Die Kontroverse um den Ballermann-Song "Layla" erreicht den ZDF-Fernsehgarten. Am 31. Juli 2022 sollen DJ Robin und Schürze ihren Gassenhauer im Rahmen einer "Mallorca vs. Oktoberfest"-Ausgabe zum Besten geben. Doch das seit jeher als Hort des gehobenen Musikgeschmacks bekannte ZDF-Format knüpft den …

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  • Vor 4 Monaten

    „Früsexualisierung verhindern“ und diesen Schund zum Kulturgut erheben sind dieselben Leute, oder?

  • Vor 4 Monaten

    Wenn das die Lösung ist hätte ich gerne mein Problem zurück.

  • Vor 4 Monaten

    Schon irre, wie gerade konservative Kreise auf das Thema abgehen, und von einer "Verbotskultur" schwadronieren.

    Ich kann mich noch gut an die "geistig-moralische Wende" erinnern, als eine amoklaufende Bundesprüfstelle und willfähige Richter im Zeichen des Jugendschutzes Filme, Bücher und Schallplatten aus dem Verkehr gezogen haben - also teilweise so richtig verboten, bzw. beschlagnahmt, wie das im Behördenjargon heißt, mit Verkaufsverbot, Kriminalisierung von Cinéasten und Einziehen der Masterbänder, sofern es sich um eine deutsche Produktion handelte.
    In den 50ern waren es Comichefte, die auf Geheiß der "christlichen" Parteien und der Kirchen im "Schmökergrab" verschwanden, und knapp 10 Jahre nach 1945 öffentlichen Bücherverbrennungen anheim fielen.
    Noch gar nicht so lange her ist die Diskussion um die sog. "Killerspiele", in deren Zuge der Zensurapparat der Republik nochmal zu alter Form auflief.
    Und ausgerechnet die Sittenwächter von einst machen jetzt ein Fass auf, weil ein Volksfestveranstalter mal die Frechheit besitzt, zu hinterfragen, was da unter dem Deckmantel des zünftig Party-machens mitunter für eine sexistische Kackscheiße in den Zelten läuft. Lächerlich, aber wohl normal für Leute, die bis vor kurzem Vergewaltigung in der Ehe noch als Kavaliersdelikt weggelächelt haben.

    • Vor 4 Monaten

      10/10 Kommentar.

    • Vor 4 Monaten

      @Horst71:
      "Schon irre, wie gerade konservative Kreise auf das Thema abgehen, und von einer "Verbotskultur" schwadronieren."
      Keine Ahnung, ob das ausschließlich konservative Kreise betrifft. Ich glaube eher, da sind die Wutbürger wieder am Start, die ohnehin Liedtexte nicht verstehen oder verstehen wollen und die sich lieber über die im Hühnerstall mit motorisiertem Untersatz fahrende Oma aufregen, anstatt mal drüber nachzudenken, wer hier tatsächlich Zielscheibe des Spotts sein soll.

      "Und ausgerechnet die Sittenwächter von einst machen jetzt ein Fass auf, weil ein Volksfestveranstalter mal die Frechheit besitzt, zu hinterfragen, was da unter dem Deckmantel des zünftig Party-machens mitunter für eine sexistische Kackscheiße in den Zelten läuft."
      Na ja, aber die Sittenwächter von einst sind ja auch diejenigen, die in der Vergangenheit ebenso munter wie textsicher "Und ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt" mitgeschunkelt oder ausladende weibliche Körperteile mittels Handschlag gelobt haben. Dieser moralische Lendenschurz steht also den Konservativen mindestens ebenso schlecht zu Gesicht wie dem restlichen Spektrum.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      "Noch gar nicht so lange her ist die Diskussion um die sog. "Killerspiele", in deren Zuge der Zensurapparat der Republik nochmal zu alter Form auflief."

