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Push it!

Tyler The Creator braucht erst einmal keinen Anwalt. Der Kopf der Odd Future-Gang befindet sich wieder auf freiem Fuß. Die Polizei hatte ihn zuvor in Gewahrsam genommen, der Vorwurf lautete auf Aufstachelung zum Aufstand. Tyler soll bei seinem Auftritt beim SXSW Festival im texanischen Austin vergangene Woche mit "Einfach rein! Los! Push! Push!"-Rufen Fans dazu veranlasst haben, Absperrungen zu missachten und so ein gefährliches Gedränge verursacht haben, in dem mehrere Menschen leichte Verletzungen davon trugen.

Weit weniger glimpflich kamen zahlreiche Fans davon, die einen Tag zuvor vor einem Club auf die Show von Tyler The Creator warteten: Ein Wagen fuhr nahezu ungebremst in die Warteschlange. Meldungen sprechen von zwei Toten und fünf Schwerverletzten, 23 Personen mussten im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Der Fahrer versuchte, zu Fuß zu fliehen, wurde aber noch in der Nähe des Unfallortes festgenommen.

Tyler the Creator betont allerdings, dass die beiden Vorfälle nichts miteinander zu tun haben, und fordert: "Also hört bitte damit auf, mich mit dieser Tragödie in Verbindung zu bringen. Das ist nicht cool und fällt mir in den Rücken."

Tylers Anwalt (er hat natürlich einen), erklärte Folgendes:

"Zu keiner Zeit während des Konzerts hat Tyler versucht, einen Aufstand anzuzetteln oder an entsprechenden Aktivitäten teilgenommen, wie es in der Presse berichtet wurde. Videos und Augenzeugenberichte machen deutlich, dass die Fans, die versucht haben, die Show zu stürmen, dem Anlass entsprechend voller positiver Energie waren und niemals Ärger oder Aggression zeigten."

So oder so: Tragischer wirds heute zum Glück nicht mehr.

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