Tieftraurig, aber dankbar, gibt sich der Drummer. Prominente Kollegen stärken ihm den Rücken.

Nashville (ebi) - Ein Anruf von oben, und raus war er. Jay Weinberg hat sich nach seinem Rauswurf bei Slipknot in einem Instagram-Posting zu Wort gemeldet. Slipknots Ansage per Telefon am Sonntagmorgen habe ihn am 5. November aus dem Off getroffen: "Der Anruf brach mir das Herz", schreibt der Schlagzeuger.

Viel Konkreteres erfährt man nicht. Weinberg deutet aber an, dass er bei aller Trauer Slipknot gegenüber zumindest indirekt auch Dankbarkeit empfindet: Hätte er schon als Kind von den "vergangenen zehn Jahren" gewusst, wäre er wohl "begeistert" gewesen. Weinberg gehörte der Metalband seit 2014 an und war vor acht Tagen aufgrund einer "kreativen Entscheidung", wie es die Band ausdrückte, gefeuert worden.

Prominenter Support

Weinberg spricht noch von viel "Liebe und Unterstützung", die er erfahren habe. Und dürfte damit auch seine prominenten Schlagzeug-Kollegen meinen, von denen nun zahlreiche in den Kommentaren moralische Unterstützung bekunden. "Dies ist nur das Ende eines Kapitels. Du hast noch viele weitere vor dir, Bruder! Ich halte dir immer den Rücken frei", so u.a. Mike Portnoy, der erst vor rund zweieinhalb Wochen zu Dream Theater zurückgekehrt war.

"Seit 33 Jahren machst du deine Mutter und mich zu hundert Prozent stolz", schreibt Vater Max Weinberg. Tré Cool von Green Day: "Ich bewundere und respektiere dich sehr, Jay. Du hast die beste Musik deines Lebens noch vor dir." "Das Leben besteht aus Hügeln und Tälern, du hast den Berg bis zur Spitze erklommen. Das ist es, was uns dankbar macht. Deine Zukunft ist rosig", betont auch Ex-Guns N' Roses-Drummer Matt Sorum.

Nichtsdestotrotz, schließt Weinberg sein Statement, blicke er nach vorne. Er liebe es, Schlagzeug zu spielen und freue sich auf die Zukunft: "Ich weiß noch nicht wann, aber ich freue mich darauf, wieder laute, leidenschaftliche und von Herzen kommende Musik zu machen."

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