      Bis in die 10er Jahre hinein fand v.a. im Bereich Videospiele definitiv eine Zensur statt, wie sie die Vorgängerbehörde der BPjM auch im Bereich Horrer-/Splatter-/Gore-Filme jahrzehntelang vorlebte und praktizierte. Filmproduzenten und Verleiher mussten für eine Veröffentlichung als deutsche FSK ab 18-Version massive Schnitte und erheblich sinnveränderne Synchronisation hinnehmen und waren anschließend trotzdem indiziert, sprich Werbeverbot und Verkauf nur von unter der Ladentheke aus nach eines Altersnachweis... Heute große und erfolgreiche Spielereihen wie GTA oder Fallout erschienen in Deutschland mit weniger oder ohne Bluteffekte, ohne Rag Doll-Effekte/Verstümmelungs-Effekte, mit nachträglich herausgenommener Möglichkeit Zivilisten/Passanten zu überfahren und, und, und... Eine vollständig ungeschnittene USK18-Version bekamen beide Beispiele in D mW erst mit dem 4. Teil der Hauptreihe.

      Wer Spiele aus diesen Reihen bzw. generell ungeschnitten, aber mit deutscher Sprach- / Textausgabe, wollte, hat in dieser Zeit statt der USK18-Version einen PEGI-18 Import aus Österreich besorgt... Erst mit dem einsetzenden Erfolg der heute richtig kommerziell erfolgreichen Spielereihen hat sich das langsam gebessert, aber diese Möglichkeit zur Zensur plus weiterführender Indizierung durch die BPjM besteht weiterhin und wird vereinzelt an Medien vollzogen.

      Also entweder gesteht mensch sich an der Stelle ein, dass er den deutschen Jugendschutz bzw. dessen Umsetzung durch Erziehungsberechtigte zu lasch und damit potentiell zu jugendgefährdend hält und müsste von legislativer Seite halt nochmal an das Thema ran - oder das GG ist bzgl. dieses Artikels Akronym für Gewürzgurke und es ist de facto Zensur von Inhalten, die eine Prüfstelle für so gefährlich und verstörend für das durchschnittsdeutsche wattebauschweiche Ü18-Konsumbewusstsein hält, dass sie eben auch Erwachsenen bloß eine durch sie vorher glatt gebügelte deutsche Version ausländischer Medienkunst zur Verfügung stellen.

      Legendär hierzu auch der Skandal um die bedeutungsverändernde deutsche Synchronisation des Films "Starship Troopers", der nur einer von vielen, aber der vielleicht noch bekannteste Fall im Mediensynchro-Zensur-Bereich Deutschlands darstellt.

      Zum reinlesen sowie auch zum tiefer eingraben in die Thematik: https://www.schnittberichte.com/

    • Vor 4 Monaten

      Generell ist es so, dass es immer neuartige Medien waren, die ins Visier der Sittenwächter gerieten. In den Gründungsjahren waren es Comichefte, vor deren schädlichem Einfluss man die deutsche Jugend schützen musste, in den 80ern waren es dann Videokassetten, und ab den 90er Jahren eben "Killerspiele".

    • Vor 4 Monaten

      Ja, aber entweder hab ich als Staat ein JuschG, das funktioniert, dann brauche ich aber Medieninhalte generell nicht scheiden bzw. während der Synchro "fehlübersetzen" oder eben es ging und geht nie wirklich darum, nur die "Jugend" vor solchen Inhalten zu "schützen".

      Der argumentative Spielraum dazwischen existiert faktisch nicht. ;)

    • Vor 4 Monaten

      Ob da jetzt wirklich der Gedanke dahinter stand, unter dem Vorwand des Jugendschutzes missliebige Medienerzeugnisse auch für Erwachsene aus dem Verkehr zu ziehen, sei mal dahingestellt.
      Dass genau das in der Vergangenheit letztlich passiert ist, ist hingegen unstrittig.
      Ebenso, dass das System aus FSK, Indizierung und richterlicher Beschlagnahme dazu geführt hat, das viele Kulturschaffende mit der "Schere im Kopf" an ihre Arbeit gegangen sind, und ausländische Anbieter oft im vorauseilenden Gehorsam kritische Inhalte für den deutschen Markt entschärft haben.
      Das grundsätzliche Problem war vermutlich, dass so gut wie immer die ältere Generation über Medien und Inhalte befunden hat, die sich ihnen nicht mehr erschlossen haben, zu denen ihnen der Zugang und der pop-kulturelle Hintergrund gefehlt haben.

