Der wichtigste Grund, warum The National in der Vergangenheit insbesondere von der Gruppe der intellektuellen Musikliebhaber so geschätzt wurden, ist ein trivialer. Die Band transportierte eine überwältigende Intimität in ihrer Musik. Selbst dann, als sie - wie es seit ihrem besten Album "High Violet" …

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  • Vor einem Monat

    Für mich wesentlich interessanter als der spannungsarme Vorgänger!

  • Vor einem Monat

    Mir gehen die Rock-Klänge auch wieder besser rein als die introvertierten Spielereien auf dem sperrigen Vorgänger. The National sind nach wie vor einer der besten Bands, wenn man einfach nur getröstet werden möchte. Ob sie damit Stadien füllen, ist mir schnuppe, so lange die Qualität stimmt. Und die stimmt hier.

  • Vor einem Monat

    Oi! Schön mal 'ne Review zu lesen, die die Platte nicht so in den Himmel lobt wie das sonst überall zu geschehen scheint. Kann auch sein, dass es daran liegt, dass ich die Platte erst zweimal durch hab und vielleicht tut sich da noch was, bis jetzt bin ich aber tatsächlich verhältnismäßig unterwältigt und würde mit den 3/5 d'accord gehen.
    Ich weiß nicht, ob's denen mit dem etwas rockigerem Fokus darum ging, vielleicht auch etwas von der Energie der Liveshows einzufangen, auf Platte können die sich aber solche Rockismen sparen meiner Meinung nach. Das können andere besser.
    Ansonsten ist es natürlich schön, dass Sie versuchen mit den Drumparts und Synths und der allgemeinen Instrumentierung neue Akzente zu setzen und das Soundbild etwas aufzufrischen. Nur finde ich, dass die Songs die quasi dahinter stecken da dann auch irgendwie mithalten oder etwas neues bieten sollten. Und da finde ich, dass The National insgesamt tatsächlich erstaunlich wie immer klingen. Was bei einer Band von dem Kaliber jetzt natürlich auch nicht unbedingt etwas Schlimmes sein muss. Nur stellt sich da für mich ein bisschen die Frage ob The National wirlich die Art von Band ist, von der man mehr als ein bis zwei Platten im Regal haben muss oder ob mit denen quasi schon "alles gesagt" ist. High Violet halte ich auch für ihre beste Platte, Boxer gefällt mir vom Soundbild tatsächlich am besten und ist auch sonst überragend. Trouble Will Find Me kann ich mit seiner relativ "kalten" Soundbild auch mehr abgewinnen als die meisten scheibar konnten. In der neuen Scheibe sehe ich bis jetzt aber ernsthaft keinen großen Mehrwert, außer vielleicht, dass sie für ihre Liveshows halt n paar neue Songs haben.

  • Vor einem Monat

    Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Monat

    "Aber auch eine, die um die Wichtigkeit von Songs weiß, die größere Massen begeistern. In Talk-Shows, Arenen und auf Festivals."

    Als wenn das jetzt ein Alben für Arenen wär... Eher das Gegenteil.
    Für mich ist SWB ein vergleichsweise schwer zugängliches Album. Ergo eines, was "die größeren Massen" tendenziell weniger begeistert, was man von The National Alben doch noch nie wirklich sagen konnte. Nur weil "Turtleneck" laut ist, oder was ist hier gemeint?
    Haben bei mir alle so ca. 5 Durchläufe gebraucht, bis ich halbwegs ein Urteil darüber fällen konnte. Bin jetzt bei 3 für SWB, mal schauen :)

  • Vor einem Monat

    Wie schon beim Vorgänger... ich muss mich da eingewöhnen.
    Ansonsten fällt es mir weiterhin schwer neben "Boxer" und "High Violet" noch Platz für ein drittes TN-Must-Have zu schaffen.
    "The System Only Dreams..." und "Carin At The Liquor Store" sind aber schon sehr nice!

  • Vor einem Monat

    "Die New Yorker mutieren zu einer fast normalen Rockband."

    "von der Gruppe der intellektuellen Musikliebhaber so geschätzt wurden"

    Intellektuell scheinen alle AC/DC Liebhaber, Metallica Fans oder Rolling Stones Konzertbesucher wohl eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, vor allem was das Denken betrifft.

