Was Rammstein in "Pussy" ironisch vorführten, verarbeiten Massive Attack in ihrem neuen Clip "Paradise Circus" fast dokumentarisch: Hardcore Porno.

Bristol (ebi) - Hardcore sells: Montierten sich Rammstein im Video "Pussy" noch selbst in die Porno-Fantasien von Otto Normalverbraucher, gehen Massive Attack in ihrem aktuellen Clip "Paradise Circus" eher dokumentarisch vor.

Zwischen explizite Sequenzen aus dem Pornofilm "The Devil In Miss Jones" fügte Regisseur Toby Dye Interviewbekenntnisse der heute 73-jährigen Hauptdarstellerin Georgina Spelvin ein, die in der Retrospektive eindrücklich beschreibt, weshalb man sein Innerstes vor der Linse nach außen kehrt - die Geilheit auf den nimmermüden Ständer der Kamera: "When there's a camera running, it's so thrilling! God help me, I love the camera!"

Pornoklassiker mit Hope Sandoval am Mikro

"The Devil In Miss Jones" von 1973 gilt als Genreklassiker, der Porno bis zu einem gewissen Grad hoffähig machte bzw. versuchte, auf das Level filmisch anspruchsvoller Produktionen zu heben. Für "Paradise Circus" stand Hope Sandoval vor dem Mikrofon. Der Track knüpft mit seinem entspannt schwebenden Flow an die Vier-Track-EP "Splitting The Atom" an, die bereits als Vorbote auf "Heligoland" fungierte.

Das fünfte Studioalbum von 3D und Daddy G, die erst vor kurzem ihre erste Tourrunde beendeten und nach Jahren offenbar wieder Frieden mit Ex-Mitglied Tricky geschlossen haben, erscheint am 5. Februar und enthält folgende Tracks:

-"Pray For Rain"
-"Babel"
-"Splitting The Atom"
-"Girl I Love You"
-"Psyche"
-"Flat Of The Blade"
-"Paradise Circus"
-"Rush Minute"
-"Saturday Come Show"
-"Atlas Air"

Fotos

Massive Attack

Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: ) Massive Attack,  | © Vodafone (Fotograf: )

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laut.de-Porträt Massive Attack

Massive Attack gehen wie auch Tricky, Produzent Nellee Hooper oder später Smith & Mighty Ende der 80er aus dem Künstlerkollektiv The Wild Bunch hervor.

laut.de-Porträt Rammstein

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58 Kommentare

  • Vor 5 Jahren

    @lautuser (« Klar, die Promo von Rammstein war natürlich kommerziell gesehen ein sehr feiner Schachzug, keine Frage. »):

    so zwingt man doie leute wenigstens 1 mal das video zu sehen^^

  • Vor 5 Jahren

    @keine_Ahnung (« Massive Attack werden auch überbewertet. Auf jedem Album haben sich zwei-drei gute Lieder gefunden, wie "Protection" oder "Karma Koma". Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Alben an sich IMHO immer nur (oberes) Mittelmaß waren.
    Wenn ich dass Doors-Cover "Light my fire" von Massive Attack mit dem Depeche Mode-Cover "Stripped" von Rammstein vergleiche [Ja, auch mit dem Leni-Video], dann würde ich Rammstzein klar den Vorzug geben. »):

    schwirr ab du banause der einzige der hier überbewertet is bis du

  • Vor 5 Jahren

    @zugehoert (« @keine_Ahnung (« Massive Attack werden auch überbewertet. Auf jedem Album haben sich zwei-drei gute Lieder gefunden, wie "Protection" oder "Karma Koma". Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Alben an sich IMHO immer nur (oberes) Mittelmaß waren.
    Wenn ich dass Doors-Cover "Light my fire" von Massive Attack mit dem Depeche Mode-Cover "Stripped" von Rammstein vergleiche [Ja, auch mit dem Leni-Video], dann würde ich Rammstzein klar den Vorzug geben. »):

    schwirr ab du banause der einzige der hier überbewertet is bis du »):

    Oh ja, tut mir Leid dass ich ganz vergessen hatte, dass mir hier seine eigene Meinung nicht kund tun darf.
    Ach, halt...