Stimme des Frontmannes, zusammen mit dem insgesamt stimmigen und sympathischen Arrangement der Grund, warum diese Platte trotzdem Spaß macht. Die Musik ist eingängig und trotzdem nicht 0815, sie ist kurzweilig und unterhaltsam. Klar, tiefgründig ist sie nicht, dafür liegt sie einem auch nicht schwer im Magen.

    Die Jungs wollen nicht die Welt verändern, sondern einfach nur gut unterhalten. Ist das denn so schlimm?

    Ich gebe auch 4 ****.

    • Vor 3 Jahren

      "Wir essen doch auch nicht jeden Tag im Sterne-Restaurant, oft macht auch ein Döner oder eine Currywurst satt und zufrieden."

      Klar, sofern jemand Essen mit Musik gleichsetzen würde.

    • Vor 3 Jahren

      "Muss Musik eigentlich immer hoch anspruchsvoll und super komplex sein?"

      Nein, muss sie nicht. Hat auch niemand behauptet. Man darf AMK trotzdem scheiße finden und das auch äußern. Das ist halt Musik für spießbürgerliche, Moped fahrende Ingenieure wie PhNxx, der seit 16 Jahren mit seiner Wiebke zusammen ist und uns weismachen will, er hätte keine Jack Wolfskin Jacke.

      Die wird er im kommenden Sommer natürlich nicht anziehen. Wenn er dann mit seinem Sixpack Becks Green Lemon im Beutel am Baggersee auf seine Kumpels Arne und Arndt trifft, dann natürlich in einem Jack & Jones T-Shirt mit aufgedrucktem Strandmotiv und/oder komplett sinnfreiem Text wie "San Diego Rowing Club of '78".

      Zum Döner-Argument: Ja, essen einige von uns auch ganz gerne mal, obwohl sie wissen, dass da das minderwertigste Fleisch für verwurstet wurde. Treffender Vergleich, wie ich finde. Danke.

    • Vor 3 Jahren

      Also, die einzige Wiebke, die ich persönlich kenne, ist ziemlich heiß :D

    • Vor 3 Jahren

      @ rumsfeld
      klingt, als ob Du wolltest, sie aber nicht....

    • Vor 3 Jahren

      In die Soße von deinem Döner haben sie dir aber vorher heimlich schön reingewichst.

  • Vor 3 Jahren

    Ich finde die Stimme von ihm zu anstrengend, es gab nur einen Rio Reiser. Fand ihn schon bei seiner KIZ Kooperation nervig. Die Instrumente sind schön minimalistisch und auf das Nötigste reduziert wie ich es mag und die Videos sind schön anzuschauen vor allem Oft Gefragt. Aber dieser Sänger wenn ich ihn schon sehe und dann dieses Erzwungene ich bin zwar erst 25 mach aber einen auf Weise da bekomme ich so Lust ihm einfach nur immer und immer wieder in die Fresse zu hauen. Eigentlich bin ich Pazifist aber das sollte ein neuer Song in Guantanamo Bay werden, er ist einfach zu schrecklich, noch schlimmer als die Studioversion: https://www.youtube.com/watch?v=0nouhZQqtx4

  • Vor 3 Jahren

    Wow, habe wirklich noch nix von denen (bewusst) gehört oder gesehen. Finde es aber faszinierend, was die hier für Antipathie auslösen.

    Die werden kommerziell sicher äußerst erfolgreich im deutschsprachigen Raum, so meine Prognose. Ich warte also mit dem reinhören lieber noch so lange, bis es durch das Maß an notwendiger Anteilnahme am öffentlichen Leben eh unumgänglich wird :)

  • Vor 3 Jahren

    Wenn aspekte und spiegel gleichzeitig über newcomer berichten, dann ist lobbistengefahr in an(ver)zug - siehe master label. die sind so unwichtig für de wie coldplay für gb. in einem jahr will die niemand mehr kennen. 1/5.

  • Vor 3 Jahren

    Leider wurden die Songs auf dem Album echt totproduziert und viel zu sehr "glattgebügelt". Die Youtube-Clips kann man sich geben, die Album-Versionen aber leider nicht.

  • Vor 3 Jahren

    "Kann diese Band eigentlich noch irgendwas falsch machen?" Ja. Weitere Alben veröffentlichen.

    • Vor 3 Jahren

      Allein für die betroffenen Reaktionen darauf MUSS man das Album schon fast lieben. :D

    • Vor 3 Jahren

      ja, ich versteh ehrlich gesagt den hass nicht so recht. die sind doch süß. die echten klangverbrecher lauern in unserem land doch woanders.

    • Vor 3 Jahren

      Amen!

      Zumal, auch wenn ich mich auf "Generation-Y"-Gequatsche jeder Art nur sehr ungern einlasse, man in die vermeintliche Inhaltsleere ja durchaus eine ironisch kommentierende Metaebene hineinhören kann. Wenn man möchte.

    • Vor 3 Jahren

      Der hate kommt glaube ich daher, dass sie in diversen Kreisen als the next big thing oder eher allgemein als Ausnahmeband dargestellt werden. Und das wohl auf eine Art und Weise, die die Realkeeper des Rockgames vor den Kopf stößt. Ist aber nur eine Vermutung.