    • Vor 4 Monaten

      "Das grundsätzliche Problem war vermutlich, dass so gut wie immer die ältere Generation über Medien und Inhalte befunden hat, die sich ihnen nicht mehr erschlossen haben, zu denen ihnen der Zugang und der pop-kulturelle Hintergrund gefehlt haben."

      Korrekt. Allerdings darf angezweifelt werden, dass es da jemals um den Schutz Minderjähriger ging. Das schien immer eher ein Deckmantel zu sein, um unliebsame Inhalte, die nicht dem eigenen "Wertekompass" entsprachen, aus dem Verkehr zu ziehen. Es mag bizarr klingen, aber die Amokläufe in diesem Zeitraum kamen so manch Ewiggestrigem sicherlich nicht ganz ungelegen, um die Entscheidung bzgl. den "Killerspielen" etwas zu beschleunigen. Wenn den handelnden Personen wirklich jemals etwas an den vermeintlich Geschützten gelegen wäre, hätte man nicht solche verkürzten Scheindebatten über Computerspiele geführt, sondern weitaus tiefergehende Analysen zugelassen.

    • Vor 4 Monaten

      Gerade bei den Amokläufen waren die "Killerspiele" eine wohlfeile Nebelkerze, das stimmt.
      Denn wenn es die bösen Spiele waren, die die armen Kinder so verwirrt haben, dass sie ihre Schulkameraden abmurksen, dann muss man sich mit Themen wie Leistungsdruck, Ellbogengesellschaft, Mobbing, und Schulen, die eher willfähige Konsumenten heranzüchten, als noch irgendwelche Werte oder gar Allgemeinbildung zu vermitteln, nicht weiter beschäftigen.

    • Vor 4 Monaten

      @Forndom:
      "Wenn den handelnden Personen wirklich jemals etwas an den vermeintlich Geschützten gelegen wäre, hätte man nicht solche verkürzten Scheindebatten über Computerspiele geführt, sondern weitaus tiefergehende Analysen zugelassen."
      Gab es die nicht sogar? Oder anders: gab's zu den jeweils passenden Zeitpunkten nicht auch viele Stimmen, die gesagt haben "Ihr unterhaltet euch da über Dinge, deren Tragweite ihr gar nicht erfassen bzw. die ihr durch irgendwelche Beschlüsse gar nicht in den Griff bekommen könnt"?
      Diese ganze Diskussion ist doch erwartungsgemäß stückweise versickert, nachdem einige Leute wahrscheinlich gar nicht mal so zu Unrecht argumentiert haben, daß in der Diskussion Symptom und Ursache miteinander vertauscht werden (nicht jeder, der Killerspiele zockt, wird deshalb zum Amokläufer, aber potentielle Amokläufer werden durch Killerspiele "enthemmt"), und daß man mit dem Jugendschutz die Sachen aus dem Verkehr ziehen kann, die über die Ladentische (oder unter ihinen hindurch) gehen, aber daß der Jugendschutz halt so seine Zuständigkeitsprobleme hat, sobald man sich ins Internet begibt, wo auch 2002 und 2009 schon solche Spiele sich höchstens hinter einem engagierten "Ich bin älter als 18 Jahre - Ja/Nein"-Knöpfchen verbargen.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Da wurden sicherlich auch andere Aspekte diskutiert, aber die "Killerspiele" wurden hierzulande genauso gerne in den Vordergrund geschoben wie in den USA die "satanistische Musik", sonst hätte sich das wahrscheinlich auch gar nicht so lange gehalten. Wenn beispielsweise ein Schüler mit schlechtem Elternhaus und Problemen in der Schule (mit Lehrern, Mobbing durch Mitschüler, etc.) einen Amoklauf ausführt und sich anschließend selbst hinrichtet, können die "Killerspiele" im Zweifel enthemmend gewirkt haben, ja, aber die Ursache lag halt trotzdem woanders und ich hatte damals den Eindruck, dass ebenjene Ursachen recht oberflächlich diskutiert wurden und die Tatsache, dass es infolgedessen etliche Indizierungen bzw. ermüdende Diskussionen dazu gab, zeigt ja auch ganz gut auf, wo da in der Aufklärung die Prioritäten gelegen haben könnten. Für mich war das reiner Aktionismus und Themen wie Burnout, Mobbing, generell "psychische Gesundheit" werden ja selbst heute noch relativ stiefmütterlich behandelt. Kann mich auch irren oder die Dinge "verklären", aber so habe ich das damals wahrgenommen, zumal wir selbst ein paar Jahre später in der zwölften Klasse ständig darüber "debattierten" und dieses leidige Thema sogar als Prüfungsinhalt gewählt werden konnte.

