Porträt

laut.de-Biographie

Dan Mangan

Dan Mangan kommt aus Kanada. Er trägt gerne Bart, luftige Hemden, singt und spielt Gitarre. Was auf den ersten Blick klischeehafter nicht sein könnte, ist bei genauerer Betrachtung mehr als nur ein weiterer Singer/Songwriter aus dem Land der reißenden Bäche und tiefen Wälder.

Dan Mangan wächst im Vancouver der achtziger Jahre auf. Seine Eltern legen großen Wert darauf, dass Dan und seine beiden Geschwister bereits in frühen Jahren eine musikalische Grunderziehung genießen. Neben standardisiertem Spielzeug befinden sich demzufolge auch reichlich Instrumente zur freien Verfügung im Hause der Mangans.

Dan fokussiert sich auf Gitarre und Piano, und gründet mit sechzehn Jahren seine erste Band unter dem Namen Basement Suite, mit der er fortan lokale Einkaufszentren und Privat-Partys beschallt.

Während seiner Studienzeit auf der University Of British Columbia entdeckt Dan seine Liebe zum klassischen Singer/Songwritertum und nimmt im Jahr 2003, im Alter von zwanzig Jahren, seine erste vollakustische EP "All at Once" auf. Die Ergüsse bleiben nicht ungehört, und so landet der Barde, der sich mittlerweile wieder mehr mit anderen Musikern austauscht, zwei Jahre später bei ABC Warner und präsentiert sein Debüt "Postcards & Daydreaming".

Dans Schaffen findet zunehmend Gehör auch außerhalb seiner Heimat. Er packt seine Koffer, schnappt sich ein kleines Bühnen-Ensemble und beginnt die Welt zu bereisen. USA, Australien, Europa: Dan ist kein Weg zu weit, um seine Musik und seine Ansichten mit Menschen zu teilen: "Es bereitet mir einfach Sorgen, dass sich so viele Menschen so fühlen, als könnten sie nicht die Ketten und all diese Dinge brechen, die sie zurückhalten. Ich möchte dieser andere Mensch sein, ich möchte mutiger, selbstbewusster sein", so der Sänger.

Mit dem 2009er Output "Nice, Nice, Very Nice" entfernt sich Mangan erstmals ansatzweise vom typischen one-man-Folk und überrascht viele seiner Anhänger mit kompakterer Instrumentierung.

Der Erfolg gibt dem Barden Recht. Große Festivals wie das englische Glastonbury oder das australische Woodfork Folk Festival heißen den Sänger und sein Gefolge auf ihren Bühnen willkommen.

Mit "Oh Fortune" legt er 2011 sein Drittwerk nach, überrascht sich dabei selbst und geht musikalisch einen weiteren Schritt nach vorne: "Die Songs wurden besser, weil wir sie geöffnet und untersucht haben, weil wir die Wörter so interpretiert haben, wie sie musikalisch am eindrucksvollsten wirken. Ich glaube, du kannst so viele Intentionen für Songs haben, und wenn du sie dann aufnimmst, kann es ganz anders enden, als man es erwartet hat und es ist eine wunderschöne Sache, so überrascht zu werden."

Alben

Dan Mangan - Oh Fortune: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Oh Fortune

Kritik von Kai Butterweck

Dan Mangan emanzipiert sich vom Klischee des Folk-Barden. (0 Kommentare)

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