Beim dritten Track vom kommenden Album "Lang Lebe Der Tod" setzt Casper ganz auf Gitarrenmucke.

Bielefeld/Herxheim (dani) - Für seinen neuen Track, den inzwischen dritten aus dem großzügig auf 1. September verschobenen Album "Lang Lebe Der Tod", holt sich Casper Indierock-Streber Drangsal ins Boot. "Keine Angst", bitten die beiden. Die Plattheit der Textzeilen kann einen allerdings durchaus das Fürchten lehren.

"Keine Angst, denn alles, das hier war, ist morgen vielleicht schon egal", philosophiert Drangsal da in der Hook, als kämen die beiden direkt aus Mark Forsters Songwritercamp. "Keine Angst, denn das was du jetzt bist, ist nichts, was du für immer sein wirst." Dazu Gitarrenmucke - an die Kombi müssen sich alte Casper-Fans womöglich erst gewöhnen.

Auf Tour

Mit der neuen Scheibe gehts im Herbst dann auf ausgedehnte Tour. Noch ist bei Casper aber Festivalsaison: Rocco Del Schlacko, Taubertal, Highfield sowie dem Chiemsee Summer macht er seine Aufwartung. Ab Ende Oktober steht dann die Hallensaison an:

31.10.2017, Münster (Halle Münsterland)
02.11.2017, Luxembourg (Den Atelier)
03.11.2017, Zürich (Eventpark)
04.11.2017, Stuttgart (Schleyerhalle)
08.11.2017, Hamburg (Sporthalle Hamburg)
10.11.2017, Dortmund (Westfalenhalle)
14.11.2017, Wien (Stadthalle)
17.11.2017, München (Zenith)
18.11.2017, Frankfurt (Festhalle)
21.11.2017, Leipzig (Arena)
22.11.2017, Bremen (ÖVB Arena)
24.11.2017, Berlin (Max-Schmeling-Halle)
25.11.2017, Hannover (Swiss Life Hall)
09.03.2018, Würzburg (S. Oliver Arena)
10.03.2018, Erfurt (Messehalle)

Fotos

Casper

Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Casper,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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7 Kommentare mit 23 Antworten

  • Vor 6 Tagen

    Eine Affinität zu Indie-Rock hatte Casper schon immer, aber das hier ist mehr Drangsal-Song als Drangsal-Feature.
    Anscheinend weiß Casper nicht, wohin er mit seinem vierten Album will, denn die bisherigen Singleauskopplungen machen nicht den Eindruck, dass es einen Masterplan gibt ("Sirenen"). Das Album wurde schließlich auch um ein ganzes Jahr verschoben.

  • Vor 5 Tagen

    Ich muss leider auch sagen, dass mich das was seit der Terminverschiebung des neuen Albums zu hören war nicht wirklich begeistert.
    "Lang lebe der Tod" ist finde ich der Hammer, aber anhand den zwei anderen Songs habe ich die Befürchtung, dass man um die Vermarktbarkeit gefürchtet hat und das Album deshalb neu gemacht hat.