  • Vor 4 Monaten

    Es fällt aber schon vereinzelt mal wem auf, daß jeder Bericht über jedes vereinzelte "Canceln" oder "Verbieten" bezeichnete Aus-der-Liste-Streichen den Proleten nur hilft, ja? Hach, Medien.

    • Vor 4 Monaten

      Jupp, klassischer Streisand-Effekt. Und ein First World Problem deluxe.

    • Vor 4 Monaten

      Aja, klar. Und der Ikke, der freut sich, siehe Interview hessenschau.de.

    • Vor 4 Monaten

      ... und alle anderen freuen sich, dass sie mit 1000 schönen Worten die Moral verteidigen, dabei aber genau das Gegenteil erreichen bzw. ein Teil des Ganzen sind, was sie auch wissen, es aber nicht sein lassen können, um sich halt mal wieder erhaben zu fühlen anstatt das Ego rauszuhalten und auf diesen dämlichen Song zu scheißen.

  • Vor 4 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Monaten

    Im letzten Fernsehgarten waren übrigens Fun Factory mit nem Remix ihres genialen Hits "Doh wah diddy" der Closer. Die hatten alle gelbe Fun Factory-Footballtrikots mit der Nummer 92 an, weil Toni Cottura Fun Factory in dem Jahr bestimmt gegründet hat oder so. Toni war auch mit am stisen und hatte wie alle Bandmitglieder seinen (Künstler)namen hinten auf dem Trikot stehen, obwohl ja jeder weiß wer er ist und die Namen nur bei den Austauschmitgliedern wirklich nötig sind um überblicken zu können, wer eigentlich alles gerade bei Fun Factory mit mischt. Die können halt auch ohne Sex Spaß haben. Viele Menschen aus und um meinen Geburtsjahrgang herum waren da derbe am abhotten zu. Wenn Fun Factory jetzt noch Kreuzfahrtschiffe anfangen zu bespielen gibt es sicher kein Halten mehr. War auch echt als wären sie nie weg gewesen bis das ZDF in den Abspann überblendete und sie wieder weg waren.

  • Vor 4 Monaten

    "Mit Peter Wackel schuf der Sender einen Präzedenzfall. Für das ZDF textete er "Scheiß' drauf, Malle ist nur einmal im Jahr" in "Pfeiff drauf, Malle ist nur einmal im Jahr" um."

    Alter...am besten noch bleepen wie bei den Amis.

    Sind DJ Robin und Schürze denn überhaupt bei diesem Fernsehgarten-Gatekeeper Jürgens gesignt?

  • Vor 4 Monaten

    CDU-MitgliederInnen promoten Ballermann-Mucke. Kann man sich nicht ausdenken. Wenn diese sich mal für all die Rap-, Metal- oder Punk-Alben eingesetzt hätten, die u.A. "dank" christlich-konservativer Kleinkariertheit immer noch auf der Liste "Indizierter Tonträger" versauern.

    • Vor 4 Monaten

      Naja, Karneval, Ballermann und Oktoberfest sind nunmal die Jahreszeiten und Orte, an der auch der Leiter der Sparkassen-Zweigstelle Hintertupfingen lustig sein, und der Kellnerin ungestraft an den Hintern fassen darf, und an denen Seximus und Herrenwitzen in geregelten Bahnen gefrönt werden dürfen.
      Punks, Metaller und Hip-Hopper, die ganz einfach unter dem Jahr ihren Spaß haben wollen, sind hingegen subversiv und für den Nachwuchs sozial-ethisch desorientierend.

    • Vor 4 Monaten

      Völlig verständlich, ja. Eigentlich sind das sogar sakrosankte Messen, die da abgehalten werden.

    • Vor 4 Monaten

      Festzelte mit unterirdischer Schrottmusik, schalem Bier in Literbehältnissen und anschließendem Rudelbumms am Kotzhügel sind vermutlich wichtig für die Triebabfuhr größerer Teile der Bevölkerung, und dienen der Verhinderung von Volksaufständen.

