Der wohl berühmteste Gitarrist des traditionellen spanischen Musikstils starb in Mexiko am Strand.

Cancún (ebi) - Der spanische Flamencogitarrist Paco de Lucía ist tot. Er erlitt gestern im mexikanischen Cancún einen Herzinfarkt, als er am Strand mit seinen Kindern spielte, zitiert die dpa einen Sprecher seiner Heimatstadt Algecira in Andalusien. Sein Neffe habe den Tod bestätigt. Paco de Lucía wurde 66 Jahre alt.

Referenz des Flamenco

Berühmt wurde Francisco Sánchez Gómez, so sein bürgerlicher Name, in erster Linie mit dem Flamenco. In seinem Genre gilt der Gitarrist seit den 70ern als Referenz. Gleichwohl öffnete er den traditionellen spanischen Musikstil mit seinen Kollaborationen in Richtung Jazz und Klassik. So arbeitete er beispielsweise mit dem Briten John McLaughlin oder dem amerikanischen Gitarristen Al Di Meola zusammen. Auch mit Jule Neigel nahm er einen Song auf.

Paco de Lucía stammt aus einer Musikerfamilie mit Gypsies-Hintergrund. Die Stadt Algecira rief nach seinem Tod eine zweitägige Trauerzeit aus, schreibt die BBC.

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