Das 'Herz aus Stahl', es schlägt nicht mehr. Nach einer Abschiedstournee löst sich die Band auf.

New York City (kluk) - Other bands play, Manowar kills! Offenbar nicht mehr lange – Joey DeMaio und seine testosterongeschwängerten Kollegen kündigen an, Blut und Eisen in naher Zukunft endgültig abzuschwören. Zuvor werden die True-Metal-Vorreiter eine letzte Tour unter dem Banner "Final Battle" geben.

Das ganze Statement im Wortlaut [sic!]:

"Die Gods And Kings-Tour war ein bahnbrechender Moment in unserer Karriere. Bühne, Ton, Video und Ihr, unsere Fans, waren großartig!

Nach einer derart fantastischen Tour war es klar, dass wir das nächste Mal noch Größeres bieten müssen, jenseits von allem was wir bislang getan haben; etwas, das die Träume jedes Manowarriors erfüllen wird. Das wird dann der ultimative Moment sein Danke zu sagen, und Lebewohl!

Der Final Battle beginnt in Deutschland und wird uns rund um die Welt führen, um Lebewohl zu sagen.

Wer Metal kennt,
kennt MANOWAR.
Wer MANOWAR kennt,
kennt Metal!

Alle die auf dieser Tour dabei sein werden wird eine ewige Erinnerung bleiben, an eine Band die Herz, Blut, Seele und jeden Moment ihrer Karriere dem Wahren Heavy Metal gewidment hat.

Wir rufen alle Manowarrior auf Euch bereitzumachen und mit uns am Final Battle teilzunehmen!

MANOWAR"

Manowar gelten als Vorreiter der True-Metal-Bewegung, die gelobt, den 'wahren' Heavy Metal vor äußeren Einflüssen abzuschirmen. Nach erfolgreichen Phasen in der 80er und 90er Jahren gaben sich die US-Amerikaner dann jedoch zunehmend der Kommerzialisierung und musikalischen Wiederholung ihres Power-Metal-Stils hin, ihr Image galt lange Zeit als überzogen und lächerlich. Ihr letztes reguläres Studioalbum "The Lord Of Steel" erschien im Jahr 2012.

Fotos

Manowar

Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Manowar,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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8 Kommentare

  • Vor einem Jahr

    Ach komm. Denen glaub ich kein Wort. Das wird doch wieder nur die erste von vielen Abschiedstouren a la Scorpions, Judas Priest usw. ...

  • Vor einem Jahr

    Schade darum aber irgend wann ist alles zu ende und wer weiss wie lange man es ohne Bühne aus hält das ging vielen so

  • Vor einem Jahr

    Greer hier vom Musikmagazin "Ohrenschmalz". Wir schreiben den 29. September 2016 und haben hier ein Live-Interview mit Joey DeMaio von der Manowar-Reunion-Tour "The Return Of The Warriors".

    OM: Joey, Manowar hatte sich ja eigentlich im Mai 2016 aufgelöst...

    Joey: Yeah, du weißt, das Manowar immer für die Fans da war, und nach der überwältigenden "Final Battle" Tour fühlten wir, dass wir einfach nichts mehr hatten, was wir den Fans noch geben konnten. Vor allem aber fühlte mein Konto, dass auch die Fans nichts mehr hatten, was sie uns noch geben konnten.

    OM: Gut, dass du es ansprichst. Ihr habt auf der "Final Battle" Tour vor zehn Leuten gespielt, nur schwerreiche Zeitgenossen wie HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne oder der FC Bayern Steuerberater Uli Hoeneß, was wohl an den Ticketpreisen lag...

    Joey: Moment, die Ticketpreise waren mit 29400.- pro Karte doch nicht zuviel! Wir mussten ja das komplette Orchester aus der Aldu-Baran Milchstraße einfliegen. Was glaubst du, was so ein Weltraumflug kostet? Und alles für die Fans!

    OM: Aber es kam nachher heraus, dass das Orchester gar nicht live gespielt hat...

    Joey: Natürlich nicht. Konnte es ja auch nicht, waren ja alle tot, als sie eintrafen, weil Aldu-Baraner die Erdatmosphäre gar nicht vertragen... wir wir dann herausfanden. Aber das sind auf jeden Fall true Metalheads gewesen! Die sind nämlich wirklich für den Metal gestorben!

    OM: Mhmm, klar, verständlich. Joey, warum jetzt doch die Reunion nach gerade mal vier Monaten?

    Joey: Nun, wir haben nach unserer Auflösung die Entwicklung des Metals mit Sorge verfolgt und sahen uns daher gezwungen, wieder einzugreifen, um den Whimps und Posern zu zeigen, was wahrer Metal ist.

    OM: Du, ich meinte jetzt eigentlich den WAHREN Grund.

    Joey: Ach so! Nun, unser Lebensstil ist halt nicht ganz billig, du weißt schon: jeden Tag 50 neue Frauen, all zwei Stunden neue Harley, und vor allem die Haarpflegeprodukte...

    OM: Zumindestens bist du ehrlich...

    Joey: Natürlich, den nur Metal, der true ist, ist wirklich true! Und nun muss ich wieder für den Metal sterben. Bis denn!

    OM: Jap, und wir hoffen, dass dich mal wer erhört. ^^ Stay trve! \m/