    Gelesen und gehört 4/5

  • Vor einem Monat

    Wesentlich besser als der Vorgänger. Wenn auch nicht ganz auf einem Level mit Boxer oder high Violet ein richtig gutes album. 4-4,5/5

  • Vor einem Monat

    tolle platte, die endlich mal im studio so klingt, wie sonst ohnehin auf der bühne.
    ich mag es, wenn sie den schleier der melancholie zwischendurch mit rockschüben konterkarieren.
    gefällt mir mithin auch deutlich besser als der vorgänger.

  • Vor einem Monat

    Komisch, dass die Trouble Will Find Me hier so kritisiert wird. Nach High Violet ist das doch die zweitbeste Platte von The National.
    Die Neue hat auch einiges zu bieten und ist für mich, entgegen der Review, nicht wirklich eingängiger als die vorherigen Alben. Grade "The System Only Dreams In Total Darkness" als hittig rauszustellen halte ich für Quatsch, wenn man an "Fake Empire" oder "Bloodbuzz Ohio" denkt. Mir gefällt, dass sie, wie bisher jedes Album, ihren ganz eigenen Sound hat und trotzdem im besten Sinne nach The National klingt. Und "Carin At The Liquor Store" ist ja mal ein Tearjerker vor dem Herrn.

  • Vor einem Monat

    Ich habe die Jungs zwar leider noch nie live gesehen, doch nach ein Paar Durchläufen haut mich das Album gerade echt von den Socken! Die alten waren wir auf Dauer fast zu kalt und die Gitarren hier sind ja mal überragend und ergänzen die (früher auch schon) traumhaften Gesangsmelodien perfekt.

  • Vor einem Monat

    find einfach keinen zugang zu diesem album, so sehr ich es auch versuche.. "boxer" und "high violet" sind ja eh über jeden zweifel erhaben. verstehe aber überhaupt nicht, warum "trouble will find me" hier so schlecht wegkommt. es hat absolut zwingende melodien, die ich auf "sleep well beast" einfach nicht finde. verbinde mit dem album zudem sehr spannendes, weil relativ unverhersehbares, und massiv emotionale anspannung erzeugendes songwriting, das ich bis heute nicht langweilig finde und das seine emotionalen entladungen in bestimmten songs findet, die mich immer wieder treffen..

    "sleep well beast" find ich, verglichen mit den 3 alben zuvor, echt relativ schwach. tue mich schon direkt schwer damit, dass the national hier vermehrt auf elektro und beats setzen statt satter rockiger instrumentierung, auch wenns natürlich dem zeitgeist entspricht. es packt mich zudem kaum was am songwriting. es scheint dabei, als ob pop-typisch die stimme immer stärker in den vordergrund gerückt wird, während songwriting und instrumentierung zweitrangig werden. ich spüre einfach keine vertonte melancholie mehr, die ich nachempfinden könnte. an "sleep well beast" finde ich nichts musikalisch nachhaltig begeisterndes oder persönlich tröstendes, wie ich es von den 3 alben zuvor gewohnt bin..

    aber ich hab das album noch nicht aufgegeben, weil ich die band nicht aufgeben möchte. und weil ich weiß, wie gefangen in mir selbst ich oft bin.

  • Vor 20 Tagen

    ja, jetzt hat mich auch dieses album irgendwie in seinen bann gezogen, wie auch immer die bedingungen dafür gewesen sein mögen, plötzlich hat es "klick" gemacht, ich begreifs nicht. zumal, spektakulär ist dieses album nicht auch nur ansatzweise.. es wurde von "rockismen" geschrieben, die es bis auf die songs 2 und 4 echt null gibt, dieses album ist meiner meinung nach im gegenteil viel introvertierter als alles zuvor, was ich von ihnen gehört habe, mit ausnahme eben dieser beiden songs. und, was soll ich sagen, man lasse sich treiben und das album entfaltet nach und nach seine wirkung, wieder mal höchst melancholisch, und die tränendrüse bleibt nicht unberührt. aber summa summarum ist es doch das "leichteste" album der band.

  • Vor 11 Tagen

    Das ist keine Rezension, das ist Nörgelei auf Basis einer These, die kein Maßstab für Qualität ist. Sich dem Habitus und dem Publikum einer Rockband anzunähern, schützt nicht vor musikalischer Qualität - auch wenn The National auch mit diesem Album kein konventionelles Rockalbum gemacht haben. Wenn es ein Qualitätskriterium gibt, durch das sich The National auszeichnen, dann ist es eine spürbare Intimität und die ist immer da. Sie erscheint aber variantenreich; nicht nur melancholisch, sondern auch treibend bis heiter - und das ist alles andere als Talk Show- oder Festival-Rock!