  • Vor 4 Monaten

    Wie diese ganze PR Maschinerie so komplett offensichtlich und dümmlich vor sich hinttuckert und es klappt dennoch zu 110%
    ... Deutschland in 'ner Nussschale. Ich werde weder das Lied hören, noch einen dieser dämlichen Artikel mehr als nur querlesen.

    LAUT ist ne richtige Biatch (m/w/d) geworden. Unterton dezent vorhanden, aber wichtig ist die plumpe Überschrift für Klicks. Journalisten dieses Formats werden halt gerne als Springer eingesetzt...

  • Vor 4 Monaten

    Laut ist vor allen Dingen Taumelplatz für Pseudointellektuelle, die sich doch tatsächlich nicht vorstellen können, das so ein Schundsong "in der heutigen Zeit noch funktioniert". Natürlich tut er das. Natürlich hat das mit Musik wenig zu tun. Jeesus. Schaut mal in die Charts... Wäre die Zensurstelle übrigens des Englischen und Spanischen (sic!) mächtig, wir hätten jeden Tag einen Aufschrei.

    • Vor 4 Monaten

      Wo äußern Kommentierende denn, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass Schund "funktioniert"? Kann ich mir nicht vorstellen eigentlich, wir werden doch hier beinahe täglich mit Rammsteinfans und anderen Geschmacksverirrten konfrontiert.

    • Vor 4 Monaten

      Und auch hier nochmal: Wenn ein Veranstalter oder ein Festwirt keinen Bock hat, einen Song zu spielen, dann hat das nichts mit "Zensur" zu tun.
      Dem Staat und seiner "Zensurstelle" ist dieser Rotz völlig egal.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Da hast du grundsätzlich schon recht, Horst.
      Es ist allerdings ein Unterschied, ob der Veranstalter der Festwirt X oder die Y Veranstaltungs-GmbH ist oder aber die Stadt W (oder der öff.rechtl. Qualitätssender Z).
      Stichwort: Grundrechtsbindung der öffentlichen Verwaltung.
      ...und: was die Grundrechte angeht, da kommt Kunst nicht von können....

      Ob man über den Schwachsinn allerdings so ein Bohei machen muss, ist schon sehr fraglich...

    • Vor 4 Monaten

      "Zensur" hin oder her. Es geht doch darum, warum der Veranstalter oder Festwirt den Song nicht spielen will (zumal er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bisher ohne Bedenken den ganzen anderen Malle-Party-Dreck gespielt hat).

      Nämlich keineswegs, weil er den Song nicht mag oder keinen Bock drauf hat, sondern weil er sich ggü. einer bestimmten Gruppe von Menschen profilieren will.

      "Schaut alle her wie rein meine moralische Weste ist"

      Und das ist einfach nur scheinheilig und erbärmlich.

    • Vor 4 Monaten

      Wieder was gelernt vom verrückten Hund, war mir tatsächlich bisher unbekannt mit der geltenden Grundrechtsbindung von öffentlicher Verwaltung auch in Fällen, in denen diese als bspw. Kommune in die Veranstalterrolle tritt.

    • Vor 4 Monaten

      @mad dog:
      Njein.
      Also, grundsätzlich kann ein Veranstalter sich natürlich mit einem DJ einigen, was für Lala auf seiner Veranstaltung oder an einem bestimmten Ort oder zu einer bestimmten Zeit seiner Veranstaltung laufen soll und kann. Und das gilt auch für öffentliche Auftraggeber. Die können natürlich einem DJ oder einem Zeltbetreiber nahelegen "Du, paß auf, direkt hinter dir ist 'ne Hüpfburg für die Kleinen, tu uns beiden einen Gefallen und nimm Abstand von Death Metal, irgendwelchen anderen extremen Musikrichtungen oder bestimmtem Liedgut und/oder einer gewissen Lautstärke, bis die Kinners im Bett sein sollten".
      Tritt der öffentliche Auftraggeber als VERANSTALTER auf, hat er wie jeder andere Veranstalter jedes Recht, sich mit dem DJ zu einigen. Wenn der öffentliche Auftraggeber allerdings als KOMMUNE auftritt und ein Verbot im verwaltungsrechtlichen Sinn ausspricht, dann hat das schon wieder ein anderes Geschmäckle.
      Solche Einschränkungen bei bestimmten Veranstaltungen sind eigentlich sogar gang und gäbe, wobei ich es zugegebenermaßen noch niemals erlebt habe, daß eine Kommune als Veranstalter einzelne *Lieder* ausklammert. Daß Lieder oder Interpreten gewissermaßen herangezogen werden, um den Claim abzustecken, aus dem sich die Lala bedienen kann - passiert. Aber einzelne Lieder ...? Zumal jeder handelsübliche DJ ohnehin Tausende sexistischer Lieder auf seiner Festplatte mit sich rumträgt.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Jesses... Hab es zum Glück auch nicht so weit verfolgt um wissen, mit welchem Fall wir es da zu tun haben, dennoch Danke für die Differenzierung, @Skywise...

