Wie so einige Bands, die in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit auf sich zogen, verstehen sich auch die Holländer von After Forever darauf, eine wohlklingende weibliche Stimme gegen schwermetallische Klänge ansingen zu lassen. Die Gesangslinie der Frontfrau Floor Jansen fegt dabei über die härteren …

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  • Vor 14 Jahren

    Eines vorweg, der Vergleich mit Nightwish oder Within Temptation wird höchstens dadurch suggeriert, dass Musik härterer Gangart mit einer Frauenstimme gepaart wird. In der Praxis hinkt der Vergleich meiner Meinung nach doch etwas. Auch ist Frau Jansens Organ nicht arg so "gewöhnungsbedürftig" (Nightwish) oder in den Vordergrund tretend schon nahezu penetrant (Within Temptation) - wenngleich beide wohl gute Musik machen, ist After Forevers Frontfrau doch um Weiten erträglicher.

    Nun aber zum Album:
    Bei mir überkommen mich eher - durchaus positive - Parallelen zur vor kurzem erschienenen Therion Platte. Wenngleich bei After Forevers Platte keinerlei großartige Experimente unternommen wurden und Chöre - zum Glück - im Dunkeln ihr Dasein fristen müssen.
    Gut gefallen auch die schön eingesetzten Growls, die perfekt zu der engelsgleichen Stimme Floor Jansens in Kontrast gesetzt wurden. So dürfte auch für Liebhaber der ganz harten Gangart mit leichtem Faible für "Melodien" ;) das ein oder andere Schmuckstück dabei sein.

    Am besten wird das Album vom 11-Minüter "Dreamflight" beschrieben. Von erzählerisch, über sanft, bis hin zu harten Riffs ist in diesem Stück alles ( auf eine sehr abwechslungsreiche und passende Art und Weise) vertreten und repräsentiert so einen guten Querschnitt der Platte.

    Im Gegensatz zu der werten Frau Putz gefällt mir durchaus Cry With A Smile. Denn gerade weil es so schön kitschig ist, hebt es sich angenehm von den anderen Stücken ab und wenn man den Text etliche Male hört, macht er auch irgendwann Sinn - versprochen.

    Einziges Manko dieser Platte mag die fehlende Experimentierfreudigkeit sein. Es gibt nicht wirklich Neues, noch nie Gehörtes. Aber das, was geboten wird, ist dafür umso besser.

    Wieso für die Platte nur 3 Punkte vergeben wurden, weiß wohl werte Frau Rezensentin selbst nicht, denn aus ihrem Text ist nichts zu schlussfolgern, besonders, da die Band im letzten Teil besonders gelobt wird, deshalb würde ich mich auch ihrem letzten Satz anschließen, aber die Wertung durchaus ausbauen.

    4/5

  • Vor 14 Jahren

    Dem schließe ich mich an. Eine super klingende Rezension mit einer mittelmäßigen Bewertung. Warum?

  • Vor 14 Jahren

    ich hab se live gehört beim earthshaker roadshock, und muss sagen, war die mit abstand schlechteste band da...

  • Vor 14 Jahren

    Ich weiß ja nicht, diese Band könnte wesentlich bessere Musik machen, würde sich Frau Jansen nur darauf verlegen dieses Operngehabe sein zu lassen.
    Ihre Stimme klingt im Normalmodus so schön erdig und fett, dass sie keine Doro anstellen müsste um ein paar Zeilen zu singen. Den Vergleich bräuchte sie echt nicht zu fürchten.

  • Vor 13 Jahren

    @Sackface (« Ich weiß ja nicht, diese Band könnte wesentlich bessere Musik machen, würde sich Frau Jansen nur darauf verlegen dieses Operngehabe sein zu lassen.
    Ihre Stimme klingt im Normalmodus so schön erdig und fett, dass sie keine Doro anstellen müsste um ein paar Zeilen zu singen. Den Vergleich bräuchte sie echt nicht zu fürchten. »):

    Vollkommen richtig.

  • Vor 13 Jahren

    Ich denke, dass Operneinlagen in der Stimme von Floor einfach dazugehören, abrunden und Abwechslung bieten.
    Wobei mir im Artikel auffält: Die Scheibe nach Invisible Circles war mit Sicherheit nicht erst After Forever...Ich erinnere mich an Remagine?
    Vergleiche zu Nightwish sind jetzt nicht mehr angebracht, zumindest seit Tarja durch Anette ersetzt wurde. Und zu Within Temptation live möchte ich nur sagen, dass man sich dieses wirklich nicht antun sollte. Ich kann mir vorstellen, dass Floor einiges mehr drauf hat als Frau den Adel und das auch live rüberbringen kann! In diesem Genre gehe ich sogar so weit, Floors Stimme als Stärkste Stimme zu bezeichnen. Engelsgleich ist sie aber keinesfalls, dafür ist zuviel Druck und Power dahinter. Zumindest kommt sie gegen die Musik an, im gegensatz zu einer Lisa Middelhauve von Xandria! Die bisher beste AF-Platte meiner Meinung nach!