Die Deutschrocker von Pur erschließen sich eine neue Fangruppe: Ende November werden die Schwaben in Erfurt ein Konzert für Gehörlose spielen.

Bietigheim (mmö) - Da hatten Hartmut "Nudelvergleich" Engler und seine Leute mal eine gute Idee. Wie wäre es, einen Gig für Leute zu veranstalten, die sonst nicht als reguläre Konzertgänger zu erreichen sind, weil sie nicht hören können? Immerhin leben hierzulande ungefähr 16 Millionen hörgeschädigte Menschen.

Auf dem Konzert, das am 29.11. im thüringischen Erfurt stattfinden wird, soll ein Dolmetscher die Songtexte der Band in Gebärdensprache übersetzen, die dann auf zwei Leinwänden zu sehen sein werden. Zusätzlich werden die Songs quasi untertitelt, die Lyrics erscheinen ebenfalls als Wort auf den Screens.

Gehörlose können die Musik zwar nicht hören, allerdings sind sie in der Lage, über Schwingungen in Luft und Boden den Rhythmus eines Stücks zu fühlen. Indem sie den Bass ordentlich aufdrehen, wollen es Pur den Hörgeschädigten ermöglichen, ein Konzert unter nahezu optimalen Bedingungen zu erleben. Und einen Schaden können sie bei dieser Zielgruppe auch nicht anrichten.

Fotos

Pur

Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pur,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Pur

Wohl keine andere deutsche Band polarisiert so sehr wie Pur. Entweder man liebt sie abgöttisch, oder man kann mir ihrer Musik - freundlich ausgedrückt …

Noch keine Kommentare