    • Vor 4 Monaten

      "Wo äußern Kommentierende denn, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass Schund "funktioniert"?"

      ok, also nirgends. Gut, dass das jetzt geklärt ist.

    • Vor 4 Monaten

      Ach, chill doch mal, du ewiger Krümelsucher. Eine Ehe mit dir wäre auch die Härte, digga.

    • Vor 4 Monaten

      @ skywise
      Wenn das eine Vereinbarung war, d'accord.
      Für mich klang das aber mehr nach einer obrigkeitlichen Anordnung...

    • Vor 4 Monaten

      @mad dog:
      Da ist so eine auffällige Diskrepanz zwischen den Pressemeldungen (zumeist wurde hier zu Beginn der Geschichte von "Verbot" gesprochen, mittlerweile weichen einige seriösere Blätter ihre Darstellung etwas auf) und wenigstens den Äußerungen von Christian Weiß, dem Leiter der Pressestelle Würzburg. Herr Weiß spricht meines Wissens immer von einer "Einigung" oder "Verständigung", betont sogar an mehreren Stellen, daß keine Liste verbotener Lieder existiere.
      Ich vermute also mal so eine etwas naiv-unbedarfte Verwendung des Begriffs "Verbot" vonseiten der Presse oder ... kann ich jetzt von "Sommerloch" sprechen, ohne daß mir das in diesem Zusammenhang sexistisch ausgelegt wird?
      Klar - kann auch sein, daß Würzburg da Mist gebaut hat. Wundert mich dann allerdings, warum sie nicht dazu steht, anschließend auf die Knie fällt und zu Kreuze kriecht und Besserung gelobt, weil - wenn die Dokumente draußen sind, dann gibt's da doch bestimmt Beweise für den Blödsinn, und die Öffentlichkeit mag das noch viel weniger, wenn eine Kommune keinen Durchblick bei ihrem Treiben hat.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 4 Monaten

    ^ Wenn du Wutbürger auf Wish bestellst ^

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Uiuiui, hab ich dich jetzt etwa zensiert nachdem du unliebsame Kommentare unter deinem Beitrag, in welchem du dich über eine in besagter Form und selbst gewähltem Beispiel nicht existierende Zensur(stelle) echauffierst sowie an mehr als 3 Stellen schonungslos offenlegst, dass wir es hier mit dir nicht bloß mit einem Pseudovollidioten zu tun haben, sondern dein eigener Intellekt mindestens dem von 500ml Klarlack entspricht, zensiert hast?

    • Vor 4 Monaten

      Wie gesagt, Pseudointellektuelle. Ich weiss gar nicht wo ich den Finger zu tief in eine offensichtlich existierende Wunde gelegt habe, als dass diese persönlichen Angriffe zu rechtfertigen sind? Ich bin aber jedenfalls froh deinen Tag erheitert zu haben! Und jetzt haben wir uns alle wieder lieb.

    • Vor 4 Monaten

      Diese Wort "pseudo", was du da fortwährend benutzt... Ich denke nicht, dass es das bedeutet, was du glaubst, was es bedeutet. Und ich für meinen Teil habe Liebe schon immer bloß für Pseudovollidioten und echte muppets übrig, ich wünsche dir also im weiteren einen Tag. ;)

    • Vor 4 Monaten

      Jemandem, der das Wort im Namen trägt, werde ich sicherlich nicht widersprechen. ;)