      ٩(•̤̀ᵕ•̤́๑)ᵒᵏᵎᵎᵎᵎ

    • Vor 3 Jahren

      ich vermute auch, dieses mitunter recht klare "verlorenen paradies", der guten, vergleichwsweise harmlosen zeiten und die weigerung, leben und land nur über den ganzen horror oder mißstände wahr zu nehmen, stößt vielen auf, weil es diesen fleck zwischen eskapismus und dem recht darauf, als teenie eben auch alterskompatible texte zu machen reizt.

      warum sollte das hier schlimmer sein als ärzte anno 1994 oder genau so gruselig wie manch anderes? ist es nicht. es ist perfekt gemacghtes entertainment für zwischendurch.

    • Vor 3 Jahren

      Und damit ästhetisch wertlos.

    • Vor 3 Jahren

      mag sein oder nicht. aber selbst, wenn: der merkwürdig aggressive schub, die nahezu allergische reaktion vieler erklärt das nicht...wirkt auf mich, als fühlten sich viele in ihrer heimelig eingerichteten zynismus-nische vor den latz getreten. denn wie gesagt: die echten klangverbrecher lauern doch woanders.

    • Vor 3 Jahren

      Die Diskrepanz zwischen Schein und Sein ist, was die Allergie auslöst. Der Graf etwa tritt wenigstens nicht mit dem Gestus des großen Künstlers an (siehe dein Interview). Überall, wo sich Müll auch noch als kreativer Wurf verkaufen will, ist die Verachtung zurecht hoch.

    • Vor 3 Jahren

      Was der Anwalt sagt. Yüah.

    • Vor 3 Jahren

      natürlich tut er das, santi. das tun alle. sonst muss man nicht antreten.

    • Vor 3 Jahren

      Hm... ich würde eigentlich eher behaupten, dass weder der Graf noch AMK sich als große Künstler darstellen. Sie nehmen ihre eigene Musik vielleicht ernst und finden sie nicht komplett scheiße. Aber im anderen Artikel mit den Pressestimmen kommt ja auch ein Zitat vor, in dem sich die Band ausdrücklich nicht als Neuerfinder des Rads (oder so ähnlich) sieht. Graf, siehe des Antwalts Interview. Beides scheint mir in Sachen Selbstbeweihräucherung nicht auf Kanye-Level zu sein. Das Gerücht der Interpret sei etwas Neues oder Besonderes kommt jeweils eher aus der Fan-/Hypemeute.

      Letztlich sind AMK einfach ziemlich egal, dass man das Jubelpersertum drumrum kritisch beäugt, kann ich aber nachvollziehen.

    • Vor 3 Jahren

      @Anwalt: Das Kunstwerk tut das zwangsläufig, der Künstler als dessen subjektiver Vermittler aber nicht unbedingt. Hier muss man differenzieren. Schon rudimentäre Selbstreflexion wird dem Künstler seine notwendige, aber nicht hinreichende Rolle im Produktionsprozess bewusst machen. Es sei denn natürlich, es handelt sich um Kunst, die dem Ideal der Innerlichkeit und der Illusion anhängt, unmittelbar subjektive Regungen ausdrücken zu können - das aber wäre eben genau das: Eine Illusion.

      @DaFunk: Diese Bescheidenheit im Interview wird doch durch den ganzen Rest der Inszenierung konterkariert. Und hinter Kanyes Größenwahnsinn, an den so schnell keiner rankommt, steckt wenigstens auch etwas.

    • Vor 3 Jahren

      @Santiago: Kann man beides sicherlich so sehen. Mir persönlich sind von AMK nur ein paar Livevideos von der Straße unter die Augen gekommen, und angesichts dessen dass sie nun mal eine Straßenkapelle waren, fand ich das jetzt nicht sonderlich selbstverliebt/prätentiös. Dein Selbstexperiment hab ich aber nicht gemacht, insofern ist das vllt kein sonderlich qualifizierter Eindruck.

    • Vor 3 Jahren

      @santi: well said, alter

  • Vor 3 Jahren

    Nachdem ich mir gestern Lindemann und Avantasia über mich ergehen lassen musste, diese Unfälle auf Platte, schrecklich aber man kann auch nicht so richtig wegschauen, finde ich AnnenMayKantereit schon wieder erträglich.

    • Vor 3 Jahren

      sowas macht man ja auch nicht.
      zumindest nicht,solang als alternative immer noch der freitod in frage kommt.

    • Vor 3 Jahren

      Lindemann hat es schon passend zusammengefasst: "I Haaiiit Maiiiiseeelf So Werrrrrrriii Bäät"

      Gedanken, die mir beim Hören unweigerlich in den Kopf schossen, gepaart mit Todesqualen und Selbstauflösungsfantasien. Jetzt muss ich das erst einmal aufarbeiten. Kann sich nur um Dekaden handeln.

  • Vor 3 Jahren

    AnnenMayKantereit...klingt wie ne Kanzlei für Steuerrecht. Die Musik ist ähnlich spannend...

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    Das sind dann wohl doch eher die neuen "Echt" mit total knuffigen Jungs und einem Pseudo-Reiser-Gesang, der die Schenkel von Erstsemesterstudentinnen öffnet.

  • Vor 3 Jahren

    Okay, eben im Radio dieses Pocahontas gehört...naja, ist schon ganz okay, irgendwie Mumford & Sons auf deutsch. Mutterfutt und Söhne.

  • Vor 3 Jahren

    Bin auf die Band erst durch den Hipe gestoßen, der jetzt auch nach Österreich rüberschwappt. Also ich finde die Platte wirklich gut!