Spätestens 1987, auf der Höhe der gerichtlichen Auseinandersetzungen um ein Plakat des Schweizer Künstlers und Alien-Erfinders H.R. Giger, das der Dead Kennedys-Platte "Frankenchrist" beigelegt ist und den Unmut christlich-konservativer Amerikaner erregt, ist Leadsänger Jello Biafra so bekannt wie …

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  • Vor 3 Jahren

    Jello,ein ORIGINAL was seines Gleichen sucht!!!!

  • Vor 3 Jahren

    Jello,ein ORIGINAL was seines Gleichen sucht!!!!

  • Vor einem Jahr

    Berlin, 03.08.2016, So36, Die Vorband war nicht angekündigt = erhöhter Bierkonsum. Einer musste den Saal mit blutiger Nase verlassen. Es liefen zwei, drei aggressiv auftretende „Aufmischer“ rum und es schien nicht absurd, dahinter mal wieder die Bullen zu vermuten. Es folgte ein behäbig langwieriger nerviger Soundcheck mit den Drums. Wollte man das Publikum aggressiv bekommen oder ist man unfähig? Jello war dann wie erwartet der inthronisierte Klugscheißer des Abends (viele Statements haben Jugendclubniveau) aber mit gutem Gesang. Es war ganz klar seine Show und so muss das auch sein. Irgendwann sprangen Fans –offenbar arabischer Herkunft, ich war schon zu besoffen- auf der Bühne rum und bekundeten ihre Freundschaft zu Jello. Na dann ist ja alles gut, also kein Rassismus weit und breit, und die Revolution wurde ausgerufen. Die Deutschen sind aber –so weiß es Jello- schon ohne Revolution toll, weil sie –auch noch vor dem Hintergrund ihrer Geschichte- die Migranten aufnehmen. Bescheidener aber breiter Beifall vom Publikum. Das Konzert war nicht frei von Emotionen. Rotlicht wollte Jello keines, aber für schlappe 20 antikapitalistische Euro lieferten durchweg gute Musiker ein durchweg gutes Konzert, vor einem augenscheinlich nicht allzu politisch differenziert denkenden Publikum, dass überwiegend nur abfeiern wollte um endlich homogen etwas zu arge Gemütlichkeit auszustrahlen, als der Hit "Holiday in Cambodia" mit gutem Sound prächtig einschlug. In diesem Moment schlug jene Nostalgie zu, die man bei Konzerten altgedienter Rockgrößen bisweilen wahrnimmt. Viele haben individuelle Erinnerungen und Assoziationen zu einem Hit und freuen sich wie Bolle, wenn er vom Original gut vorgetragen wird. Sah den Abend so aus, als feiere man sich selbst. Der thematisch nicht mehr zeitgemäße Hit (es gibt so naive Linke kaum mehr?) müsste eigentlich längst "Holiday in Irak" heißen (klingt aber nicht so gut) und die Verantwortung des ausufernden Kapitalismus, mithin jene der als "Nazi-Trump" Konkurrentin inszenierten Hillary Clinton http://www.nachdenkseiten.de/?p=31687 und ihre feministischen und farbigen Wähler, welche die Wall-Street so lieben, näher beleuchten. Denn der USA –und nicht nur der- droht nicht nur wegen „Nazi-Trump“, sondern eben auch wegen Clinton eine üble Ära in diesem Sinne:

    https://www.youtube.com/watch?v=Fgcd1ghag5Y

    "he died"...ist das lustig...

    Wieviele Tote gibt es noch?

    Und da sind keine naiven linken JÜngsche drann schuld.